Juristische Planstelle in der Abteilung V/2 Abfall- und Altlastenrecht

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft
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Juristische Planstelle in der Abteilung V/2 Abfall- und Altlastenrecht

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft | Wien

Im Bereich des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Zentralleitung, Abteilung V/2 Abfall- und Altlastenrecht, gelangt zum ehestmöglichen Termin eine freie Planstelle der Entlohnungsgruppe v1 zur Besetzung.

Die Stelle ist unbefristet, in Vollzeit und am Dienstort Wien angesiedelt. Referenzcode: BMLUK-26-0342. Ende der Bewerbungsfrist ist der 21.07.2026.

Aufgaben

  • Legistik zur Deponieverordnung sowie Erlass.
  • Betreuung der Änderung der Deponierichtlinie im Rahmen des EU-Kreislaufwirtschaftsaktes und deren Umsetzung.
  • Umsetzung des EU-Bodenmonitoringgesetzes im Altlastenbereich.
  • Umsetzung der Änderung der Abfallrahmenrichtlinie im Bereich Lebensmittel.
  • Betreuung der abfallrelevanten Themen im Chemie-Bereich, insbesondere POP-VO.
  • Mitwirkung bei der Evaluierung des AWG 2002.

Anforderungen

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt.
  • Abgeschlossenes ordentliches Diplom-, Master- oder Doktoratsstudium des österreichischen Rechts.
  • Volle Handlungsfähigkeit und Unbescholtenheit.
  • Persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben.
  • Fundierte Kenntnisse im Verwaltungsrecht.
  • Erfahrungen und Kenntnisse über die Funktionsweisen der Europäischen Union.
  • Grundkenntnisse über zur Anwendung gelangende EU-Rechtsvorschriften.
  • Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit, selbständiges Arbeiten und Eigeninitiative.
  • Hohe Belastbarkeit, sehr gute Englischkenntnisse, Teamfähigkeit, Genauigkeit und Flexibilität.
  • Bereitschaft zur Weiterbildung und EDV-Kenntnisse.
  • Für männliche Bewerber zusätzlich abgeleisteter Grundwehr- beziehungsweise Zivildienst bei festgestellter Tauglichkeit.

Bewerbungsunterlagen

  • Motivationsschreiben und Lebenslauf.
  • Nachweis der Staatsbürgerschaft beziehungsweise des freien Zugangs zum österreichischen Arbeitsmarkt.
  • Nachweis über die erforderliche Qualifikation inklusive Urkunden, Bescheide, Abschluss- beziehungsweise Sammelzeugnisse und Diploma Supplement.
  • Bei Abschlüssen außerhalb des europäischen Hochschulraumes zusätzlich Bewertung beziehungsweise Nostrifikation und gegebenenfalls Übersetzung.
  • Namensänderungsnachweis bei Namensänderung.
  • Bei männlichen Bewerbern Nachweis über vollständig abgeleisteten Grundwehr- oder Zivildienst beziehungsweise Untauglichkeitsbescheinigung.

Rahmenbedingungen

Die Bewertung des Verwendungserfolges wird nach sechs Monaten durchgeführt. Bei entsprechendem Verwendungserfolg ist bei Betrauung mit umfassender Approbationsbefugnis eine Bewertung der Planstelle in v1/3 angedacht.

Das Monatsentgelt beträgt in v1/2 mindestens EUR 3.838,60 brutto.

Kontakt: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Abteilung Präs. 1, Christiane Fronaschitz, Tel.: 01/71100/606872.

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Wien

Damit sauberes Wasser aus der Leitung kommt und Siedlungen im Gebirge vor Muren und Lawinen geschützt sind, braucht es Verwaltung im Hintergrund. Genau diese Aufgaben bündelt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, das von einem Ringstraßenpalais am Wiener Stubenring aus die Agrar-, Forst- und Wasserpolitik des Landes steuert. Die Wurzeln reichen bis zum k.k. Ackerbauministerium von 1867 zurück. Seit März 2025 ist das Ressort um den Klima- und Umweltschutz erweitert und führt seither den längeren Namen BMLUK.

Das Haus am Stubenring 1 residiert im einstigen k.k. Kriegsministerium, einem der großen Ringstraßenbauten. Hier laufen Themen zusammen, die das ganze Land berühren: die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln, der Zustand der Wälder, die Bewirtschaftung des Wassers und die Entwicklung der ländlichen Regionen. Acht Sektionen teilen sich die Arbeit auf. In der einen schreiben Juristinnen am Wasserrecht, in der anderen planen Fachleute der Wildbach- und Lawinenverbauung den Schutz von Ortschaften vor Naturgefahren.

Die Bandbreite der Berufe ist entsprechend groß. Neben Verwaltungs- und Budgetfachleuten arbeiten hier Juristen, Naturschutzspezialistinnen und Verwaltungspraktikanten, die direkt nach dem Studium einsteigen. Dazu kommen die nachgeordneten Dienststellen in ganz Österreich, darunter zehn höhere land- und forstwirtschaftliche Bundeslehranstalten wie das traditionsreiche Francisco Josephinum und das Bundesamt für Wasserwirtschaft. Wer hier anfängt, arbeitet also selten nur am Schreibtisch in Wien.

Ausbildung hat in diesem Ressort Gewicht. Rund 100 Lehrlinge lernen derzeit in der Zentrale in Wien und in den Dienststellen im ganzen Land ihren Beruf, in über 20 Lehrberufen, die von der Bürokauffrau bis zur Fischereiausbildung reichen. Auch danach geht es weiter: Über die Verwaltungsakademie des Bundes stehen mehr als 450 Seminare in 28 Themengebieten offen.

Als Arbeitgeber bietet der Bund verlässliche Bedingungen. Das Gehaltsschema ist transparent und nachvollziehbar, Frauen und Männer verdienen bei gleicher Einstufung gleich. Gleitzeit gehört dazu, ebenso die Möglichkeit, bis zu zwei Tage pro Woche von zu Hause zu arbeiten. Die Arbeitsplätze liegen mitten in der Wiener Innenstadt und sind gut mit Öffis erreichbar. Eine offizielle Gesamtbeschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht, dokumentiert sind hingegen die rund 100 Ausbildungsplätze und die breite Aufgabenpalette. Geführt wird das Ressort von Bundesminister Norbert Totschnig. Das Haushaltsvolumen des Vorgängerressorts lag 2022 bei rund 3,37 Milliarden Euro.

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