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58 Vertragsrecht Jobs
Rechtsnahe IP-Expert*in (Patente, Lizenzen, Technologietransfer) für die Forschungs- und Projektekoordination der Hochschule Campus Wien in Wien (Vollzeit, ab 1.10.2026).
Rechtsanwaltsanwärter:in mit Interesse an Datenschutz- und KI-Recht bei Knyrim Trieb Rechtsanwälte in Wien.
Rechtsanwaltsanwärter:in / Konzipient:in bei schober Rechtsanwälte in Wiener Neustadt.
Vielseitige Vollzeitposition in Eisenstadt für Jurist:innen oder Betriebswirt:innen mit Fokus auf Beratung, Interessenvertretung und Branchenentwicklung.
Wir freuen uns über Initiativbewerbungen von engagierten und motivierten Rechtsanwaltsanwärter:innen, die ihre juristische Karriere in einem dynamischen und internationalen Umfeld…
Rechtsanwaltsanwärter:in bei act legal Österreich / wmwp Rechtsanwälte GmbH in Klagenfurt.
Rechtsanwält:in oder Rechtsanwaltsanwärter:in für Datenschutzrecht und IT/IP-Recht in Wien bei Buchberger Ettmayer Rechtsanwälte GmbH.
Expert*in für Vertragsrecht für ein IT-Dienstleistungsunternehmen in Wien Nord / Langenzersdorf mit Schwerpunkt Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Unternehmensrecht und Compliance.
Aufgabengebiet in einem international tätigen Familienunternehmen Möglichkeit, sich fachlich breit zu entwickeln und verschiedene Geschäftsbereiche kennenzulernen Enge…
Teilzeitstelle für juristische oder studentische Mitarbeiter in einem Notariat in Wels mit 18 bis 22 Wochenstunden.
Umfassende Ausbildung als RechtsanwaltsanwärterIn in einer Wirtschaftskanzlei in Linz mit Mandantenkontakt und Entwicklungsmöglichkeiten.
Insurance Responsible in Wien für internationale Engineering-Lines-Versicherungsprogramme, technische Projektrisiken, Vertrags- und Haftungsberatung sowie Claims Management im…
Legal Counsel für internationale technische Projekte, Anlagenbau, Vertragsrecht, Compliance und M&A bei ZETA GmbH in Lieboch/Graz.
Juristische Tätigkeit mit Schwerpunkt Arbeitsrecht, internationale Entsendungen und Dienstverträge in Linz.
Trever sucht in Graz eine:n Legal & Compliance Specialist für Vertragsmanagement, Compliance, Datenschutz und internationale rechtliche Koordination.
Jurist:in im Vergabemanagement beim Magistrat der Landeshauptstadt Linz mit Schwerpunkt Vergaberecht, BVergG 2018 und Vertragsgestaltung.
Legal Counsel M&A und Corporate Law bei KAG-KNAPP AG in Hart bei Graz mit Schwerpunkt M&A, Gesellschaftsrecht und Corporate Governance.
Fellner Wratzfeld & Partner sucht eine:n Rechtsanwaltsanwärter:in für Real Estate Transactions in Wien, Voll- oder Teilzeit, mit Homeoffice-Möglichkeit.
Fellner Wratzfeld & Partner sucht eine:n erfahrene:n Rechtsanwält:in für Corporate Restructuring in Wien, Voll- oder Teilzeit, mit Homeoffice-Möglichkeit.
Rechtsanwalt (m/w/d) mit Schwerpunkt Bau- und Immobilienrecht in Wien, Salzburg, Graz oder Linz bei Schiefer Rechtsanwälte GmbH.
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Verträge sind selten das, was Laien sich darunter vorstellen. Kein einzelnes Blatt Papier, sondern ein Geflecht aus Klauseln, Haftungsfragen und Fristen, das im Zweifel vor Gericht standhalten muss. Wer im Vertragsrecht arbeitet, verbringt einen guten Teil des Tages mit dem Feilen an Formulierungen. Gestalten, prüfen, nachverhandeln. Und manchmal geht es tatsächlich nur um ein einziges Wort, an dem später ein sechsstelliger Betrag hängt.
Das Aufgabenfeld reicht weit. Sie entwerfen Liefer- und Werkverträge, prüfen AGB auf ihre Wirksamkeit nach dem KSchG, begleiten Vertragsverhandlungen und schätzen Risiken ab, bevor überhaupt eine Unterschrift fällt. Bei Streitigkeiten kommt die Auslegung dazu: Was war eigentlich gemeint, als die Parteien das damals so aufgeschrieben haben? Diese Frage klingt simpel und beschäftigt trotzdem ganze Kanzleien über Monate.
Einstieg und gefragte Qualifikationen
Der klassische Weg führt über das rechtswissenschaftliche Diplomstudium, danach die Gerichtspraxis und für viele die Rechtsanwaltsanwärterschaft. Wer eher ins Unternehmen möchte, startet häufig als Legal Counsel und wächst dort in die Vertragsgestaltung hinein. Auch Absolvent:innen der Wirtschaftsuniversität mit juristischem Schwerpunkt finden ihren Platz, gerade an der Schnittstelle zum Steuerrecht. Solides ABGB- und UGB-Wissen wird vorausgesetzt. Darüber hinaus zählt etwas, das sich schlecht in Zeugnisse pressen lässt: ein Gespür dafür, wo in einem Text die Fallstricke liegen, und die Geduld, jede Eventualität durchzudenken. Verhandlungssichere Englischkenntnisse sind bei grenzüberschreitenden Verträgen kaum verzichtbar.
Wo landet man damit? In Wirtschaftskanzleien, die Mandant:innen bei M&A-Transaktionen oder komplexen Lieferbeziehungen begleiten. In Rechtsabteilungen größerer Unternehmen, vom Industriebetrieb bis zum Handelskonzern. Bei Banken und Versicherungen, wo Vertragswerke besonders reguliert sind. Nicht zu vergessen die öffentliche Hand und Interessenvertretungen, die eigene Jurist:innen für Vergabe- und Kooperationsverträge beschäftigen. Die Spezialisierung entwickelt sich meist mit den ersten Jahren. Manche bleiben Generalist:innen, andere vertiefen sich in IT-Verträge, Bau oder internationales Handelsrecht und werden über die Zeit zu gefragten Ansprechpartner:innen für genau dieses eine, oft ziemlich enge Feld.
Vertragsrecht in Zahlen
Verträge sind selten das, was Laien sich darunter vorstellen. Kein einzelnes Blatt Papier, sondern ein Geflecht aus Klauseln, Haftungsfragen und Fristen, das im Zweifel vor Gericht standhalten muss. Wer im Vertragsrecht arbeitet, verbringt einen guten Teil des Tages mit dem Feilen an Formulierungen. Gestalten, prüfen, nachverhandeln. Und manchmal geht es tatsächlich nur um ein einziges Wort, an dem später ein sechsstelliger Betrag hängt.
Das Aufgabenfeld reicht weit. Sie entwerfen Liefer- und Werkverträge, prüfen AGB auf ihre Wirksamkeit nach dem KSchG, begleiten Vertragsverhandlungen und schätzen Risiken ab, bevor überhaupt eine Unterschrift fällt. Bei Streitigkeiten kommt die Auslegung dazu: Was war eigentlich gemeint, als die Parteien das damals so aufgeschrieben haben? Diese Frage klingt simpel und beschäftigt trotzdem ganze Kanzleien über Monate.
Einstieg und gefragte Qualifikationen
Der klassische Weg führt über das rechtswissenschaftliche Diplomstudium, danach die Gerichtspraxis und für viele die Rechtsanwaltsanwärterschaft. Wer eher ins Unternehmen möchte, startet häufig als Legal Counsel und wächst dort in die Vertragsgestaltung hinein. Auch Absolvent:innen der Wirtschaftsuniversität mit juristischem Schwerpunkt finden ihren Platz, gerade an der Schnittstelle zum Steuerrecht. Solides ABGB- und UGB-Wissen wird vorausgesetzt. Darüber hinaus zählt etwas, das sich schlecht in Zeugnisse pressen lässt: ein Gespür dafür, wo in einem Text die Fallstricke liegen, und die Geduld, jede Eventualität durchzudenken. Verhandlungssichere Englischkenntnisse sind bei grenzüberschreitenden Verträgen kaum verzichtbar.
Wo landet man damit? In Wirtschaftskanzleien, die Mandant:innen bei M&A-Transaktionen oder komplexen Lieferbeziehungen begleiten. In Rechtsabteilungen größerer Unternehmen, vom Industriebetrieb bis zum Handelskonzern. Bei Banken und Versicherungen, wo Vertragswerke besonders reguliert sind. Nicht zu vergessen die öffentliche Hand und Interessenvertretungen, die eigene Jurist:innen für Vergabe- und Kooperationsverträge beschäftigen. Die Spezialisierung entwickelt sich meist mit den ersten Jahren. Manche bleiben Generalist:innen, andere vertiefen sich in IT-Verträge, Bau oder internationales Handelsrecht und werden über die Zeit zu gefragten Ansprechpartner:innen für genau dieses eine, oft ziemlich enge Feld.










