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6 Verfassungsrecht Jobs
Rechtsanwaltsanwärter:in mit Interesse an Datenschutz- und KI-Recht bei Knyrim Trieb Rechtsanwälte in Wien.
Tenure-Track-Stelle an der BOKU Wien im Öffentlichen Recht mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht, 40 Wochenstunden, ab 01.03.2027.
Studentische Mitarbeit im Bereich Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre an der Universität Innsbruck.
Rechtsanwält:in oder erfahrene:r Rechtsanwaltsanwärter:in für Öffentliches Wirtschaftsrecht in Wien mit Homeoffice-Möglichkeit.
Aufgaben einer Abteilung kennen und können Ihre fachlichen sowie persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Außerdem besteht die Chance, sich anschließend für eine Position als…
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Verfassungsrecht: Wenn juristische Grundsatzfragen zum Berufsalltag werden
Grundrechte. Die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern, die Reichweite staatlicher Eingriffe. Wer im Verfassungsrecht arbeitet, sitzt an der Stelle, an der das österreichische Rechtssystem seine eigenen tragenden Regeln verhandelt, und ja, das klingt erst mal reichlich abstrakt. Ist es meistens nicht. Denn ein Gesetzesentwurf, der einer verfassungsrechtlichen Prüfung nicht standhält, landet womöglich schon auf Ihrem Schreibtisch, wenn Sie als Referentin oder Referent tätig sind, lange bevor das Ganze überhaupt in die Nähe des Nationalrats kommt.
Und die Aufgaben selbst? Breit gefächert. Sie verfassen Stellungnahmen, begleiten Gesetzgebungsverfahren, prüfen Verordnungen auf ihre Vereinbarkeit mit dem B-VG und der EMRK, bereiten Beschwerden an den Verfassungsgerichtshof vor oder wehren sie eben ab. Manche vertreten Mandantinnen in Verfahren. Andere schreiben Gutachten, die kein Gerichtssaal je zu Gesicht bekommt. Ein spürbarer Teil der Arbeit passiert schriftlich, konzentriert, oft im engen Austausch mit Leuten aus dem Europarecht und dem Verwaltungsrecht.
Zum Einstieg: Der Weg läuft fast immer über ein abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium der Rechtswissenschaften. Danach Gerichtspraxis, das Gerichtsjahr, und häufig eine wissenschaftliche Station, sei es am Institut, in einem Ministerium oder als juristische Mitarbeiterin am Höchstgericht. Ein Doktorat müssen Sie nicht haben. In einem so akademisch geprägten Feld verschafft es Ihnen aber oft genau den Vorsprung, der zählt. Die praktische Seite wiederum kommt über spezialisierte Kanzleien, die im öffentlichen Recht beraten.
Gefragt sind Menschen, die dogmatisch sauber argumentieren und den politischen Kontext trotzdem nie ausblenden. Präzision im Ausdruck. Ausdauer beim Lesen ellenlanger Judikatur. Und wen die Schnittstelle zum Unionsrecht reizt, für den öffnen sich zusätzliche Türen.
Als Arbeitgeber kommen die Bundesministerien und die Ämter der Landesregierungen in Betracht, dazu Parlamentsdienste, Höchstgerichte, Kammern und Interessenvertretungen. In der Privatwirtschaft wirtschaftsnahe Kanzleien mit Fokus auf öffentliches Recht, außerdem Universitäten und Forschungseinrichtungen. Auch regulierte Branchen, die dauernd mit staatlicher Aufsicht zu tun haben, beschäftigen Verfassungsjuristinnen und -juristen, manchmal genau dort, wo Sie sie zuletzt vermuten würden.
Verfassungsrecht: Wenn juristische Grundsatzfragen zum Berufsalltag werden
Grundrechte. Die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern, die Reichweite staatlicher Eingriffe. Wer im Verfassungsrecht arbeitet, sitzt an der Stelle, an der das österreichische Rechtssystem seine eigenen tragenden Regeln verhandelt, und ja, das klingt erst mal reichlich abstrakt. Ist es meistens nicht. Denn ein Gesetzesentwurf, der einer verfassungsrechtlichen Prüfung nicht standhält, landet womöglich schon auf Ihrem Schreibtisch, wenn Sie als Referentin oder Referent tätig sind, lange bevor das Ganze überhaupt in die Nähe des Nationalrats kommt.
Und die Aufgaben selbst? Breit gefächert. Sie verfassen Stellungnahmen, begleiten Gesetzgebungsverfahren, prüfen Verordnungen auf ihre Vereinbarkeit mit dem B-VG und der EMRK, bereiten Beschwerden an den Verfassungsgerichtshof vor oder wehren sie eben ab. Manche vertreten Mandantinnen in Verfahren. Andere schreiben Gutachten, die kein Gerichtssaal je zu Gesicht bekommt. Ein spürbarer Teil der Arbeit passiert schriftlich, konzentriert, oft im engen Austausch mit Leuten aus dem Europarecht und dem Verwaltungsrecht.
Zum Einstieg: Der Weg läuft fast immer über ein abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium der Rechtswissenschaften. Danach Gerichtspraxis, das Gerichtsjahr, und häufig eine wissenschaftliche Station, sei es am Institut, in einem Ministerium oder als juristische Mitarbeiterin am Höchstgericht. Ein Doktorat müssen Sie nicht haben. In einem so akademisch geprägten Feld verschafft es Ihnen aber oft genau den Vorsprung, der zählt. Die praktische Seite wiederum kommt über spezialisierte Kanzleien, die im öffentlichen Recht beraten.
Gefragt sind Menschen, die dogmatisch sauber argumentieren und den politischen Kontext trotzdem nie ausblenden. Präzision im Ausdruck. Ausdauer beim Lesen ellenlanger Judikatur. Und wen die Schnittstelle zum Unionsrecht reizt, für den öffnen sich zusätzliche Türen.
Als Arbeitgeber kommen die Bundesministerien und die Ämter der Landesregierungen in Betracht, dazu Parlamentsdienste, Höchstgerichte, Kammern und Interessenvertretungen. In der Privatwirtschaft wirtschaftsnahe Kanzleien mit Fokus auf öffentliches Recht, außerdem Universitäten und Forschungseinrichtungen. Auch regulierte Branchen, die dauernd mit staatlicher Aufsicht zu tun haben, beschäftigen Verfassungsjuristinnen und -juristen, manchmal genau dort, wo Sie sie zuletzt vermuten würden.



