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1 Spezialist Verrechnungspreise Job
PFISTERER Holding SE sucht am Standort Winterbach einen Spezialisten (w/m/d) Verrechnungspreise für das Corporate-Tax-Team. Verantwortlich für operatives Transfer Pricing,…
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Spezialist:in für Verrechnungspreise: wenn Konzerne mit sich selbst handeln
Eine Produktionsgesellschaft liefert an eine Vertriebsgesellschaft im Ausland, die Holding stellt IT-Leistungen und Markenrechte bereit, eine Tochter finanziert die andere. In international tätigen Unternehmensgruppen fließen ständig Leistungen zwischen verbundenen Gesellschaften. Zu welchem Preis? Genau das ist die Frage der Verrechnungspreise. Nach dem Fremdvergleichsgrundsatz müssen diese Preise so gestaltet sein, wie sie auch unabhängige Unternehmen vereinbaren würden. Andernfalls verschieben sich Gewinne zwischen Ländern, und die Finanzverwaltungen greifen ein.
Spezialist:innen für Verrechnungspreise sorgen dafür, dass das nicht passiert. Sie führen Funktions- und Risikoanalysen durch, erstellen Vergleichsstudien auf Basis von Unternehmensdatenbanken, entwickeln Verrechnungsmodelle für Konzernumlagen und Lizenzen und verteidigen diese in Betriebsprüfungen.
Dokumentation als Kernaufgabe
Einen großen Teil der Arbeit macht die Dokumentation aus. Nach dem Vorbild der OECD-Leitlinien verlangen viele Staaten einen Master File für die gesamte Gruppe und einen Local File für die jeweilige Landesgesellschaft, große Konzerne zusätzlich einen länderbezogenen Bericht. In Österreich regelt das Verrechnungspreisdokumentationsgesetz diese Pflichten, in Deutschland gelten eigene Aufzeichnungsvorschriften. Stellen können auch von Konzernen mit Sitz in Deutschland stammen, die für ihre Gruppe suchen – dann ist die Zusammenarbeit mit mehreren Steuerverwaltungen ohnehin Alltag.
Das Profil liegt an der Grenze von Steuerrecht und Betriebswirtschaft. Gefragt sind Absolvent:innen der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften mit steuerlichem Schwerpunkt, gutem Zahlenverständnis und sehr gutem Englisch. Viele Spezialist:innen sammeln ihre ersten Jahre in Beratungsgesellschaften und wechseln dann in die Steuerabteilung eines Konzerns, wo sie näher an den tatsächlichen Geschäftsabläufen arbeiten.
Das Thema wird nicht kleiner. Die globale Mindestbesteuerung und der wachsende Informationsaustausch zwischen Finanzverwaltungen haben den Bedarf an Fachleuten eher erhöht. Wer sich hier einarbeitet, spezialisiert sich in einem Gebiet mit stabiler Nachfrage.
Spezialist Verrechnungspreise in Zahlen
Spezialist:in für Verrechnungspreise: wenn Konzerne mit sich selbst handeln
Eine Produktionsgesellschaft liefert an eine Vertriebsgesellschaft im Ausland, die Holding stellt IT-Leistungen und Markenrechte bereit, eine Tochter finanziert die andere. In international tätigen Unternehmensgruppen fließen ständig Leistungen zwischen verbundenen Gesellschaften. Zu welchem Preis? Genau das ist die Frage der Verrechnungspreise. Nach dem Fremdvergleichsgrundsatz müssen diese Preise so gestaltet sein, wie sie auch unabhängige Unternehmen vereinbaren würden. Andernfalls verschieben sich Gewinne zwischen Ländern, und die Finanzverwaltungen greifen ein.
Spezialist:innen für Verrechnungspreise sorgen dafür, dass das nicht passiert. Sie führen Funktions- und Risikoanalysen durch, erstellen Vergleichsstudien auf Basis von Unternehmensdatenbanken, entwickeln Verrechnungsmodelle für Konzernumlagen und Lizenzen und verteidigen diese in Betriebsprüfungen.
Dokumentation als Kernaufgabe
Einen großen Teil der Arbeit macht die Dokumentation aus. Nach dem Vorbild der OECD-Leitlinien verlangen viele Staaten einen Master File für die gesamte Gruppe und einen Local File für die jeweilige Landesgesellschaft, große Konzerne zusätzlich einen länderbezogenen Bericht. In Österreich regelt das Verrechnungspreisdokumentationsgesetz diese Pflichten, in Deutschland gelten eigene Aufzeichnungsvorschriften. Stellen können auch von Konzernen mit Sitz in Deutschland stammen, die für ihre Gruppe suchen – dann ist die Zusammenarbeit mit mehreren Steuerverwaltungen ohnehin Alltag.
Das Profil liegt an der Grenze von Steuerrecht und Betriebswirtschaft. Gefragt sind Absolvent:innen der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften mit steuerlichem Schwerpunkt, gutem Zahlenverständnis und sehr gutem Englisch. Viele Spezialist:innen sammeln ihre ersten Jahre in Beratungsgesellschaften und wechseln dann in die Steuerabteilung eines Konzerns, wo sie näher an den tatsächlichen Geschäftsabläufen arbeiten.
Das Thema wird nicht kleiner. Die globale Mindestbesteuerung und der wachsende Informationsaustausch zwischen Finanzverwaltungen haben den Bedarf an Fachleuten eher erhöht. Wer sich hier einarbeitet, spezialisiert sich in einem Gebiet mit stabiler Nachfrage.
