Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Mit einem Klick erhältst du kostenlos passende Jobangebote per E-Mail – ausgewählt von deinem Job-Agenten. Gelegentlich kann auch eine besonders passende Stelle direkt von einem Unternehmen dabei sein (maximal einmal pro Woche).
Wie oft und welche Stellen du erhalten möchtest, bestimmst du selbst. Diese und viele weitere Einstellungen kannst du jederzeit in deinem Login-Bereich anpassen.
Natürlich kostenlos und jederzeit mit einem Klick abbestellbar.
1 Patentanwalt Job
Stand 06.11.2026: 1 offene Stelle für Patentanwalt.
Aufgaben Erste Anlaufstelle für alle Rechtsfragen in Zusammenhang mit Patenten und Schutzrechten (insbesondere für die Bereiche Technics, Product Development und Sales) Beratende…
Frag jusjobs
Beschreibe deinen Wunschjob in eigenen Worten, entdecke passende Stellen und stelle Fragen zu konkreten Jobangeboten.
Zwischen Technik und Paragraf
Patentanwältin oder Patentanwalt wird man nicht aus einer Laune heraus. Der Weg dorthin ist lang, fachlich anspruchsvoll und setzt etwas voraus, das in juristischen Berufen sonst eher selten verlangt wird: ein abgeschlossenes technisches oder naturwissenschaftliches Studium. Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Biotechnologie, Physik. Darauf folgt die praktische Ausbildungszeit bei einer Patentanwältin oder einem Patentanwalt, begleitet von der juristischen Zusatzausbildung und schließlich der Patentanwaltsprüfung.
Im Alltag geht es um Erfindungen und darum, wer sie wirtschaftlich nutzen darf. Sie formulieren Patentansprüche, in denen jedes einzelne Wort über die Reichweite eines Schutzrechts entscheidet. Sie recherchieren den Stand der Technik, vertreten Anmeldungen vor dem Österreichischen Patentamt und dem Europäischen Patentamt, führen Einspruchs- und Nichtigkeitsverfahren. Dazu kommen Marken, Muster, Gebrauchsmuster – das gesamte gewerbliche Rechtsschutzportfolio eines Unternehmens. Und oft genug sitzen Sie mit Entwicklerinnen und Entwicklern zusammen und übersetzen, was die eine Seite gebaut hat, in eine Sprache, die vor dem Amt und vor Gericht trägt.
Was macht jemanden in diesem Beruf wirklich gut? Vermutlich die Fähigkeit, sehr schnell in ein fremdes technisches Gebiet einzutauchen, ohne dabei die juristische Präzision zu verlieren. Hinzu kommt Englisch auf Verhandlungsniveau, weil ein erheblicher Teil der Korrespondenz und der Verfahren ohnehin dort stattfindet. Sorgfalt im Umgang mit Fristen ist keine Tugend, sondern Grundbedingung – versäumte Prioritätsfristen lassen sich nicht reparieren.
Zu den Arbeitgebern: Das Feld reicht von spezialisierten Patentanwaltskanzleien in Wien, Linz oder Graz über die IP-Abteilungen großer Industrieunternehmen bis zu Technologietransferstellen an Universitäten und Forschungseinrichtungen. In der Kanzlei betreuen Sie viele Mandate parallel, im Unternehmen dafür ein Portfolio in die Tiefe. Beides hat seinen Reiz, beides seine eigene Taktung.
Übrigens: Auch Patentanwaltsanwärter:innen und Positionen als technische Sachbearbeitung oder Formalsachbearbeitung im gewerblichen Rechtsschutz finden Sie auf jusjobs.at – der Einstieg muss nicht zwingend über die Kanzlei laufen.
Patentanwalt in Zahlen
Zwischen Technik und Paragraf
Patentanwältin oder Patentanwalt wird man nicht aus einer Laune heraus. Der Weg dorthin ist lang, fachlich anspruchsvoll und setzt etwas voraus, das in juristischen Berufen sonst eher selten verlangt wird: ein abgeschlossenes technisches oder naturwissenschaftliches Studium. Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Biotechnologie, Physik. Darauf folgt die praktische Ausbildungszeit bei einer Patentanwältin oder einem Patentanwalt, begleitet von der juristischen Zusatzausbildung und schließlich der Patentanwaltsprüfung.
Im Alltag geht es um Erfindungen und darum, wer sie wirtschaftlich nutzen darf. Sie formulieren Patentansprüche, in denen jedes einzelne Wort über die Reichweite eines Schutzrechts entscheidet. Sie recherchieren den Stand der Technik, vertreten Anmeldungen vor dem Österreichischen Patentamt und dem Europäischen Patentamt, führen Einspruchs- und Nichtigkeitsverfahren. Dazu kommen Marken, Muster, Gebrauchsmuster – das gesamte gewerbliche Rechtsschutzportfolio eines Unternehmens. Und oft genug sitzen Sie mit Entwicklerinnen und Entwicklern zusammen und übersetzen, was die eine Seite gebaut hat, in eine Sprache, die vor dem Amt und vor Gericht trägt.
Was macht jemanden in diesem Beruf wirklich gut? Vermutlich die Fähigkeit, sehr schnell in ein fremdes technisches Gebiet einzutauchen, ohne dabei die juristische Präzision zu verlieren. Hinzu kommt Englisch auf Verhandlungsniveau, weil ein erheblicher Teil der Korrespondenz und der Verfahren ohnehin dort stattfindet. Sorgfalt im Umgang mit Fristen ist keine Tugend, sondern Grundbedingung – versäumte Prioritätsfristen lassen sich nicht reparieren.
Zu den Arbeitgebern: Das Feld reicht von spezialisierten Patentanwaltskanzleien in Wien, Linz oder Graz über die IP-Abteilungen großer Industrieunternehmen bis zu Technologietransferstellen an Universitäten und Forschungseinrichtungen. In der Kanzlei betreuen Sie viele Mandate parallel, im Unternehmen dafür ein Portfolio in die Tiefe. Beides hat seinen Reiz, beides seine eigene Taktung.
Übrigens: Auch Patentanwaltsanwärter:innen und Positionen als technische Sachbearbeitung oder Formalsachbearbeitung im gewerblichen Rechtsschutz finden Sie auf jusjobs.at – der Einstieg muss nicht zwingend über die Kanzlei laufen.