Filter
ab 3.000 € brutto/Monat

Derzeit keine passenden Stellen

Für deine Suchkriterien ist aktuell keine Stelle ausgeschrieben. Unser Angebot wird laufend erweitert — mit weniger Filtern oder einem allgemeineren Suchbegriff wirst du oft schneller fündig. Oder du beschreibst jusAI in einem Satz, welche Stelle du dir wünschst.

jusAI

Beschreib einfach deinen Wunschjob – ich finde passende Stellen auf jusjobs.at.

Berufsfeld im Überblick

Trockene Paragrafenarbeit? So klingt Wirtschafts- und Unternehmensrecht, ja. Nur stimmt das selten. Wer hier arbeitet, sitzt oft mittendrin, wenn ein Unternehmen wächst, sich umbaut oder mit einem anderen zusammengeht. Gesellschaftsverträge aufsetzen, Beteiligungen prüfen, klären, wer eigentlich haftet, wenn es zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern knirscht. Und dann die Verträge. Viele davon. Sie lesen Lieferbedingungen gegen, feilschen um einzelne Klauseln und denken sich in Szenarien hinein, an die im Tagesgeschäft lieber niemand denkt.

In Österreich läuft der Einstieg üblicherweise übers Jusstudium – und wenn Sie in die Anwaltschaft wollen, danach über die Gerichtspraxis und die Konzipientenzeit in einer Kanzlei. Zieht es Sie stattdessen ins Unternehmen, fangen Sie meist als Legal Trainee oder Junior-Jurist:in in einer Rechtsabteilung an. Gangbar sind beide Wege. Der Unterschied steckt vor allem im Tempo und darin, wie nah Sie am operativen Geschäft dran sind.

Was Arbeitgeber wirklich suchen

Dass Sie sich im Gesellschafts-, Vertrags- und Wettbewerbsrecht auskennen, wird schlicht vorausgesetzt. Der Unterschied liegt woanders. Können Sie ein juristisches Problem so erklären, dass eine Geschäftsführerin ohne Jusstudium sofort begreift, worum es geht und was auf dem Spiel steht? Genau diese Übersetzungsleistung wiegt am Ende oft schwerer als die Note im Zeugnis. Dazu Verhandlungsgeschick, ein Gespür für kommerzielle Zusammenhänge und – gerade international – sattes Vertragsenglisch. M&A-Erfahrung öffnet Türen. Und wer sich früh in Datenschutz oder Compliance einarbeitet, wird schnell interessant.

Wo landet man? In Wirtschaftskanzleien, von der großen Full-Service-Sozietät bis zur spezialisierten Boutique. In den Rechtsabteilungen von Industrie, Banken, Versicherungen und größeren Familienunternehmen. Auch Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften bauen ihre Rechtsberatung aus und suchen entsprechend Leute. Manche zieht es später zu Verbänden oder in die öffentliche Verwaltung.

Ein Wort noch zur Perspektive. Mit den Jahren wächst die Spezialisierung, und irgendwann merken Sie: Sie reden gar nicht mehr über "Vertragsrecht", sondern über eine ganz bestimmte Ecke davon – eine, die Sie besser kennen als fast alle anderen im Raum. Bis dahin: viel lesen, viel fragen und die Geduld mitbringen, sich in verzwickte Fälle wirklich hineinzugraben.

Berufsfeld im Überblick

Trockene Paragrafenarbeit? So klingt Wirtschafts- und Unternehmensrecht, ja. Nur stimmt das selten. Wer hier arbeitet, sitzt oft mittendrin, wenn ein Unternehmen wächst, sich umbaut oder mit einem anderen zusammengeht. Gesellschaftsverträge aufsetzen, Beteiligungen prüfen, klären, wer eigentlich haftet, wenn es zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern knirscht. Und dann die Verträge. Viele davon. Sie lesen Lieferbedingungen gegen, feilschen um einzelne Klauseln und denken sich in Szenarien hinein, an die im Tagesgeschäft lieber niemand denkt.

In Österreich läuft der Einstieg üblicherweise übers Jusstudium – und wenn Sie in die Anwaltschaft wollen, danach über die Gerichtspraxis und die Konzipientenzeit in einer Kanzlei. Zieht es Sie stattdessen ins Unternehmen, fangen Sie meist als Legal Trainee oder Junior-Jurist:in in einer Rechtsabteilung an. Gangbar sind beide Wege. Der Unterschied steckt vor allem im Tempo und darin, wie nah Sie am operativen Geschäft dran sind.

Was Arbeitgeber wirklich suchen

Dass Sie sich im Gesellschafts-, Vertrags- und Wettbewerbsrecht auskennen, wird schlicht vorausgesetzt. Der Unterschied liegt woanders. Können Sie ein juristisches Problem so erklären, dass eine Geschäftsführerin ohne Jusstudium sofort begreift, worum es geht und was auf dem Spiel steht? Genau diese Übersetzungsleistung wiegt am Ende oft schwerer als die Note im Zeugnis. Dazu Verhandlungsgeschick, ein Gespür für kommerzielle Zusammenhänge und – gerade international – sattes Vertragsenglisch. M&A-Erfahrung öffnet Türen. Und wer sich früh in Datenschutz oder Compliance einarbeitet, wird schnell interessant.

Wo landet man? In Wirtschaftskanzleien, von der großen Full-Service-Sozietät bis zur spezialisierten Boutique. In den Rechtsabteilungen von Industrie, Banken, Versicherungen und größeren Familienunternehmen. Auch Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften bauen ihre Rechtsberatung aus und suchen entsprechend Leute. Manche zieht es später zu Verbänden oder in die öffentliche Verwaltung.

Ein Wort noch zur Perspektive. Mit den Jahren wächst die Spezialisierung, und irgendwann merken Sie: Sie reden gar nicht mehr über "Vertragsrecht", sondern über eine ganz bestimmte Ecke davon – eine, die Sie besser kennen als fast alle anderen im Raum. Bis dahin: viel lesen, viel fragen und die Geduld mitbringen, sich in verzwickte Fälle wirklich hineinzugraben.