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10 Vertragsverhandlungen Jobs
Senior Legal Counsel (d/f/m) bei Lenzing Aktiengesellschaft in Lenzing mit Remote-Optionen.
Jurist:in für Gesundheits-, Sozialversicherungs- und Vertragspartnerangelegenheiten beim Dachverband der Sozialversicherungsträger in Wien.
M&A Manager:in für internationale Transaktionen, Strategieentwicklung und Business Development bei TÜV AUSTRIA in Brunn am Gebirge.
Wir bieten für diese Position ein monatliches Mindest-Bruttoeinstiegsgehalt von €3.300,00 auf Vollzeitbasis (38,5 Wochenstunden). Das tatsächliche Gehalt wird aufgrund von…
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Qualifikation und einschlägiger Berufserfahrung. Das kollektivvertragliche Mindestgehalt der metalltechnischen Industrie beträgt € 64.829,94 brutto pro Jahr. RANSHOFEN, OÖ…
Wir bieten dir fachliche und persönliche Weiterbildungsprogramme sowie die Mitarbeit in einem motivierten Team, in dem die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und die…
Juristische Teilzeitstelle bei der PMS Gruppe mit Schwerpunkt Vertragsrecht, Angebotsbegleitung und Rechtsrecherche.
Wir bieten inklusive Überstunden einen Mindestbruttogehalt von EUR 105.000,- mit der Bereitschaft zur Überzahlung basierend auf Ihrer individuellen Erfahrung und Expertise an. Als Arbeitgeber bieten wir Chancengleichheit …
Benefits on top: Essenszuschuss, Job- oder Klimaticket-Zuschuss, Übernahme der Kosten für die RAK Grow & Impact – Das erwartet dich in deiner Rolle: Du berätst Mandant:innen umfassend im Gesellschaftsrecht – von der Grün …
jusAI
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Wenn am Konferenztisch der Preis eines ganzen Deals kippt
Verträge entscheiden sich nicht am Schreibtisch. Sie entscheiden sich im Gespräch, während Sie jemandem gegenübersitzen, manchmal einem halben Dutzend Leute, und jedes einzelne Wort im Entwurf steht plötzlich zur Debatte. Haftungsklausel, Gewährleistung, Zahlungsziele. Das Kleingedruckte zur Vertragsstrafe sowieso. Wer im Bereich Recht und Steuer auf Vertragsverhandlungen spezialisiert ist, dolmetscht im Grunde zwischen zwei Welten: dem, was die Mandantschaft wirtschaftlich erreichen will, und dem, was sich rechtlich sauber festzurren lässt. Klingt trocken? Ist es fast nie.
Der Alltag lebt von zwei Dingen, die selten zusammenpassen: gründlicher Vorbereitung und blitzschneller Schlagfertigkeit. Sie prüfen Klauseln auf Risiken, formulieren Alternativvorschläge, redlinen fremde Entwürfe und behalten mitten im Termin die roten Linien Ihrer Seite im Kopf, auch wenn die Gegenseite gerade laut wird. Danach ist längst nicht Schluss. Protokoll, Nachbereitung, das Feilen an der Endfassung. Ein einziger unglücklich formulierter Halbsatz kann Jahre später richtig teuer werden, und deshalb liest hier jemand jede Zeile lieber zweimal als einmal.
Der Einstieg führt fast immer über ein abgeschlossenes Jusstudium, oft ergänzt um die Rechtsanwaltsprüfung oder ein Steuerberater-Examen. Viele fangen als Konzipient:in oder Berufsanwärter:in an und wachsen mit den Jahren in die kniffligeren Mandate hinein. Und ganz nebenbei: Wer früh in Wirtschaftskanzleien oder Rechtsabteilungen mitverhandelt, sammelt genau die Praxis, nach der später alle suchen.
Paragrafen allein reichen nicht. Verhandlungsgeschick lässt sich nicht auswendig lernen. Es entsteht aus Fällen, aus Terminen, die schieflaufen und aus denen, die man rettet. Dazu solides Vertragsrecht, ein Gespür für die Person auf der anderen Seite des Tisches, sauberes Deutsch und für grenzüberschreitende Deals meist verhandlungssicheres Englisch. Wer obendrein die steuerlichen Folgen mitdenkt, ist gleich doppelt gefragt.
Und wo landet man damit? Bei Wirtschaftskanzleien, in den Rechts- und Steuerabteilungen größerer Unternehmen, bei Beratungsgesellschaften, bei Verbänden. Auch die öffentliche Hand verhandelt Verträge, von der Beschaffung bis zur Kooperation. Die Bandbreite ist breiter, als die meisten beim Einstieg ahnen.
Vertragsverhandlungen in Zahlen
Wenn am Konferenztisch der Preis eines ganzen Deals kippt
Verträge entscheiden sich nicht am Schreibtisch. Sie entscheiden sich im Gespräch, während Sie jemandem gegenübersitzen, manchmal einem halben Dutzend Leute, und jedes einzelne Wort im Entwurf steht plötzlich zur Debatte. Haftungsklausel, Gewährleistung, Zahlungsziele. Das Kleingedruckte zur Vertragsstrafe sowieso. Wer im Bereich Recht und Steuer auf Vertragsverhandlungen spezialisiert ist, dolmetscht im Grunde zwischen zwei Welten: dem, was die Mandantschaft wirtschaftlich erreichen will, und dem, was sich rechtlich sauber festzurren lässt. Klingt trocken? Ist es fast nie.
Der Alltag lebt von zwei Dingen, die selten zusammenpassen: gründlicher Vorbereitung und blitzschneller Schlagfertigkeit. Sie prüfen Klauseln auf Risiken, formulieren Alternativvorschläge, redlinen fremde Entwürfe und behalten mitten im Termin die roten Linien Ihrer Seite im Kopf, auch wenn die Gegenseite gerade laut wird. Danach ist längst nicht Schluss. Protokoll, Nachbereitung, das Feilen an der Endfassung. Ein einziger unglücklich formulierter Halbsatz kann Jahre später richtig teuer werden, und deshalb liest hier jemand jede Zeile lieber zweimal als einmal.
Der Einstieg führt fast immer über ein abgeschlossenes Jusstudium, oft ergänzt um die Rechtsanwaltsprüfung oder ein Steuerberater-Examen. Viele fangen als Konzipient:in oder Berufsanwärter:in an und wachsen mit den Jahren in die kniffligeren Mandate hinein. Und ganz nebenbei: Wer früh in Wirtschaftskanzleien oder Rechtsabteilungen mitverhandelt, sammelt genau die Praxis, nach der später alle suchen.
Paragrafen allein reichen nicht. Verhandlungsgeschick lässt sich nicht auswendig lernen. Es entsteht aus Fällen, aus Terminen, die schieflaufen und aus denen, die man rettet. Dazu solides Vertragsrecht, ein Gespür für die Person auf der anderen Seite des Tisches, sauberes Deutsch und für grenzüberschreitende Deals meist verhandlungssicheres Englisch. Wer obendrein die steuerlichen Folgen mitdenkt, ist gleich doppelt gefragt.
Und wo landet man damit? Bei Wirtschaftskanzleien, in den Rechts- und Steuerabteilungen größerer Unternehmen, bei Beratungsgesellschaften, bei Verbänden. Auch die öffentliche Hand verhandelt Verträge, von der Beschaffung bis zur Kooperation. Die Bandbreite ist breiter, als die meisten beim Einstieg ahnen.


