2 Jobs in Liechtenstein
Anforderungen in den Prozessen der Unternehmung sowie im Denken und Handeln der Mitarbeitenden. Es geht um die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen in der Sorgfaltspflicht…
Aufgabenschwerpunkt besteht in der Bearbeitung von Prozess- und Beratungsmandaten mit einem starken Fokus auf dem Gesellschafts-, Steuer-, Vertrags-, Erb-, Familien- und…
jusAI
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Der Rechtsmarkt im Fürstentum: klein, aber eigen
Auf der Landkarte übersieht man Liechtenstein. Schnell. Der Arbeitsmarkt für Jurist:innen aber ist alles andere als klein gedacht, und rund um Vaduz und Schaan sitzt eine Dichte an Treuhandgesellschaften, Kanzleien und Finanzdienstleistern, die Sie in einem Land dieser Größe schlicht nicht erwarten würden.
Wer hier arbeitet, hat es oft mit Stiftungsrecht zu tun, mit Trust-Konstruktionen, mit dem liechtensteinischen Gesellschaftsrecht. Das PGR, also das Personen- und Gesellschaftsrecht, ist eine Welt für sich. Und für Bewerber:innen aus Österreich bedeutet das: vieles kommt einem bekannt vor, manches eben überhaupt nicht. Deutsch als Arbeitssprache, kurze Wege — und ein Rechtssystem, das an mehreren Stellen bewusst anders abbiegt als das österreichische.
Wer stellt ein? Die großen Treuhänder, spezialisierte Wirtschaftskanzleien, Banken mit starker Vermögensverwaltung, die Verwaltung selbst. Dazu kommt eine überraschend breite Industrie, Hilti etwa oder Ivoclar, die eigene Rechts- und Compliance-Abteilungen unterhält. Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung greifen dabei eng ins juristische Tagesgeschäft. Inhaltlich läuft es häufig auf eine Mischung hinaus aus internationalem Privatrecht, Regulatorik und sehr konkreter Mandantsarbeit.
Grenzgänger:innen sind hier Normalität. Viele pendeln aus Vorarlberg oder dem St. Galler Rheintal ein, und das prägt den Ton in den Teams: international, aber mit alpiner Bodenhaftung. Englisch brauchen Sie regelmäßig, gerade im Finanz- und Stiftungsbereich.
Ein Punkt, den man leicht unterschätzt. Die Nähe zum Kunden. In einer kleinen Jurisdiktion kennt man einander, Reputation trägt weit, und Diskretion gilt viel. Wer aus einer großen Wiener Kanzlei kommt, erlebt das mitunter als Umstellung: weniger Anonymität, mehr direkte Verantwortung, früher am Mandanten dran.
Bewegung gibt es für Einsteiger:innen wie für erfahrene Profile. Steuerliche Spezialisierung, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance im grenzüberschreitenden Kontext — dort suchen die Häuser am ehesten. Wenn Sie ohnehin im Dreiländereck zuhause sind, liegt Liechtenstein näher, als der Umweg über die Landesgrenze vermuten lässt.
Der Rechtsmarkt im Fürstentum: klein, aber eigen
Auf der Landkarte übersieht man Liechtenstein. Schnell. Der Arbeitsmarkt für Jurist:innen aber ist alles andere als klein gedacht, und rund um Vaduz und Schaan sitzt eine Dichte an Treuhandgesellschaften, Kanzleien und Finanzdienstleistern, die Sie in einem Land dieser Größe schlicht nicht erwarten würden.
Wer hier arbeitet, hat es oft mit Stiftungsrecht zu tun, mit Trust-Konstruktionen, mit dem liechtensteinischen Gesellschaftsrecht. Das PGR, also das Personen- und Gesellschaftsrecht, ist eine Welt für sich. Und für Bewerber:innen aus Österreich bedeutet das: vieles kommt einem bekannt vor, manches eben überhaupt nicht. Deutsch als Arbeitssprache, kurze Wege — und ein Rechtssystem, das an mehreren Stellen bewusst anders abbiegt als das österreichische.
Wer stellt ein? Die großen Treuhänder, spezialisierte Wirtschaftskanzleien, Banken mit starker Vermögensverwaltung, die Verwaltung selbst. Dazu kommt eine überraschend breite Industrie, Hilti etwa oder Ivoclar, die eigene Rechts- und Compliance-Abteilungen unterhält. Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung greifen dabei eng ins juristische Tagesgeschäft. Inhaltlich läuft es häufig auf eine Mischung hinaus aus internationalem Privatrecht, Regulatorik und sehr konkreter Mandantsarbeit.
Grenzgänger:innen sind hier Normalität. Viele pendeln aus Vorarlberg oder dem St. Galler Rheintal ein, und das prägt den Ton in den Teams: international, aber mit alpiner Bodenhaftung. Englisch brauchen Sie regelmäßig, gerade im Finanz- und Stiftungsbereich.
Ein Punkt, den man leicht unterschätzt. Die Nähe zum Kunden. In einer kleinen Jurisdiktion kennt man einander, Reputation trägt weit, und Diskretion gilt viel. Wer aus einer großen Wiener Kanzlei kommt, erlebt das mitunter als Umstellung: weniger Anonymität, mehr direkte Verantwortung, früher am Mandanten dran.
Bewegung gibt es für Einsteiger:innen wie für erfahrene Profile. Steuerliche Spezialisierung, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance im grenzüberschreitenden Kontext — dort suchen die Häuser am ehesten. Wenn Sie ohnehin im Dreiländereck zuhause sind, liegt Liechtenstein näher, als der Umweg über die Landesgrenze vermuten lässt.