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An der Rheinstraße in Bregenz laufen die Fäden von 16 eigenständigen Vorarlberger Raiffeisenbanken zusammen. Hier sitzt ihre gemeinsame Zentrale, die Raiffeisen Landesbank Vorarlberg. Sie wickelt den Zahlungsverkehr ab, finanziert größere Vorhaben mit, prüft die Bücher der angeschlossenen Genossenschaften und betreut zugleich selbst Firmen- und Privatkunden im Land. Gegründet wurde sie 1895. Die Landesbank gehört den Vorarlberger Raiffeisenbanken selbst und nicht außenstehenden Geldgebern. Das prägt den Auftrag. Die Einlagen der Kundinnen und Kunden bleiben in der Region und fließen in Betriebe, Wohnbau und Projekte vor Ort. Gleichzeitig ist das Haus der gesetzliche Revisionsverband für die angeschlossenen Genossenschaften: Es prüft ihre Bücher, berät sie strategisch und übernimmt Aufgaben, die eine einzelne Ortsbank kaum allein stemmen könnte, etwa die landesweite Werbung. Mit ihren Bankstellen im ganzen Land bildet die Gruppe die führende regionale Bankengruppe in Vorarlberg. Eine Bank ist längst nicht nur Schalter und Kontoberatung. In Bregenz arbeiten Kreditfachleute am Firmenkundengeschäft, im Auslandsgeschäft wird der Zahlungsverkehr über die Grenze abgewickelt, und eine eigene IT hält das Bankgeschäft am Laufen. Rund 180 verschiedene Berufsbilder nennt das Haus selbst. Etwa 509 Menschen arbeiten hier, über die Hälfte davon Frauen. Wer einmal anfängt, bleibt oft: Das durchschnittliche Dienstalter liegt bei zwölf Jahren. Den eigenen Nachwuchs bildet die Bank selbst aus und wurde dafür als Lehrbetrieb ausgezeichnet. Für die Weiterbildung gibt es den Raiffeisen Campus mit einem breiten Kursangebot; in Aus- und Weiterbildung fließen rund 435.000 Euro im Jahr. Dazu kommen flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Die Wurzeln reichen bis 1895 zurück, als sich nach den Rheinhochwassern der 1880er-Jahre die ersten Spar- und Darlehensvereine zusammenschlossen. Der Sitz ist bis heute Bregenz, an der Rheinstraße.

Im Hafen Wien werden Container vom Schiff auf die Bahn gehoben, im Ronacher läuft am Abend ein Musical, und über den Kabelsender W24 läuft Lokalfernsehen für die Stadt. So verschieden diese Orte sind, sie gehören alle zur Wien Holding. Rund 75 Unternehmen bündelt der Konzern, und alle stehen im Eigentum der Stadt Wien. Mit über 3.600 Beschäftigten zählt die Wien Holding zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Eigentümerin ist die Stadt Wien, ihr gehören 100 Prozent der Anteile. Die Töchter arbeiten in vier Bereichen. In der Kultur betreibt die Gruppe die Vereinigten Bühnen Wien mit Ronacher und Raimund Theater und führt Häuser wie das Jüdische Museum, das Haus der Musik und das KunstHausWien. Die Logistik dreht sich um den Hafen Wien, den zentralen Güterhafen der Stadt, und um die Donauschifffahrt der DDSG Blue Danube. Veranstaltungen gehen in der Wiener Stadthalle über die Bühne. Dazu kommen Immobilienentwicklung und digitale Dienste für die Verwaltung. So breit das Portfolio, so unterschiedlich die Berufe. Auf den Bühnen arbeiten Bühnentechniker, Beleuchter und Kostümschneider. Im Hafen steuern Kranführer und Logistiker den Umschlag. In der Zentrale sitzen Fachleute für Finanzen, Recht, Personal und Marketing. Den Nachwuchs bildet der Konzern selbst aus, rund 50 Lehrlinge in etwa zwölf Lehrberufen. Geführt wird die Holding von der Universitätsstraße im ersten Bezirk aus; ihre Wurzeln reichen in die 1970er-Jahre zurück.

Spanplatten für die Küche, Laminat fürs Wohnzimmer, tragende Platten für den Hausbau: Hinter vielen dieser Produkte steckt EGGER. Das Familienunternehmen begann 1961 mit einem Sägewerk in St. Johann in Tirol. Heute zählt die Gruppe rund 11.860 Mitarbeitende und 22 Werke in elf Ländern und gehört damit zu den großen Holzwerkstoffherstellern Europas. Der größte Geschäftsbereich dreht sich um Möbel und Innenausbau. Hier entstehen dekorative Platten, Arbeitsplatten und Kanten, aus denen Möbelhersteller und Tischler ihre Küchen, Schränke und Ladeneinrichtungen bauen. Ein zweiter Bereich stellt Fußböden her, vom Laminat bis zum Designboden. Der dritte liefert Bauprodukte wie OSB-Platten und Konstruktionselemente, die im Holzbau tragende Aufgaben übernehmen. Die Kunden sitzen in der Möbelindustrie, im Holzhandel und in Baumärkten in ganz Europa. Gewachsen ist das alles aus einem Tiroler Sägewerk. Fritz Egger sen. gründete die Firma 1961. In Österreich produziert EGGER bis heute an drei Standorten: neben dem Stammsitz in St. Johann in Tirol seit 1966 in Wörgl und seit 1970 in Unterradlberg. Dazu kommen Werke in Deutschland, in Osteuropa, in der Türkei, in Argentinien und in den USA. Insgesamt sind es 22 Produktionsstandorte. Im Geschäftsjahr 2024/2025 lag der Konzernumsatz bei rund 4,1 Milliarden Euro. Der Betrieb liegt weiterhin in Familienbesitz. Wer hier arbeitet, landet je nach Beruf an ganz unterschiedlichen Plätzen. An den Pressen und Sägelinien stehen Maschinen- und Anlagenführer. In der Logistik kümmern sich Fachkräfte darum, dass die fertigen Platten rechtzeitig beim Kunden ankommen. Und dann gibt es Aufgaben, die man in einem Holzwerk nicht sofort erwartet, etwa im Holzeinkauf, im Dekor- und Produktmanagement oder in der Elektrowartung. Den Nachwuchs bildet EGGER selbst aus. Am deutschen Werk Brilon lernen rund 80 Jugendliche in 16 Berufen und elf dualen Studiengängen, und auch an den Tiroler Standorten gibt es Lehrstellen.

Sie sind auf der Suche nach einer sinnstiftenden Tätigkeit abseits der klassischen Kanzlei? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung! Das Institut für Sozialdienste (ifs) Vorarlberg ist ein fest etabliertes und dennoch innovatives soziales Dienstleistungsunternehmen in Vorarlberg (Österreich) mit über 500 Mitarbeitenden. Im Rahmen unseres umfangreichen Beratungs- und Betreuungsangebots unterstützen, helfen und begleiten wir Menschen in herausfordernden psychischen und sozialen Situationen sowie in akuten Lebenskrisen.

Otti & Partner bringt seit dem Jahr 2000 Fachkräfte und Unternehmen zusammen. Wer hier anfängt, wird selbst zum Personalberater: jemand, der Kandidaten anspricht, sie begleitet und an den passenden Arbeitgeber vermittelt. Das Stammhaus liegt mitten in der Wiener Innenstadt, wenige Schritte vom Stephansplatz. Das Geschäft ist schnell erklärt. Unternehmen brauchen gute Leute und finden sie oft nicht allein. Genau hier setzt Otti & Partner an, im Recruiting und in der Personalberatung. Die Berater arbeiten dabei nicht quer durch alle Branchen, sondern jeder in seinem Feld. Einer kennt die Finanzwelt mit ihren Bilanzbuchhaltern und Controllern, der nächste die Technik, dazu kommen IT, Vertrieb und Assistenz. Wer einsteigt, übernimmt so ein eigenes Spezialgebiet, statt von allem ein bisschen zu machen. Über die Jahre ist daraus ein großer Pool geworden. Nach eigenen Angaben liegen über 150.000 Kandidatenprofile im Netzwerk und mehr als 7.000 Kunden im System, vom regionalen Mittelständler bis zum international tätigen Konzern. Mehr als 5.000 Projekte hat die Firma seit der Gründung abgeschlossen. Wie groß die Belegschaft genau ist, gibt das Haus öffentlich nicht an. Geführt wird Otti & Partner als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien, an der Spitze steht bis heute Firmengründer Bernhard Otti. Das Stammhaus in der Innenstadt deckt Wien, Niederösterreich und das Burgenland ab. Drei weitere Büros in Graz, Linz und Innsbruck betreuen die übrigen Bundesländer; gesucht wird auch über die Grenze, unter anderem in der Schweiz, in Deutschland und Ungarn. So sitzt jeder Berater am Puls eines klar umrissenen Markts und baut über die Jahre ein eigenes Netzwerk auf.

Wer sind wir CMS Reich-Rohrwig Hainz ist mit rund 360 Mitarbeitenden, davon mehr als 220 Jurist:innen in Österreich und an 9 weiteren Standorten in Südosteuropa, eine der größten Anwaltssozietäten in Europa. Wir sind Mitglied von CMS und damit Teil eines globalen Verbundes von über 7.200 Anwält:innen und Steuerberater:innen an 87 Standorten. Produkte, Service, Leistungen Fast jeder Rechtsbereich überschneidet sich in der Praxis mit anderen. Daher bieten wir alle Teile des Wirtschaftsrechts aus einer Hand an. Wir beraten nicht nur in einzelnen rechtlichen Fragen, sondern übernehmen das vollständige juristische Management der Projekte unserer Mandant:innen. Perspektiven Unsere Karrierewege sind so individuell, wie wir es sind. Egal, ob Sie sich für ein CMS Sommerpraktikum, für die Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärter:in oder für einen Job in unseren Service Departments entscheiden. Chancen finden Sie bei uns in allen Bereichen vor. Dabei können Sie entlang des gesamten Karrierepfades auf unsere Unterstützung zählen: von On-the-Job-Coachings bis zu nationalen und internationalen Aus- und Weiterbildungen. Unser Arbeitgeberversprechen und unsere Werte Als eine der größten internationalen Anwaltskanzleien sehen wir Vielfalt als Basis für unseren gemeinsamen Erfolg. Wir schätzen ambitionierte Menschen, die ihren eigenen Weg gehen wollen – in Richtung eines gemeinsamen Ziels. Wir entwickeln und fördern Talente, ohne dass sie sich verbiegen müssen. In einem Klima voller Respekt, in dem sich alle auf ihre Weise verwirklichen können. Denn wir wissen: Um gemeinsam zu gewinnen, braucht es den Freiraum des Individuums. Daher lautet unser Arbeitgeberversprechen: # win dividuals – We individuals win. Eine # win dividual Karriere steht Ihnen offen, wenn Sie zu Ihrer Höchstform auflaufen. Wir halten unser Arbeitgeberversprechen – unser Kompass sind dabei unsere Werte: grow – flow – show. Grow Zu uns passen Menschen, die zu den Besten in ihrem Fach gehören wollen. Neben erstklassiger Aus- und Weiterbildung fördern wir individuelle Stärken und lassen einander Raum für Entwicklung. Flow Es ist die Kombination aus internationaler Großkanzlei und familiärer Kultur, die unseren Arbeitsalltag zum Schwingen bringt. Wir alle schätzen den Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamspirit. Show Höchste Expertise und fachliche Exzellenz können sich bei uns sehen lassen. Wir zeigen gerne, was wir können und überzeugen durch Taten. Unser Kapital lautet Vertrauen, denn wir setzen auf langfristige Beziehungen. Erfahren Sie mehr auf unserer Karriereseite: #windividuals | Wir als Arbeitgeber | CMS Österreich Was macht es besonders, für uns zu arbeiten? Sie wollen wissen, warum Sie bei uns arbeiten sollten? Wir liefern Ihnen 7 gute Gründe! Kununu Spotify

Wels ist nach Linz die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs, und als Statutarstadt erledigt sie die Aufgaben der Bezirksverwaltung selbst. Diese Arbeit leistet der Magistrat. Rund 1.400 Beschäftigte kümmern sich um die Anliegen von etwa 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Vom Reisepass über den Kindergartenplatz bis zur Pflege im Seniorenheim läuft vieles davon hier zusammen. Über 80 verschiedene Berufsbilder sind im Magistrat vertreten. In der Stadtgärtnerei pflegen Gärtnerinnen und Gärtner die Grünflächen, in der IT halten Systemtechniker die Fachverfahren am Laufen, und in den Kinderbildungseinrichtungen betreuen Pädagoginnen die Jüngsten. Dazwischen liegt fast alles, was eine Stadt zum Funktionieren braucht: Bauverwaltung, Finanzen, Sozialarbeit sowie Feuerwehr und Katastrophenschutz. Organisiert ist das in sieben Abteilungen mit ihren Dienststellen, von der Bezirksverwaltung bis zur Baudirektion. Der öffentliche Dienst bringt mit, was die Privatwirtschaft seltener garantiert: ein sicheres Beschäftigungsverhältnis und eine geregelte Bezahlung nach festem Schema. Die Stadt bildet auch selbst aus. Lehrlinge starten unter anderem in der Applikationsentwicklung, im Gartenbau oder in der Verwaltung; daneben gibt es Praktika, Erasmus+-Plätze und das Freiwillige Soziale Jahr. An der Spitze der Verwaltung steht Magistratsdirektor Peter Franzmayr, der den inneren Dienst unter Aufsicht von Bürgermeister Andreas Rabl leitet. Wer hier arbeitet, tut das für die eigene Stadt. Offene Stellen und Lehrberufe laufen über die Jobbörse auf wels.gv.at.

Wer in Österreich einen Hof bewirtschaftet, ist über die bäuerliche Sozialversicherung kranken-, unfall- und pensionsversichert. Diese Aufgabe trug jahrzehntelang die Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Seit 1. Jänner 2020 führt sie die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) weiter, in der die Bäuerinnen und Bauern mit den Gewerbetreibenden zusammengeführt wurden. Unter svs.at findet man heute den Arbeitgeber, der diese Tradition fortsetzt. Die SVS ist die gesetzliche Sozialversicherung der österreichischen Selbständigen und betreut rund 1,2 Millionen Versicherte in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung. Drei große Gruppen sind hier versichert: Bäuerinnen und Bauern, Gewerbetreibende und neue Selbständige. Konkret heißt das, der Milchbauer im Mühlviertel ist ebenso abgesichert wie die Tierärztin mit eigener Praxis oder die selbständige Programmiererin. Die Anstalt zahlt Pensionen aus, übernimmt Behandlungskosten und kümmert sich nach Arbeitsunfällen um die Rehabilitation. Ihr Selbstverständnis fasst sie als "von Selbständigen für Selbständige". Die Wurzeln reichen weit zurück. Schon 1929 wurde die Unfallversicherung der Landwirte gesetzlich geregelt, 1974 entstand daraus die Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Mit der Kassenreform fusionierte sie zum 1. Jänner 2020 mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft zur heutigen SVS. Als Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien arbeitet sie in Selbstverwaltung und steht unter Aufsicht des Sozialministeriums. Gearbeitet wird im ganzen Land. Neben der Hauptstelle in Wien gibt es in jedem Bundesland eine Landesstelle mit Kundencenter, von Bregenz bis Eisenstadt. Entsprechend breit sind die Berufsfelder. In den VersicherungsServices bearbeiten Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter Pensions- und Leistungsanträge, in den Gesundheitseinrichtungen beraten Ärztinnen und Ärzte, dazu kommen IT-Fachleute, Kundenberatung und Fachleute für Gesundheitsförderung. Das jährliche Gebarungsvolumen lag 2020 bei rund 9,5 Milliarden Euro. Als öffentlicher Träger bietet die SVS einen stabilen Arbeitsplatz mit geregelten Strukturen. Das Jobportal nennt Gleitzeit und einen Essenszuschuss, interne Stellenausschreibungen und Weiterbildung eröffnen Wege innerhalb des Hauses. Eine exakte, offiziell ausgewiesene Mitarbeiterzahl veröffentlicht die SVS nicht; auf Karriereplattformen wird sie in der Größenordnung mehrerer Tausend Beschäftigter geführt. Wofür diese Arbeit steht, lässt sich an einer Zahl ablesen: Rund 1,2 Millionen Menschen verlassen sich auf ihre Gesundheits- und Pensionsleistungen.

Bei Kinner Korenjak dreht sich alles um eine einzige Rechtsmaterie: das Arbeitsrecht. Die Wiener Kanzlei berät Unternehmen, wenn sie Belegschaften umbauen, Betriebsvereinbarungen aushandeln oder vor dem Arbeits- und Sozialgericht stehen. Geführt wird sie von Dr. Wolfgang Kinner und Dr. Ingrid Korenjak, zwei Rechtsanwälten, die ihre Erfahrung aus großen Wirtschaftskanzleien mitgebracht haben. Gegründet haben die beiden ihre gemeinsame Boutique Ende 2019. Der Erfolg kam rasch. Schon im April 2020, wenige Monate nach dem Zusammenschluss, nahm das internationale Ranking The Legal 500 die Kanzlei auf; später folgten Einträge bei JUVE, Best Lawyers und Chambers Europe. JUVE attestiert dem Haus, es habe sich im österreichischen Arbeitsrecht etabliert. Für eine so junge Kanzlei ist das ungewöhnlich schnell. Die Mandanten kommen aus ganz verschiedenen Branchen, von Transport bis Medizin, und sind häufig österreichische Töchter internationaler Konzerne. Mal geht es um eine Umstrukturierung, mal um die Trennung von einer Führungskraft, mal um einen Prozess vor Gericht. Auch Vorstände und Aufsichtsräte lassen hier ihre Verträge verhandeln. Wer im Arbeitsrecht Fuß fassen will, bekommt also ein breites Spektrum an Fällen auf den Tisch, und das oft mit grenzüberschreitendem Bezug. In einer Boutique dieser Größe arbeiten Berufsanfänger eng mit den Namenspartnern zusammen. Neben Wolfgang Kinner und Ingrid Korenjak gehören RechtsanwaltsanwärterInnen, juristische MitarbeiterInnen und das Sekretariat zum Team. Formal ist Kinner Korenjak kein Unternehmen mit Firmenbucheintrag, sondern eine Bürogemeinschaft zweier selbständiger Rechtsanwälte, beide eingetragen bei der Rechtsanwaltskammer Wien. Wie groß das Team genau ist, gibt die Kanzlei öffentlich nicht an. Der Arbeitsplatz liegt zentral: Opernring 9, gegenüber der Wiener Staatsoper, dazu eine Sprechstelle in St. Pölten. Gearbeitet wird ausschließlich im Arbeitsrecht. An einem Tag steht die laufende HR-Beratung an, am nächsten eine große Umstrukturierung oder ein Streit vor dem Arbeits- und Sozialgericht.

Aus Holz wird Faser, und aus dieser Faser werden T-Shirts, Bettwäsche und Feuchttücher. Genau das macht die Lenzing AG. Am Standort Lenzing in Oberösterreich, einer Region zwischen Atter- und Traunsee, stellt das Unternehmen seit über 80 Jahren Zellulosefasern aus dem Rohstoff Holz her. Diese Fasern stecken heute in Kleidung und Textilien von mehr als 1.000 Marken weltweit. Lenzing verarbeitet Holz und Zellstoff zu drei Faserarten: Viscose, Modal und Lyocell. Verkauft werden sie unter den Markennamen TENCEL, LENZING ECOVERO, VEOCEL und LENZING. Wer ein Lyocell-Hemd trägt oder ein Kosmetiktuch benutzt, hat oft Material von hier in der Hand. Zu den Kunden zählen große Textilunternehmen wie H&M, Guess und Calzedonia. Die Fasern landen aber nicht nur in Mode und Heimtextilien, sondern auch in Hygieneprodukten, Schutzkleidung, Verpackungen und Autoinnenräumen. Lenzing ist ein börsennotierter Konzern (Wiener Börse, ISIN AT0000644505) mit Sitz in Lenzing, Werkstraße 2. Ende 2024 beschäftigte die Gruppe rund 7.816 Vollzeitkräfte, der Umsatz lag 2024 bei etwa 2,66 Milliarden Euro und 2025 bei rund 2,60 Milliarden Euro (Geschäftsbericht 2024/2025). Produziert wird an neun Standorten. Fasern entstehen nicht nur in Österreich, sondern auch in Großbritannien, den USA, China, Indonesien und Thailand, dazu kommen Bioraffinerien in Lenzing, im tschechischen Paskov und im brasilianischen Indianópolis. Für den Betrieb dieser Werke braucht es ein breites Spektrum an Berufen. In den Spinnbetrieben steuern Anlagenfahrer und Verfahrenstechniker die Faserproduktion, in der Forschung arbeiten Chemikerinnen und Materialfachleute an der nächsten Fasergeneration, in den Vertriebs- und Planungsbüros betreuen kaufmännische Teams Kunden rund um den Globus. Wer in einem internationalen Industrieunternehmen mit langer Tradition am eigenen Standort arbeiten will, findet bei Lenzing technische, naturwissenschaftliche und kaufmännische Aufgaben unter einem Dach. Eine offizielle aktuelle Gesamtmitarbeiterzahl für 2025 weist das Unternehmen öffentlich nicht prominent aus; die hier genannte Zahl bezieht sich auf den Jahresabschluss 2024.

Kwizda gehört zu den ältesten Familienunternehmen Österreichs. Gegründet 1853 in Wien, führt heute die Familie Kwizda das Unternehmen. Rund 1.800 Menschen arbeiten an mehr als 30 Standorten unter dem Dach der Holding. Der Bogen reicht von Arzneimitteln über den Apothekengroßhandel bis zu Pflanzenschutz und Bauabdichtung. Kwizda ist heute keine einzelne Firma, sondern eine Gruppe mit mehreren eigenständigen Geschäftsfeldern. Kwizda Pharma entwickelt, produziert und vertreibt rezeptpflichtige und rezeptfreie Medikamente, die in Österreich und weiteren europäischen Ländern verkauft werden. Kwizda Pharmahandel beliefert als zweitgrößter pharmazeutischer Vollgroßhändler Österreichs die Apotheken im Land und betreibt dafür Lager und Logistik in Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Grödig. Dazu kommen die Kosmetiksparte und Kwizda Agro, das Landwirte mit Pflanzenschutzmitteln und Spezialdüngern versorgt. Mit der Tochter Büsscher & Hoffmann steht die Gruppe außerdem für Abdichtungs- und Dachbahnen am Bau. Produziert wird an eigenen Standorten in Wien, Leobendorf und Enns. Diese Breite prägt auch den Arbeitgeber. In den Werken stehen Pharmazeuten, Chemiker und Produktionsmitarbeiter an den Anlagen, in der Logistik kommissionieren und disponieren Lagerteams rund um die Apothekenbelieferung, und im Vertrieb betreuen Außendienst und Fachberatung Ärzte, Apotheken und die Landwirtschaft. Kaufmännische Funktionen, IT und Qualitätssicherung ergänzen das Bild. Weil die Sparten von der Medizin bis zum Baustoff reichen, finden sowohl Naturwissenschaftler als auch Handels-, Logistik- und Technikberufe hier ein Zuhause. Der Hauptsitz liegt am Universitätsring in der Wiener Innenstadt, die Gruppe ist zudem in Zentral- und Osteuropa vertreten. Kwizda ist seit über 170 Jahren in Familienhand und war schon zur Monarchie k.u.k. Hoflieferant. Eine öffentlich einheitliche Gesamtmitarbeiterzahl schwankt je nach Quelle; die Größenordnung von rund 1.800 Beschäftigten nennt das Unternehmen selbst.

Wasserkraftturbinen, Papiermaschinen, Walzanlagen für Stahl: Was ANDRITZ baut, läuft in Kraftwerken und Fabriken rund um den Globus. Das Grazer Technologieunternehmen liefert die großen Anlagen, mit denen anderswo Strom erzeugt, Zellstoff gekocht und Metall geformt wird. Angefangen hat alles 1852, mit einer kleinen Eisengießerei in Graz. Daraus ist ein börsennotierter Konzern geworden. Rund 30.000 Menschen arbeiten heute an über 280 Standorten in mehr als 80 Ländern für ANDRITZ; etwa 3.600 davon in Österreich, rund 1.200 am Stammsitz in Graz. Die Aktie notiert an der Wiener Börse, 2025 lag der Umsatz bei 7,9 Milliarden Euro. Das Geschäft ruht auf vier Säulen. In der Wasserkraft baut ANDRITZ Turbinen und Generatoren für Kraftwerke, in der Sparte Metalle komplette Linien, auf denen kaltgewalztes Band aus Stahl und Aluminium entsteht – Material, aus dem später unter anderem leichte Autoteile werden. Dazu kommen Technik für die Zellstoff- und Papierindustrie und ein Bereich für Umwelt und Energie, der von Recycling bis grünem Wasserstoff reicht. In Graz wird das nicht nur geplant, sondern auch gebaut: Auf rund 95.000 Quadratmetern fertigt und montiert das Unternehmen Komponenten und führt Reparaturen und Umbauten aus. An den Maschinen stehen Schlosser und Zerspanungstechniker, in den Büros rechnen Konstrukteure und Projektingenieure an der nächsten Turbinengeneration. Hinzu kommen Fachleute aus Automatisierung, IT, Einkauf und Projektabwicklung. Wer technisch arbeitet, hat hier mit Anlagen zu tun, die jahrzehntelang im Einsatz bleiben. Und ein Wechsel von Graz nach Finnland, Brasilien oder China ist möglich, ohne den Arbeitgeber zu verlassen. Eine Mitarbeiterzahl speziell für einzelne österreichische Tochterstandorte weist das Unternehmen öffentlich nicht durchgängig aus. Gefertigt wird in Graz seit über 170 Jahren.

Am Hauptplatz von Wiener Neustadt arbeitet seit Ende der 1970er-Jahre eine Kanzlei, die stark von einer Familie geprägt ist. Dr. Martin Schober kam 1979 als Konzipient hierher und ist seit 1983 Anwalt; sein Bruder Georg folgte 1986. Heute teilen sich vier Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte die Fälle, und rund 20 Menschen halten den Betrieb am Laufen. Sie setzen Immobilienverträge auf, begleiten Unternehmen durch Sanierungen und stehen vor Gericht. Was die Kanzlei tut, lässt sich an konkreten Aufgaben ablesen. Kauft jemand eine Wohnung, wird hier der Vertrag aufgesetzt und die Übergabe treuhändisch abgewickelt. Gerät ein Betrieb in Schieflage, begleiten die Anwälte die Sanierung oder das Insolvenzverfahren. Bei Firmenübergaben und Gesellschaftsgründungen kümmern sie sich um die gesellschaftsrechtliche Seite. Dazu kommen die Felder, mit denen eine Kanzlei in der Region täglich zu tun hat: Miet- und Arbeitsstreitigkeiten, Erbschaften, Familiensachen, Verfahren vor Behörden. Betreut werden Privatleute genauso wie Unternehmen. Schober ist mehr als eine reine Rechtsberatung. Eine eigene Abteilung treibt offene Forderungen ein, daneben führt die Kanzlei eine moderne Immobilienverwaltung. Wer hier arbeitet, sitzt also nicht nur über Akten. Neben den vier Anwältinnen und Anwälten bilden derzeit drei Konzipienten aus, dazu kommen Sekretariat, Buchhaltung, Empfang und die Betreibung. Die juristische Ausbildung findet im Haus statt, quer durch Immobilien-, Unternehmens- und Insolvenzrecht. Mit rund 20 Mitarbeitern gehört die Kanzlei nach eigener Darstellung zu den größten im südlichen Niederösterreich. Organisiert ist sie als Kooperation selbständiger Rechtsanwälte; die Trägergesellschaft, die Dr. Martin Schober Rechtsanwalts GmbH, hat ihren Sitz am Hauptplatz 10 in Wiener Neustadt. Über die Mitgliedschaft im Austria Legal Network greift das Team auf Partnerkanzleien in ganz Österreich zurück, wenn ein Fall über die Region hinausreicht. Fast fünf Jahrzehnte am selben Standort, geführt in zweiter Generation: Das sagt über die Beständigkeit mehr als jedes Schlagwort.

In Eisenstadt laufen die Fäden der burgenländischen Raiffeisen-Welt zusammen. Hier sitzt die Raiffeisenlandesbank Burgenland, Zentrale für zwölf eigenständige Raiffeisenbanken im Land und zugleich selbst eine Bank mit eigenen Schaltern. Rund 280 Menschen arbeiten in dem Haus, in der Beratung am Schalter ebenso wie in IT, Treasury oder Recht. Die Landesbank ist Bank, Prüfverband und Dienstleister in einem. Den selbstständigen Raiffeisenbanken im Burgenland nimmt sie vieles ab, das eine einzelne Ortsbank kaum stemmen könnte: die gesetzliche Revision, das Marketing, die IT, die Steuerung der Kreditrisiken, bis hinunter zur Personalverwaltung. Daneben betreibt sie eigene Bankstellen in den Bezirken rund um Eisenstadt sowie in Mattersburg und Neusiedl. Dort sitzen Privatkunden im Beratungsgespräch, und dort kommen Firmen vorbei, die eine Investition finanzieren wollen. Die Wurzeln reichen weit zurück. 1928 entstand in Sauerbrunn ein Landesverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften, der Vorläufer des heutigen Hauses. Geblieben ist die genossenschaftliche Form. Geblieben ist auch die Verankerung im Land: Gemeinsam mit den Mitgliedsbanken bildet die Landesbank die größte Bankengruppe des Burgenlandes. Wirtschaftlich steht das Haus auf festem Grund. 2024 wuchs die Bilanzsumme auf 4,68 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei 6,7 Millionen, das Eigenkapital von rund 440 Millionen Euro übertrifft die aufsichtsrechtlichen Vorgaben deutlich. Die Aufgaben reichen weit über den Bankschalter hinaus. In der Firmenkundenberatung begleitet man Unternehmen durch ihre Investitionen, im Treasury steuern Spezialistinnen und Spezialisten das Eigengeschäft der Bank, und weil die Landesbank ihre zwölf Mitgliedsinstitute mitversorgt, arbeiten hier auch Juristen, IT-Leute und Revisoren. Stillstand ist nicht das Thema. 2024 steckte die Bank 2,9 Millionen Euro in ihr Filialnetz und eröffnete neue Standorte in Bad Sauerbrunn und Wulkaprodersdorf. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand, und die Nachfolge an der Spitze ist bereits entschieden: Anfang 2027 übernimmt Eva Fugger als Generaldirektorin von Rudolf Könighofer. Dass die fachliche Ausbildung der Beschäftigten in der eigenen Bilanz ausdrücklich als Erfolgsfaktor genannt wird, sagt einiges über den Stellenwert, den Qualifikation hier hat. Bei den eigenen Kunden kommt die Arbeit an. 2025 erhielt das Haus den FMVÖ-Recommender-Award für Kundenorientierung unter den Regionalbanken.

So vielfältig wie Sie - Ihre Möglichkeiten bei der VIG Rund 34.000 Mitarbeitende mit unterschiedlichen Erfahrungen, Qualifikationen und Kompetenzen sind durch ihren täglichen Einsatz das Fundament des Erfolges der Vienna Insurance Group. Neben Engagement, kompetenter Beratung und exzellentem Service zeichnen sich unsere Teams in 30 Ländern vor allem durch die Vielfalt der zahlreichen in der VIG Gruppe vertretenen Nationen aus. Nutzen Sie Ihre Chance, am Erfolg eines dynamischen, gesellschaftlich verantwortungsbewussten Unternehmens mitzuwirken. Ein spannendes, herausforderndes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld erwartet Sie. Menschen im Unternehmen Wir ermöglichen qualifizierten und engagierten Menschen, sich innerhalb der VIG Versicherungsgesellschaften neuen Herausforderungen und Aufgaben zu stellen. Dafür stellen wir ein umfangreiches Angebot an Aus- und Weiterbildungsprogrammen zur Verfügung sowie Mobilitätsprogramme und einen internen Job Markt. Ein positives, konstruktives Miteinander ist uns wichtig und wir sehen die Menschen im Unternehmen als unser wichtigstes Gut. Diversität Unter Diversität verstehen wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die uns in der VIG, unseren Märkten, den lokalen VIG Gesellschaften, bei unseren PartnerInnen, KundInnen und MitarbeiterInnen begegnen. Diversitätsmanagement bedeutet für die VIG die aufrichtige Wertschätzung, der offene Umgang mit und das bewusste Nutzen unserer Vielfalt. Strategie Wir verfolgen die klare Strategie des wertorientierten Wachstums, das für uns eng mit dem Begriff der Nachhaltigkeit verbunden ist. Wir setzen auf langfristiges Engagement in den CEE-Märkten. Markt Unser Fokus ist die Region CEE. Mit der hervorragenden Positionierung in dieser Region hat sich die VIG Gruppe in einem Wirtschaftsraum etabliert, der langfristig gesehen Wachstumschancen bietet – und internationale Entwicklungsmöglichkeiten für die Menschen in der VIG Gruppe. Geschichte Unsere Geschichte geht in Österreich bis in das Jahr 1824 zurück. Die Expansion in den Osten begann im Jahr 1990 in der damaligen Tschechoslowakei und wurde schrittweise in den CEE-Raum fortgesetzt. Soziale und kulturelle Verantwortung Wir fühlen uns für die Gestaltung unseres Umfelds und unserer Zukunft mitverantwortlich. Wir sehen es daher als unsere Verpflichtung, für die Förderung kultureller und sozialer Anliegen einzutreten. Benefits Die Vielfalt der VIG bildet sich auch in den Angeboten und Benefits für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. So wird in den rund 50 lokalen VIG Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen auf unterschiedliche regionale Gegebenheiten und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingegangen. Die Angebote sind vielfältig und variieren zwischen Ländern und Gesellschaften. In der VIG Holding mit Sitz im Ringturm – im Herzen von Wien – nutzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kantine und das hauseigene medizinische Ambulatorium. Zum Gesundheitsmanagement gehören auch die Unterstützung von Firmenteams bei Laufevents oder ein VIG Fußball Team. Ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot im In- und Ausland fördert Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen. Der Betriebskindergarten bietet Familien verlässliche Kinderbetreuung. www.vig.com/benefits Werden auch Sie Teil der VIG! Wir sind an Menschen interessiert, die gerne leistungs- und lösungsorientiert in internationalen Teams arbeiten, eine Affinität zum Wirtschaftsraum CEE haben und Diversität als Bereicherung sehen. Informieren Sie sich weiter über die VIG und kontaktieren Sie uns! https://group.vig/ Bleiben Sie mit uns in Verbindung! www.vig.com/linkedin/ www.vig.com/twitter/ www.vig.com/youtube www.vig.com/glassdoor www.vig.com/kununu www.vig.com/xing

Arbeiten bei Wolf Theiss Über Wolf Theiss Wolf Theiss steht für lokales Know-how verbunden mit internationaler Kompetenz. Seit der Gründung vor mehr als 65 Jahren in Wien haben wir uns zu einer der führenden Anwaltssozietäten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (CEE/SEE) entwickelt. 400 Jurist:innen aus unterschiedlichsten Rechtsbereichen arbeiten in unseren Büros in 13 Ländern sowie an unserem zentralen europäischen Standort in Brüssel zusammen. Unterstützt werden sie von über 300 Kolleg:innen aus verschiedenen Business-Teams. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für unsere internationale Zusammenarbeit und unseren Erfolg. Um unser Netzwerk weiter auszubauen, suchen wir laufend engagierte Talente mit unterschiedlichen Hintergründen, die ihre fachlichen Stärken und Perspektiven in unsere Teams einbringen. Was uns ausmacht Bei Wolf Theiss treffen unterschiedliche Perspektiven, Fachgebiete und Kulturen aufeinander. Uns verbindet der Anspruch, juristisch herausragende Arbeit zu leisten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und unseren Mandant:innen mit internationaler Expertise zur Seite zu stehen. Vielfalt, die Perspektiven schafft Unsere Teams leben von unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen. Mitarbeitende aus 20 Ländern und mit 30 verschiedenen Sprachen bringen vielfältige Perspektiven ein. Rund die Hälfte unserer Jurist:innen ist weiblich – diese Vielfalt prägt unsere Zusammenarbeit und unsere Kanzleikultur. Entwicklung und neue Ideen Wir fördern den Austausch, innovative Ansätze und kreative Lösungen. Gleichzeitig bieten wir unseren Mitarbeitenden vielfältige Möglichkeiten, ihre juristischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln – durch fundierte Ausbildung, persönliche Betreuung und spannende Mandate. Zusammenarbeit über Fachbereiche und Grenzen hinweg Komplexe rechtliche Fragestellungen erfordern unterschiedliche Expertisen. Deshalb arbeiten unsere Teams eng über Praxisgruppen und Ländergrenzen hinweg zusammen, um gemeinsam die besten Lösungen für unsere Mandant:innen zu entwickeln. Internationale Perspektiven Mehr als 80 % unserer Arbeit umfasst die grenzüberschreitende Beratung internationaler Mandant:innen. Unser Netzwerk eröffnet unseren Jurist:innen die Möglichkeit, an internationalen Projekten mitzuwirken und mit Kolleg:innen aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten. Gemeinsam erfolgreich Wir verbinden die persönliche Atmosphäre kleiner Teams mit den Möglichkeiten einer internationalen Kanzlei. Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich aktiv einbringen und gerne mit anderen zusammenarbeiten, finden bei uns ein Umfeld, in dem sie sich weiterentwickeln können. Sie möchten mehr über uns als Arbeitgeber erfahren? Auf unserer Website sowie auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und LinkedIn erhalten Sie spannende Einblicke.

Rund 2.200 Menschen in Niederösterreich werden vom NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz vertreten. Es sind Erwachsene, die ihre rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht allein regeln können. 150 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darum, dazu rund 220 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter. Der Grundsatz dahinter ist einfach: so viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Unterstützung wie notwendig. Die Arbeit ruht auf zwei Säulen. In der Erwachsenenvertretung übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die rechtliche Vertretung von Personen, die etwa nach einem Unfall, einer Demenzerkrankung oder einer psychischen Beeinträchtigung Unterstützung brauchen. Sie erstellen sogenannte Clearing-Berichte für die Gerichte, klären ab, welche Form der Vertretung überhaupt nötig ist, und registrieren Vorsorgevollmachten. Die zweite Säule ist die Bewohnervertretung. Hier geht es um die persönliche Freiheit von Menschen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Wird jemand etwa durch ein Bettgitter oder ein Medikament in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, prüfen die Vertreterinnen und Vertreter, ob das zulässig ist, und können die Maßnahme bei Gericht überprüfen lassen. Über 450 Einrichtungen werden auf diese Weise betreut. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist das kostenlos. Rechtlich stützt sich der Verein auf das Erwachsenenschutzrecht und das Heimaufenthaltsgesetz, finanziert wird er großteils vom Bundesministerium für Justiz, das ihn auch als anerkannten Erwachsenenschutzverein führt. Gegründet wurde er 1984 und ist damit seit mehr als 40 Jahren in Niederösterreich tätig. Die Geschäftsführung liegt bei Mag. Delia Jagersberger, der Sitz ist in St. Pölten. Sechs Geschäftsstellen verteilen die Arbeit über das Bundesland, von St. Pölten über Mödling bis hinauf nach Zwettl. Wer hier arbeitet, hat selten zwei gleiche Tage. Eine Erwachsenenvertreterin betreut ihre Klientinnen und Klienten persönlich, verhandelt mit Behörden, Banken und Ärzten und sitzt zugleich an juristischen Fragen. Daneben gibt es Aufgaben im Office-Management und in der Verwaltung an den Standorten. Die Tätigkeit verbindet rechtliches und soziales Arbeiten und steht damit Menschen aus der Sozialarbeit ebenso offen wie Juristinnen oder Quereinsteigern mit Interesse am Erwachsenenschutz. Auch Zivildiener finden an den Standorten Platz. Der gesellschaftliche Nutzen ist unmittelbar spürbar: Menschen, die sich selbst kaum wehren können, bekommen eine Stimme.

An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang. Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten. Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau. Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

Fast jede und jeder in Österreich trägt eine e-card im Geldbörsel. Das System dahinter, das den Weg in die Arztpraxis und ins Krankenhaus erst öffnet, läuft beim Dachverband der Sozialversicherungsträger in Wien zusammen. Hier wird abgestimmt, was die fünf österreichischen Sozialversicherungsträger gemeinsam betrifft. Der Dachverband ist die zentrale Klammer über den fünf Trägern der österreichischen Sozialversicherung. Die Österreichische Gesundheitskasse versichert den Großteil der Bevölkerung in der Krankenversicherung, die Pensionsversicherungsanstalt zahlt die Alterspensionen, die AUVA kümmert sich um Arbeitsunfälle. Dazu kommen die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen und die BVAEB für öffentlich Bedienstete, Eisenbahnen und Bergbau. Der Dachverband selbst behandelt niemanden und zahlt keine Pension aus. Seine Aufgabe ist eine andere. Er sorgt dafür, dass die Träger nach einheitlichen Regeln arbeiten, beschließt trägerübergreifende Richtlinien und betreibt die gemeinsame Infrastruktur, allen voran das e-card-System. Die Wurzeln reichen weit zurück. Schon 1948 entstand der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger; seit der Reform am 1. Jänner 2020 trägt die Einrichtung den Namen Dachverband. Sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in der Kundmanngasse im dritten Wiener Gemeindebezirk. Geführt wird sie über die Selbstverwaltung: Die Konferenz der Sozialversicherungsträger fasst die Beschlüsse, das laufende Geschäft leitet ein Büro unter Büroleiter Jan Pazourek. Wer hier arbeitet, arbeitet an Themen, die das halbe Land berühren. Die Bandbreite ist groß. In der Abteilung für Innovation in der medizinischen Versorgung und bei Arzneimitteln wird beurteilt, welche neuen Behandlungen und digitalen Gesundheitsanwendungen ins System kommen. An anderer Stelle übersetzen Fachleute die europäischen Vorgaben zum European Health Data Space in österreichisches Recht. Juristinnen, Mediziner, Pharmazeutinnen, IT-Leute und Gesundheitsökonomen sitzen hier oft am selben Tisch. Als öffentlich-rechtliche Einrichtung steht der Dachverband auf einem gesetzlichen Fundament; die Arbeit fällt nicht von Konjunktur zu Konjunktur weg. Stellen schreibt das Haus laufend aus, für Berufseinsteigerinnen ebenso wie für Leute mit langer Erfahrung. Wie viele Menschen im Büro des Dachverbands genau beschäftigt sind, weist die Organisation öffentlich nicht prominent aus. Eines verbindet ihre Arbeit: Entscheidungen, die hier fallen, wirken bis in jede Ordination, in der eine e-card über das Lesegerät gezogen wird.

Wer im Burgenland einen Betrieb gründet, einen Lehrling anmeldet oder zur Meisterprüfung antritt, hat früher oder später mit der Wirtschaftskammer Burgenland zu tun. Sie ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft im Land und sitzt am Robert-Graf-Platz in Eisenstadt. Bei der Kammerwahl im März 2025 waren rund 21.750 Unternehmerinnen und Unternehmer wahlberechtigt. Vom Einpersonenbetrieb bis zum Industriebetrieb ist hier alles dabei. Jeder Betrieb mit aufrechter Gewerbeberechtigung ist automatisch Mitglied, der Friseursalon ebenso wie das Busunternehmen oder die IT-Firma. Was die Kammer für diese Mitglieder tut, reicht weit. In der Rechtsberatung beantworten Juristinnen und Juristen Fragen vom Arbeitsrecht bis zur Zollauskunft. In der Gründungsberatung sitzen Menschen, die jemanden beim ersten Schritt in die Selbstständigkeit begleiten. Am WIFI, dem Weiterbildungsinstitut der Kammer, laufen Kurse und Lehrgänge. Dazu kommt ein Stück Verwaltung im öffentlichen Auftrag: Lehrlingsstelle, Meisterprüfung, Ursprungszeugnisse. Verankert ist die Kammer im ganzen Land. Neben dem Hauptsitz in Eisenstadt arbeiten Regionalstellen in Neusiedl am See, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf, an mehreren davon auch ein WIFI. Wer hier arbeitet, hat es selten mit anonymen Großkonzernen zu tun, sondern mit den Betrieben der eigenen Region. Aus den Mehrfachmitgliedschaften zur Wahl 2025 ergaben sich gut 27.000 Wahlrechte, ausgeübt in 61 Fachorganisationen. Die Grundlage ist gesetzlich und damit beständig. Die Wirtschaftskammer ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts auf Basis des Wirtschaftskammergesetzes; die burgenländische Kammer arbeitet seit der Nachkriegszeit. An der Spitze steht Präsident Andreas Wirth, im Mai 2025 in seinem Amt bestätigt. Die laufenden Geschäfte führt Direktor Harald Schermann. Wie viele Menschen die Kammer selbst beschäftigt, weist sie öffentlich nicht gesondert aus. Die Berufe dahinter sind trotzdem gut erkennbar: Juristen in der Rechtsberatung, Wirtschaftsberater in der Gründungsbetreuung, Bildungsfachleute am WIFI, dazu Verwaltung und Kommunikation für die Mitglieder.