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ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG hat aktuell 2 offene Jobs in Hard, darunter Patentanwalt / IP Counsel und Tax Specialist International VAT (all gender).
Flaschen, Verschlüsse und Preforms aus Kunststoff: Was ALPLA in Hard am Bodensee entwickelt, landet später in Supermarktregalen auf vier Kontinenten. 1955 von den Brüdern Helmuth und Alwin Lehner gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute rund 25.440 Menschen an 206 Produktionsstandorten in 45 Ländern. Der Hauptsitz ist dort geblieben, wo alles anfing, in Vorarlberg. Geführt wird ALPLA bis heute von der Familie Lehner.
Das Geschäft klingt unscheinbar und ist es nicht. ALPLA entwickelt und fertigt Verpackungssysteme aus Kunststoff, von der Flasche über den Verschluss bis zum Spritzgussteil. Getränkehersteller und Molkereien zählen ebenso zu den Kunden wie Kosmetik- und Pharmamarken. Ein großer Teil der Produktion läuft direkt beim Auftraggeber: 66 der 206 Werke sind sogenannte In-house-Werke, die auf dem Gelände des Abfüllers stehen und Flaschen liefern, die wenige Meter weiter befüllt werden. 2025 erwirtschaftete die Gruppe 5,2 Milliarden Euro Umsatz. Recycling betreibt ALPLA seit über 30 Jahren in eigenen Anlagen, in denen Altkunststoff zu neuem Verpackungsmaterial verarbeitet wird.
Das prägt die Arbeit. In den Werken stehen Kunststoffverfahrenstechnikerinnen und -techniker an Blasform- und Spritzgussmaschinen, daneben arbeiten Elektrotechnik, Zerspanung und Fertigungsmesstechnik am Stammsitz. Wer in Verwaltung, IT oder Produktionsplanung einsteigt, arbeitet in einer Organisation, die Standorte von Mexiko über Polen bis Thailand steuert. Englisch ist im Konzernalltag Arbeitssprache.
Besonderes Gewicht hat die Lehre. Neun Lehrberufe bildet ALPLA aus, in einer eigenen Lehrwerkstatt am Stammsitz und praxisnah im Werk Fußach. Im Herbst 2026 starteten elf Jugendliche in Vorarlberg und zwölf in Deutschland ihre Ausbildung, weltweit lernen aktuell 381 junge Menschen im Unternehmen. Für die Weiterbildung danach gibt es die ALPLA Academy. Wie viele der Beschäftigten auf Österreich entfallen, weist das Unternehmen öffentlich nicht gesondert aus.
Seit dem Schuljahr 2025/26 findet die Berufsschule für Kunststoffverfahrenstechnik in Vorarlberg statt. Zuvor mussten die Lehrlinge dafür nach Steyr.
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