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4 Finanzstrafrecht Jobs in Österreich
Vollzeitstelle für Senior-Rechtsanwaltsanwärter:in, Rechtsanwaltsanwärter:in oder Rechtsanwält:in mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht, Finanzstrafrecht oder Steuerrecht in Wien.
SPT sucht eine:n Berufsanwärter:in für Steuerrecht und Spezialberatung in Dornbirn für steuerliche Beratung, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse und steuerrechtliche…
Aufgaben Laufende steuerliche Beratung unserer (inter-)nationalen Kunden vorrangig im Bereich Umsatzsteuer Ausarbeitung von Umsatzsteuerkonzepten und Umsatzsteueroptimierungen…
Juristische Position für Rechtsanwält:innen oder Rechtsanwaltsanwärter:innen mit RAP in Dornbirn mit aktiver Mitgestaltung eines wachsenden Kanzleistandorts.
jusAI
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Finanzstrafrecht in Österreich: an der Schnittstelle von Steuer und Strafe
Das Finanzstrafrecht regelt, was geschieht, wenn Abgaben verkürzt, Zölle umgangen oder steuerliche Pflichten verletzt werden. Grundlage ist das Finanzstrafgesetz. Je nach Schwere des Vorwurfs wird ein Verfahren von der Finanzstrafbehörde geführt oder von Staatsanwaltschaft und Gericht. Stellen in diesem Bereich finden Sie vor allem in zwei Umfeldern: in Steuerberatungskanzleien mit Teams für Spezialberatung, Betriebsprüfung und Umsatzsteuer, sowie in Rechtsanwaltskanzleien mit wirtschaftsstrafrechtlicher Ausrichtung. Die Ausschreibungen richten sich daher an Berufsanwärter:innen, Steuerberater:innen, Associates mit Schwerpunkt indirekte Steuern sowie Rechtsanwält:innen und Anwärter:innen.
Typische Aufgaben sind die Vorbereitung und Abgabe von Selbstanzeigen, die Begleitung von Außenprüfungen, die oft der Ausgangspunkt eines Finanzstrafverfahrens sind, Stellungnahmen und Beschwerden an das Bundesfinanzgericht sowie die Verteidigung in Verfahren wegen Abgabenhinterziehung oder Umsatzsteuerbetrugs. Gerade die Umsatzsteuer, mit Themen wie Vorsteuerabzug, Reihengeschäften und innergemeinschaftlichen Lieferungen, ist ein häufiger Anlass für finanzstrafrechtliche Fragen.
Wer verteidigt, und welcher Einstieg passt
Im verwaltungsbehördlichen Finanzstrafverfahren können neben Rechtsanwält:innen auch Steuerberater:innen als Verteidiger:innen auftreten. Im gerichtlichen Verfahren verteidigen Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen können dort zur Unterstützung beigezogen werden. Daraus ergeben sich zwei Ausbildungswege: über die Berufsanwärterschaft und die Fachprüfung nach dem Wirtschaftstreuhandberufsgesetz oder über die Rechtsanwaltsanwärterschaft und die Rechtsanwaltsprüfung nach der Rechtsanwaltsordnung. Einige Kanzleien schreiben ausdrücklich für Kandidat:innen mit bereits abgelegter Rechtsanwaltsprüfung aus.
Fundiertes Wissen im Abgaben- und Verfahrensrecht ist in beiden Welten die Basis, dazu kommen strafprozessuale Grundkenntnisse und Diskretion, denn Mandant:innen befinden sich oft in einer belastenden Situation. Achten Sie darauf, ob die Stelle überwiegend beratend und präventiv angelegt ist, etwa in der Tax Compliance, oder ob Verteidigung und Behördenkontakt im Vordergrund stehen. Spezialisierte Teams sitzen vor allem in Wien, Finanzstrafrecht wird aber auch von Steuerberatungskanzleien in den Bundesländern betreut. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch nach, wie hoch der Anteil an Finanzstrafsachen im Arbeitsalltag tatsächlich ist, denn in vielen Kanzleien ist das Thema Teil einer breiteren Steuer- oder Strafrechtspraxis. Ergänzende Angebote finden Sie unter Wirtschaftsstrafrecht, Umsatzsteuer und Steuerrecht.
Finanzstrafrecht in Österreich in Zahlen
Finanzstrafrecht in Österreich: an der Schnittstelle von Steuer und Strafe
Das Finanzstrafrecht regelt, was geschieht, wenn Abgaben verkürzt, Zölle umgangen oder steuerliche Pflichten verletzt werden. Grundlage ist das Finanzstrafgesetz. Je nach Schwere des Vorwurfs wird ein Verfahren von der Finanzstrafbehörde geführt oder von Staatsanwaltschaft und Gericht. Stellen in diesem Bereich finden Sie vor allem in zwei Umfeldern: in Steuerberatungskanzleien mit Teams für Spezialberatung, Betriebsprüfung und Umsatzsteuer, sowie in Rechtsanwaltskanzleien mit wirtschaftsstrafrechtlicher Ausrichtung. Die Ausschreibungen richten sich daher an Berufsanwärter:innen, Steuerberater:innen, Associates mit Schwerpunkt indirekte Steuern sowie Rechtsanwält:innen und Anwärter:innen.
Typische Aufgaben sind die Vorbereitung und Abgabe von Selbstanzeigen, die Begleitung von Außenprüfungen, die oft der Ausgangspunkt eines Finanzstrafverfahrens sind, Stellungnahmen und Beschwerden an das Bundesfinanzgericht sowie die Verteidigung in Verfahren wegen Abgabenhinterziehung oder Umsatzsteuerbetrugs. Gerade die Umsatzsteuer, mit Themen wie Vorsteuerabzug, Reihengeschäften und innergemeinschaftlichen Lieferungen, ist ein häufiger Anlass für finanzstrafrechtliche Fragen.
Wer verteidigt, und welcher Einstieg passt
Im verwaltungsbehördlichen Finanzstrafverfahren können neben Rechtsanwält:innen auch Steuerberater:innen als Verteidiger:innen auftreten. Im gerichtlichen Verfahren verteidigen Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen können dort zur Unterstützung beigezogen werden. Daraus ergeben sich zwei Ausbildungswege: über die Berufsanwärterschaft und die Fachprüfung nach dem Wirtschaftstreuhandberufsgesetz oder über die Rechtsanwaltsanwärterschaft und die Rechtsanwaltsprüfung nach der Rechtsanwaltsordnung. Einige Kanzleien schreiben ausdrücklich für Kandidat:innen mit bereits abgelegter Rechtsanwaltsprüfung aus.
Fundiertes Wissen im Abgaben- und Verfahrensrecht ist in beiden Welten die Basis, dazu kommen strafprozessuale Grundkenntnisse und Diskretion, denn Mandant:innen befinden sich oft in einer belastenden Situation. Achten Sie darauf, ob die Stelle überwiegend beratend und präventiv angelegt ist, etwa in der Tax Compliance, oder ob Verteidigung und Behördenkontakt im Vordergrund stehen. Spezialisierte Teams sitzen vor allem in Wien, Finanzstrafrecht wird aber auch von Steuerberatungskanzleien in den Bundesländern betreut. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch nach, wie hoch der Anteil an Finanzstrafsachen im Arbeitsalltag tatsächlich ist, denn in vielen Kanzleien ist das Thema Teil einer breiteren Steuer- oder Strafrechtspraxis. Ergänzende Angebote finden Sie unter Wirtschaftsstrafrecht, Umsatzsteuer und Steuerrecht.