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3 Compliance Manager Jobs in Österreich

Compliance & AML Spezialist:in für ein etabliertes Bankhaus in Linz, Teilzeit oder Vollzeit ab 30 Stunden, mit Fokus auf AML, KYC, Regulatory Compliance, interne Kontrollsysteme…

Junior Compliance Manager (m/w/d) für Risikomanagement, Compliance und interne Kontrollsysteme bei CPB SOFTWARE.

Compliance Manager (w/m/d) in Vollzeit am Standort Wels zur Weiterentwicklung des Compliance-Bereichs und Unterstützung rechtlicher Themen.

jusAI

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Beruf und Ort im Überblick

Compliance Manager:innen in Österreich: Steuerung statt Einzelfallprüfung

Wer sich als Compliance Manager:in bewirbt, übernimmt in der Regel mehr als die Kontrolle einzelner Vorgänge. Erwartet wird, ein Compliance-Management-System zu betreuen oder mit aufzubauen: Risiken erheben, interne Richtlinien formulieren, Schulungen für Mitarbeitende organisieren, Verdachtsfälle nachverfolgen und der Geschäftsführung oder dem Vorstand regelmäßig berichten. Ausgeschrieben werden solche Rollen unter anderem von Finanzinstituten, Industrie- und Technologieunternehmen sowie größeren Mittelständlern, die ihre Governance professionalisieren. Auf dieser Seite reicht das Spektrum von einer Junior-Position in einem Softwareunternehmen bis zu einer Stelle, in der Compliance mit Geldwäscheprävention kombiniert wird. Die Berufsbezeichnung ist in Österreich nicht gesetzlich geschützt.

Die Junior-Stelle auf dieser Seite zeigt, wie der Einstieg häufig aussieht: Sie arbeiten einem erfahrenen Compliance-Team oder der Rechtsabteilung zu, pflegen Richtlinien und Schulungsunterlagen, dokumentieren Prüfungen und übernehmen nach und nach eigene Themen wie das Hinweisgebersystem, Regeln für Geschenke und Einladungen oder die Prüfung von Geschäftspartner:innen. Verlangt werden dafür meist ein abgeschlossenes Studium, erste Praxis in einer Rechtsabteilung, Kanzlei oder Prüfungsgesellschaft und sicheres Englisch, weil Richtlinien in international tätigen Unternehmen oft zweisprachig geführt werden. Wer aus einer Kanzlei kommt, bringt Erfahrung mit Gutachten und Vertragsprüfung mit; im Unternehmen kommt es zusätzlich darauf an, Regeln verständlich zu vermitteln und mit Vertrieb, Einkauf oder Personalabteilung pragmatische Lösungen zu finden. Mit wachsender Erfahrung verschiebt sich die Arbeit von der Zuarbeit hin zur eigenen Verantwortung für Risikoanalyse und Berichterstattung.

Worauf Sie in Ausschreibungen achten sollten

Der Titel sagt wenig über den Zuschnitt. Lesen Sie, an wen die Stelle berichtet: Eine direkte Linie zur Geschäftsführung spricht für echte Gestaltungsmacht, eine Einbindung tief in der Rechtsabteilung eher für operative Unterstützung. Prüfen Sie außerdem, welche Rechtsgebiete im Vordergrund stehen. Im Finanzsektor sind das typischerweise das Bankwesengesetz, das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz und das Wertpapieraufsichtsgesetz, in Industrie und Technologie eher Kartellrecht, Antikorruption, Exportkontrolle und Sanktionen sowie das HinweisgeberInnenschutzgesetz, das größere Unternehmen zur Einrichtung interner Meldestellen verpflichtet.

Hilfreich ist auch die Frage nach dem Reifegrad: Soll ein bestehendes System gepflegt oder erst eingeführt werden? Beim Aufbau sind Projektmanagement und Überzeugungskraft gegenüber Fachabteilungen gefragt, beim Betrieb eher Sorgfalt, Dokumentation und Erfahrung mit Prüfungen durch Aufsicht oder Abschlussprüfer:innen. Wer seinen Schwerpunkt noch sucht, findet verwandte Stellen unter Compliance Officer oder Compliance Spezialist:in sowie in den Bereichen Aufsichtsrecht und Banking. Die aktuellen Angebote stammen aus dem Großraum Wien und aus Oberösterreich; ähnliche Funktionen finden Sie zusätzlich unter Compliance in Linz und in ganz Oberösterreich.

Compliance Manager in Österreich in Zahlen

3
offene Jobs
3
Arbeitgeber
Beruf und Ort im Überblick

Compliance Manager:innen in Österreich: Steuerung statt Einzelfallprüfung

Wer sich als Compliance Manager:in bewirbt, übernimmt in der Regel mehr als die Kontrolle einzelner Vorgänge. Erwartet wird, ein Compliance-Management-System zu betreuen oder mit aufzubauen: Risiken erheben, interne Richtlinien formulieren, Schulungen für Mitarbeitende organisieren, Verdachtsfälle nachverfolgen und der Geschäftsführung oder dem Vorstand regelmäßig berichten. Ausgeschrieben werden solche Rollen unter anderem von Finanzinstituten, Industrie- und Technologieunternehmen sowie größeren Mittelständlern, die ihre Governance professionalisieren. Auf dieser Seite reicht das Spektrum von einer Junior-Position in einem Softwareunternehmen bis zu einer Stelle, in der Compliance mit Geldwäscheprävention kombiniert wird. Die Berufsbezeichnung ist in Österreich nicht gesetzlich geschützt.

Die Junior-Stelle auf dieser Seite zeigt, wie der Einstieg häufig aussieht: Sie arbeiten einem erfahrenen Compliance-Team oder der Rechtsabteilung zu, pflegen Richtlinien und Schulungsunterlagen, dokumentieren Prüfungen und übernehmen nach und nach eigene Themen wie das Hinweisgebersystem, Regeln für Geschenke und Einladungen oder die Prüfung von Geschäftspartner:innen. Verlangt werden dafür meist ein abgeschlossenes Studium, erste Praxis in einer Rechtsabteilung, Kanzlei oder Prüfungsgesellschaft und sicheres Englisch, weil Richtlinien in international tätigen Unternehmen oft zweisprachig geführt werden. Wer aus einer Kanzlei kommt, bringt Erfahrung mit Gutachten und Vertragsprüfung mit; im Unternehmen kommt es zusätzlich darauf an, Regeln verständlich zu vermitteln und mit Vertrieb, Einkauf oder Personalabteilung pragmatische Lösungen zu finden. Mit wachsender Erfahrung verschiebt sich die Arbeit von der Zuarbeit hin zur eigenen Verantwortung für Risikoanalyse und Berichterstattung.

Worauf Sie in Ausschreibungen achten sollten

Der Titel sagt wenig über den Zuschnitt. Lesen Sie, an wen die Stelle berichtet: Eine direkte Linie zur Geschäftsführung spricht für echte Gestaltungsmacht, eine Einbindung tief in der Rechtsabteilung eher für operative Unterstützung. Prüfen Sie außerdem, welche Rechtsgebiete im Vordergrund stehen. Im Finanzsektor sind das typischerweise das Bankwesengesetz, das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz und das Wertpapieraufsichtsgesetz, in Industrie und Technologie eher Kartellrecht, Antikorruption, Exportkontrolle und Sanktionen sowie das HinweisgeberInnenschutzgesetz, das größere Unternehmen zur Einrichtung interner Meldestellen verpflichtet.

Hilfreich ist auch die Frage nach dem Reifegrad: Soll ein bestehendes System gepflegt oder erst eingeführt werden? Beim Aufbau sind Projektmanagement und Überzeugungskraft gegenüber Fachabteilungen gefragt, beim Betrieb eher Sorgfalt, Dokumentation und Erfahrung mit Prüfungen durch Aufsicht oder Abschlussprüfer:innen. Wer seinen Schwerpunkt noch sucht, findet verwandte Stellen unter Compliance Officer oder Compliance Spezialist:in sowie in den Bereichen Aufsichtsrecht und Banking. Die aktuellen Angebote stammen aus dem Großraum Wien und aus Oberösterreich; ähnliche Funktionen finden Sie zusätzlich unter Compliance in Linz und in ganz Oberösterreich.

Compliance Manager in Österreich in Zahlen

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