

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft
Über das Unternehmen
Damit sauberes Wasser aus der Leitung kommt und Siedlungen im Gebirge vor Muren und Lawinen geschützt sind, braucht es Verwaltung im Hintergrund. Genau diese Aufgaben bündelt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, das von einem Ringstraßenpalais am Wiener Stubenring aus die Agrar-, Forst- und Wasserpolitik des Landes steuert. Die Wurzeln reichen bis zum k.k. Ackerbauministerium von 1867 zurück. Seit März 2025 ist das Ressort um den Klima- und Umweltschutz erweitert und führt seither den längeren Namen BMLUK.
Das Haus am Stubenring 1 residiert im einstigen k.k. Kriegsministerium, einem der großen Ringstraßenbauten. Hier laufen Themen zusammen, die das ganze Land berühren: die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln, der Zustand der Wälder, die Bewirtschaftung des Wassers und die Entwicklung der ländlichen Regionen. Acht Sektionen teilen sich die Arbeit auf. In der einen schreiben Juristinnen am Wasserrecht, in der anderen planen Fachleute der Wildbach- und Lawinenverbauung den Schutz von Ortschaften vor Naturgefahren.
Die Bandbreite der Berufe ist entsprechend groß. Neben Verwaltungs- und Budgetfachleuten arbeiten hier Juristen, Naturschutzspezialistinnen und Verwaltungspraktikanten, die direkt nach dem Studium einsteigen. Dazu kommen die nachgeordneten Dienststellen in ganz Österreich, darunter zehn höhere land- und forstwirtschaftliche Bundeslehranstalten wie das traditionsreiche Francisco Josephinum und das Bundesamt für Wasserwirtschaft. Wer hier anfängt, arbeitet also selten nur am Schreibtisch in Wien.
Ausbildung hat in diesem Ressort Gewicht. Rund 100 Lehrlinge lernen derzeit in der Zentrale in Wien und in den Dienststellen im ganzen Land ihren Beruf, in über 20 Lehrberufen, die von der Bürokauffrau bis zur Fischereiausbildung reichen. Auch danach geht es weiter: Über die Verwaltungsakademie des Bundes stehen mehr als 450 Seminare in 28 Themengebieten offen.
Als Arbeitgeber bietet der Bund verlässliche Bedingungen. Das Gehaltsschema ist transparent und nachvollziehbar, Frauen und Männer verdienen bei gleicher Einstufung gleich. Gleitzeit gehört dazu, ebenso die Möglichkeit, bis zu zwei Tage pro Woche von zu Hause zu arbeiten. Die Arbeitsplätze liegen mitten in der Wiener Innenstadt und sind gut mit Öffis erreichbar. Eine offizielle Gesamtbeschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht, dokumentiert sind hingegen die rund 100 Ausbildungsplätze und die breite Aufgabenpalette. Geführt wird das Ressort von Bundesminister Norbert Totschnig. Das Haushaltsvolumen des Vorgängerressorts lag 2022 bei rund 3,37 Milliarden Euro.
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Hauptstandort
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft
Stubenring 1
1010 Wien
Österreich