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4 Umweltrecht Jobs

Tenure-Track-Stelle an der BOKU Wien im Öffentlichen Recht mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht, 40 Wochenstunden, ab 01.03.2027.

Rechtsanwält:in oder erfahrene:r Rechtsanwaltsanwärter:in für Öffentliches Wirtschaftsrecht in Wien mit Homeoffice-Möglichkeit.

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Legal Counsel – Economic Affairs (m/w/d)

Legal-Counsel-Position in Wien mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht, Regulierung, Europarecht, Interessenvertretung, Sustainability und Compliance.

WienVollzeitPersonaldienstleistung
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Associates Regulatory Public Law and Foreign Direct Investment (f/m/x)

Freshfields sucht Associates in Wien mit Schwerpunkt Regulatory Public Law und Foreign Direct Investment.

WienVollzeitRecht, Steuern, Wirtschaft

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Berufsfeld im Überblick

Was Umweltrecht in der Praxis bedeutet

Eine Genehmigung für eine neue Betriebsanlage. Ein Nachbar, dem der Lärm der Anlage reicht und der etwas dagegen unternimmt. Boden, der saniert gehört, und dann diese Frage, an der sich alles entzündet: Wer zahlt? Das klingt nach trockener Materie, zugegeben. Nur landen bei Ihnen eben erstaunlich handfeste Fälle auf dem Tisch, und die bewegen sich quer durch Gewerbeordnung, Wasserrechtsgesetz, Abfallwirtschaftsgesetz und die immer längere Reihe an EU-Vorgaben, die Österreich laufend umsetzt. Beratung, Behördenverfahren, ab und zu ein Prozess. Meistens wird verhandelt, nicht gestritten.

Der Weg hinein? Führt in der Regel über das klassische Rechtsstudium, die Gerichtspraxis und danach die Konzipientenzeit in einer Kanzlei mit öffentlich-rechtlichem Schwerpunkt. Wer Verwaltungsrecht schon im Studium mochte, statt es nur abzuhaken, ist hier genau richtig. Manche kommen aber ganz anders an: über ein technisches Zweitstudium oder direkt aus der Verwaltung, aus einer Bezirkshauptmannschaft etwa oder einem Landesamt. Beide Wege tragen. Was wirklich zählt, ist die Bereitschaft, sich in Sachverhalte hineinzugraben, die eben nicht rein juristisch sind.

Umweltrecht lebt nämlich vom Zusammenspiel mit anderen Disziplinen. Sie lesen Gutachten von Sachverständigen, feilschen mit Technikerinnen um Grenzwerte, übersetzen naturwissenschaftliche Befunde in Argumente, die rechtlich halten. Ein Gespür fürs Verfahrensrecht hilft enorm, weil viele Auseinandersetzungen längst vor der Behörde entschieden sind, bevor überhaupt ein Gericht ins Spiel kommt. Genauigkeit im Detail. Und Geduld, viel Geduld, für Verfahren, die sich ziehen.

Und wo tun Sie das alles? In spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, in den Rechtsabteilungen von Industrie-, Energie- und Entsorgungsunternehmen, bei Ziviltechnikerbüros rund um Umweltverträglichkeitsprüfungen. Dazu Behörden, Kammern, die Umweltanwaltschaften der Länder, beratende Institutionen. Die Themen verschieben sich ohnehin gerade spürbar: Klimarecht, Erneuerbaren-Ausbau, Kreislaufwirtschaft haben zuletzt an Gewicht gewonnen, und wer sich da früh reinkniet, holt sich einen Vorsprung, der so schnell nicht verfällt.

Umweltrecht in Zahlen

4
offene Jobs
4
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
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Was Umweltrecht in der Praxis bedeutet

Eine Genehmigung für eine neue Betriebsanlage. Ein Nachbar, dem der Lärm der Anlage reicht und der etwas dagegen unternimmt. Boden, der saniert gehört, und dann diese Frage, an der sich alles entzündet: Wer zahlt? Das klingt nach trockener Materie, zugegeben. Nur landen bei Ihnen eben erstaunlich handfeste Fälle auf dem Tisch, und die bewegen sich quer durch Gewerbeordnung, Wasserrechtsgesetz, Abfallwirtschaftsgesetz und die immer längere Reihe an EU-Vorgaben, die Österreich laufend umsetzt. Beratung, Behördenverfahren, ab und zu ein Prozess. Meistens wird verhandelt, nicht gestritten.

Der Weg hinein? Führt in der Regel über das klassische Rechtsstudium, die Gerichtspraxis und danach die Konzipientenzeit in einer Kanzlei mit öffentlich-rechtlichem Schwerpunkt. Wer Verwaltungsrecht schon im Studium mochte, statt es nur abzuhaken, ist hier genau richtig. Manche kommen aber ganz anders an: über ein technisches Zweitstudium oder direkt aus der Verwaltung, aus einer Bezirkshauptmannschaft etwa oder einem Landesamt. Beide Wege tragen. Was wirklich zählt, ist die Bereitschaft, sich in Sachverhalte hineinzugraben, die eben nicht rein juristisch sind.

Umweltrecht lebt nämlich vom Zusammenspiel mit anderen Disziplinen. Sie lesen Gutachten von Sachverständigen, feilschen mit Technikerinnen um Grenzwerte, übersetzen naturwissenschaftliche Befunde in Argumente, die rechtlich halten. Ein Gespür fürs Verfahrensrecht hilft enorm, weil viele Auseinandersetzungen längst vor der Behörde entschieden sind, bevor überhaupt ein Gericht ins Spiel kommt. Genauigkeit im Detail. Und Geduld, viel Geduld, für Verfahren, die sich ziehen.

Und wo tun Sie das alles? In spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, in den Rechtsabteilungen von Industrie-, Energie- und Entsorgungsunternehmen, bei Ziviltechnikerbüros rund um Umweltverträglichkeitsprüfungen. Dazu Behörden, Kammern, die Umweltanwaltschaften der Länder, beratende Institutionen. Die Themen verschieben sich ohnehin gerade spürbar: Klimarecht, Erneuerbaren-Ausbau, Kreislaufwirtschaft haben zuletzt an Gewicht gewonnen, und wer sich da früh reinkniet, holt sich einen Vorsprung, der so schnell nicht verfällt.

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