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4 Finanzstrafrecht Jobs
Vollzeitstelle für Senior-Rechtsanwaltsanwärter:in, Rechtsanwaltsanwärter:in oder Rechtsanwält:in mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht, Finanzstrafrecht oder Steuerrecht in Wien.
SPT sucht eine:n Berufsanwärter:in für Steuerrecht und Spezialberatung in Dornbirn für steuerliche Beratung, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse und steuerrechtliche…
Aufgaben Laufende steuerliche Beratung unserer (inter-)nationalen Kunden vorrangig im Bereich Umsatzsteuer Ausarbeitung von Umsatzsteuerkonzepten und Umsatzsteueroptimierungen…
Juristische Position für Rechtsanwält:innen oder Rechtsanwaltsanwärter:innen mit RAP in Dornbirn mit aktiver Mitgestaltung eines wachsenden Kanzleistandorts.
jusAI
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Finanzstrafrecht sitzt an einer Nahtstelle. Zwischen Steuerrecht und Strafrecht, zwischen Finanzamt und Gericht. Wer hier arbeitet, bekommt es meist mit Abgabenhinterziehung zu tun, mit Schmuggel, mit dem Vorwurf des Abgabenbetrugs – und mit Mandanten, die nervös werden, weil auf einmal eine Selbstanzeige im Raum steht oder die Finanzpolizei tatsächlich vor der Tür stand. Und der Alltag dazwischen? Akten wälzen. Bescheide prüfen, Schriftsätze schreiben, Verhandlungen vorbereiten, und ja, manchmal einfach nur zuhören.
Rechnen sollten Sie mögen. Zumindest darf Sie eine Buchhaltung nicht abschrecken, denn ohne Gespür für Zahlen, für Umsatzsteuervoranmeldungen, für die Logik hinter einer Bilanz kommen Sie hier nicht weit. Gebraucht werden Juristinnen und Juristen, die das Finanzstrafgesetz sicher lesen und trotzdem wissen, wie ein BAO-Verfahren tickt. Und wer parallel steuerlich fit ist oder auf die Steuerberaterprüfung zusteuert? Der hat einen spürbaren Vorsprung.
Wie steigt man ein?
Der klassische Weg: abgeschlossenes Jusstudium, Gerichtspraxis, danach oft ein Konzipient:innen-Verhältnis in einer Kanzlei, die wirtschaftsrechtlich unterwegs ist. Andere kommen von der steuerberatenden Seite und spezialisieren sich erst später. Funktioniert beides. Worauf es ankommt, ist die Bereitschaft, sich in ein Feld zu graben, das viele meiden, weil es sperrig aussieht – und das genau deshalb Nischenexpertise belohnt.
Typische Arbeitgeber sind spezialisierte Anwaltskanzleien mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Finanzstrafrecht, größere Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Finanzverwaltung selbst, dazu die Rechtsabteilungen von Konzernen, die im Ernstfall verteidigen lassen wollen. Sie reizt der öffentliche Dienst? Dann landen Sie vielleicht bei der Finanzstrafbehörde oder in der Staatsanwaltschaft.
Gute Nerven helfen. Diskretion ist ohnehin die Grundvoraussetzung, weil Sie ständig mit sensiblen Vermögensverhältnissen und laufenden Ermittlungen hantieren. Und dann dieses ewige Weiterlernen – Novellen, EuGH-Judikatur, immer neue Prüfschwerpunkte der Finanz. Wen das nur nervt, der wird hier nicht glücklich. Wer darin Denksport sieht, schon eher.
Finanzstrafrecht in Zahlen
Finanzstrafrecht sitzt an einer Nahtstelle. Zwischen Steuerrecht und Strafrecht, zwischen Finanzamt und Gericht. Wer hier arbeitet, bekommt es meist mit Abgabenhinterziehung zu tun, mit Schmuggel, mit dem Vorwurf des Abgabenbetrugs – und mit Mandanten, die nervös werden, weil auf einmal eine Selbstanzeige im Raum steht oder die Finanzpolizei tatsächlich vor der Tür stand. Und der Alltag dazwischen? Akten wälzen. Bescheide prüfen, Schriftsätze schreiben, Verhandlungen vorbereiten, und ja, manchmal einfach nur zuhören.
Rechnen sollten Sie mögen. Zumindest darf Sie eine Buchhaltung nicht abschrecken, denn ohne Gespür für Zahlen, für Umsatzsteuervoranmeldungen, für die Logik hinter einer Bilanz kommen Sie hier nicht weit. Gebraucht werden Juristinnen und Juristen, die das Finanzstrafgesetz sicher lesen und trotzdem wissen, wie ein BAO-Verfahren tickt. Und wer parallel steuerlich fit ist oder auf die Steuerberaterprüfung zusteuert? Der hat einen spürbaren Vorsprung.
Wie steigt man ein?
Der klassische Weg: abgeschlossenes Jusstudium, Gerichtspraxis, danach oft ein Konzipient:innen-Verhältnis in einer Kanzlei, die wirtschaftsrechtlich unterwegs ist. Andere kommen von der steuerberatenden Seite und spezialisieren sich erst später. Funktioniert beides. Worauf es ankommt, ist die Bereitschaft, sich in ein Feld zu graben, das viele meiden, weil es sperrig aussieht – und das genau deshalb Nischenexpertise belohnt.
Typische Arbeitgeber sind spezialisierte Anwaltskanzleien mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Finanzstrafrecht, größere Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Finanzverwaltung selbst, dazu die Rechtsabteilungen von Konzernen, die im Ernstfall verteidigen lassen wollen. Sie reizt der öffentliche Dienst? Dann landen Sie vielleicht bei der Finanzstrafbehörde oder in der Staatsanwaltschaft.
Gute Nerven helfen. Diskretion ist ohnehin die Grundvoraussetzung, weil Sie ständig mit sensiblen Vermögensverhältnissen und laufenden Ermittlungen hantieren. Und dann dieses ewige Weiterlernen – Novellen, EuGH-Judikatur, immer neue Prüfschwerpunkte der Finanz. Wen das nur nervt, der wird hier nicht glücklich. Wer darin Denksport sieht, schon eher.