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8 Strafrecht Jobs

Teilzeitstelle als Korrekturassistent:in / Senior Scientist ohne Doktorat im Bereich Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität Innsbruck.

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Staatsanwältin/Staatsanwalt für den Sprengel der Oberstaatsanwaltschaft Wien

Die Oberstaatsanwaltschaft Wien schreibt Planstellen für Staatsanwältinnen/Staatsanwälte am Dienstort Wien aus.

WienVollzeitÖffentlicher Dienst, Verbände
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Leitung der Abteilung III 7 (Personalentwicklung, Diversity Management, Gesundheitsmanagement)

Leitungsfunktion im Bundesministerium für Justiz für die Abteilung III 7 mit Schwerpunkt Personalentwicklung, Diversity Management und Gesundheitsmanagement.

WienVollzeitÖffentlicher Dienst, Verbände
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Richter/Richterin des Landesgerichts für Strafsachen Wien

Planstelle als Richter/Richterin beim Landesgericht für Strafsachen Wien im Sprengel des Oberlandesgerichts Wien.

WienVollzeitÖffentlicher Dienst, Verbände

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Berufsfeld im Überblick

Strafrecht bedeutet: Da wirft der Staat einem Menschen etwas vor, und Sie stehen mittendrin. Verteidigung hier, Anklage dort. Wer in diesem Feld arbeitet, liest Akten, die manchmal Hunderte Seiten füllen, sitzt Mandantinnen in Untersuchungshaft gegenüber und steht später im Gerichtssaal, wo ein einziger Satz über Glaubwürdigkeit kippen kann. So dramatisch wie im Fernsehen ist der Alltag fast nie. Kleinarbeit, das meiste davon. Fristen, Beweiswürdigung, das Zeile für Zeile durchgehen eines Sachverständigengutachtens.

Einsteigen können Sie als Rechtsanwaltsanwärter:in in einer auf Strafverteidigung spezialisierten Kanzlei. Oder Sie nehmen den Weg über Justiz und Staatsanwaltschaft. Beides beginnt gleich, mit dem abgeschlossenen Jus-Studium und der Gerichtspraxis, und erst danach trennen sich die Pfade. Die einen verteidigen, die anderen klagen an, und wieder andere landen in den Compliance-Abteilungen großer Unternehmen, wo das Wirtschaftsstrafrecht längst zu einem eigenen Feld geworden ist. Reizt Sie mehr das Prozessuale oder das Beraten im Vorfeld, bevor überhaupt jemand zu ermitteln beginnt?

Was in diesem Bereich wirklich zählt

Fachwissen wird vorausgesetzt, klar. Spannender sind die Dinge, die in keinem Zeugnis stehen. Sie brauchen ein Gespür für Menschen in Ausnahmesituationen, und Sie müssen präzise bleiben, auch wenn sich eine Verhandlung über Stunden zieht und der Druck steigt. Rhetorik. Nervenstärke. Die Fähigkeit, verwickelte Zusammenhänge so herunterzubrechen, dass ein Schöffe sie versteht. Und Fremdsprachen helfen zunehmend, gerade bei grenzüberschreitenden Verfahren.

Und die Arbeitgeber? Klassisch sind die spezialisierten Strafrechtskanzleien, oft kleiner, persönlicher geführt. Daneben die Staatsanwaltschaften und Gerichte im öffentlichen Dienst, mit klaren Laufbahnen und geregelten Strukturen. Ein wachsender Teil sitzt in den Rechts- und Compliance-Abteilungen von Banken, Konzernen und Beratungshäusern, wo es darum geht, Strafbarkeit zu vermeiden, lange bevor überhaupt eine Anzeige auf dem Tisch liegt. Und auch NGOs und Einrichtungen im Opferschutz suchen juristische Köpfe. Jeder dieser Wege verlangt Ihnen etwas anderes ab, im Tempo, im Ton, in der Nähe zum einzelnen Fall.

Berufsfeld im Überblick

Strafrecht bedeutet: Da wirft der Staat einem Menschen etwas vor, und Sie stehen mittendrin. Verteidigung hier, Anklage dort. Wer in diesem Feld arbeitet, liest Akten, die manchmal Hunderte Seiten füllen, sitzt Mandantinnen in Untersuchungshaft gegenüber und steht später im Gerichtssaal, wo ein einziger Satz über Glaubwürdigkeit kippen kann. So dramatisch wie im Fernsehen ist der Alltag fast nie. Kleinarbeit, das meiste davon. Fristen, Beweiswürdigung, das Zeile für Zeile durchgehen eines Sachverständigengutachtens.

Einsteigen können Sie als Rechtsanwaltsanwärter:in in einer auf Strafverteidigung spezialisierten Kanzlei. Oder Sie nehmen den Weg über Justiz und Staatsanwaltschaft. Beides beginnt gleich, mit dem abgeschlossenen Jus-Studium und der Gerichtspraxis, und erst danach trennen sich die Pfade. Die einen verteidigen, die anderen klagen an, und wieder andere landen in den Compliance-Abteilungen großer Unternehmen, wo das Wirtschaftsstrafrecht längst zu einem eigenen Feld geworden ist. Reizt Sie mehr das Prozessuale oder das Beraten im Vorfeld, bevor überhaupt jemand zu ermitteln beginnt?

Was in diesem Bereich wirklich zählt

Fachwissen wird vorausgesetzt, klar. Spannender sind die Dinge, die in keinem Zeugnis stehen. Sie brauchen ein Gespür für Menschen in Ausnahmesituationen, und Sie müssen präzise bleiben, auch wenn sich eine Verhandlung über Stunden zieht und der Druck steigt. Rhetorik. Nervenstärke. Die Fähigkeit, verwickelte Zusammenhänge so herunterzubrechen, dass ein Schöffe sie versteht. Und Fremdsprachen helfen zunehmend, gerade bei grenzüberschreitenden Verfahren.

Und die Arbeitgeber? Klassisch sind die spezialisierten Strafrechtskanzleien, oft kleiner, persönlicher geführt. Daneben die Staatsanwaltschaften und Gerichte im öffentlichen Dienst, mit klaren Laufbahnen und geregelten Strukturen. Ein wachsender Teil sitzt in den Rechts- und Compliance-Abteilungen von Banken, Konzernen und Beratungshäusern, wo es darum geht, Strafbarkeit zu vermeiden, lange bevor überhaupt eine Anzeige auf dem Tisch liegt. Und auch NGOs und Einrichtungen im Opferschutz suchen juristische Köpfe. Jeder dieser Wege verlangt Ihnen etwas anderes ab, im Tempo, im Ton, in der Nähe zum einzelnen Fall.