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2 Bürgerliches Recht Jobs

Aufgaben Sichtung und Aktualisierung bestehender Verträge (Zivilrecht) Übersetzung und Anpassung von Dokumenten für den internationalen Vertrieb Unterstützung bei diversen…

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Berufsfeld im Überblick

Trockene Paragraphen? Dieses Bild hält sich hartnäckig, wenn Leute an Bürgerliches Recht denken. Stimmt nur nicht. Wer hier arbeitet, sitzt Menschen und Unternehmen genau dann gegenüber, wenn es plötzlich sehr persönlich wird – der Kaufvertrag platzt, der Nachbar klagt, und zwei Geschwister zerlegen ein Erbe. Ihr Fundament dabei: das ABGB. Gut zweihundert Jahre alt, und trotzdem quicklebendig. Schuldrecht, Sachenrecht, Familien- und Erbrecht, die Bandbreite ist wirklich riesig.

Und der Alltag? Kommt ganz auf die Station an. Sie prüfen Verträge, formulieren Schriftsätze, verhandeln Vergleiche und beraten Mandant:innen, die oft ziemlich aufgewühlt bei Ihnen ankommen. An einem Tag hängen Sie stundenlang an einer einzigen Klausel. Am nächsten jonglieren Sie fünf Fristen zwischen Mittag und Feierabend. Viel Detailarbeit also. Dazu dieses ständige Übersetzen von Juristendeutsch in Sätze, die auch ein Laie am Küchentisch versteht.

Wie Sie einsteigen und wohin es führen kann

Am Anfang steht das Studium der Rechtswissenschaften, danach meist das Gerichtsjahr. Zieht es Sie in die Anwaltschaft, folgen die Rechtsanwaltsanwärter:innen-Jahre samt Prüfung. Reizt Sie das Richteramt, gehen Sie über die Gerichtspraxis. Andere landen im Notariat, wo Erb- und Liegenschaftsrecht den Ton angeben. Haben Sie eigentlich schon einmal überlegt, ob Sie lieber beraten oder lieber entscheiden möchten? Die Antwort dreht Ihren ganzen Weg in eine andere Richtung.

Gefragt sind saubere juristische Argumentation, ein feines Gespür für Menschen und die Geduld, sich in fremde Lebenswelten hineinzudenken. Verhandlungssicheres Deutsch ist Pflicht, Englisch hilft bei grenzüberschreitenden Fällen. Und wer vor digitaler Aktenführung und Legal-Tech-Tools nicht zurückschreckt, tut sich in modernen Kanzleien deutlich leichter.

Bleiben die Arbeitgeber. Klassisch die Rechtsanwaltskanzleien, von der kleinen Boutique bis zur Großkanzlei. Dann Gerichte, Notariate, die Rechtsabteilungen von Versicherungen, Banken und Industrieunternehmen. Auch Interessenvertretungen, Kammern und die öffentliche Verwaltung suchen Köpfe mit festem Griff aufs Zivilrecht. Wer beweglich bleibt, wechselt zwischen diesen Welten – das Bürgerliche Recht reist gewissermaßen im Gepäck mit.

Bürgerliches Recht in Zahlen

2
offene Jobs
1
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
St. Martin im Mühlkreis
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Trockene Paragraphen? Dieses Bild hält sich hartnäckig, wenn Leute an Bürgerliches Recht denken. Stimmt nur nicht. Wer hier arbeitet, sitzt Menschen und Unternehmen genau dann gegenüber, wenn es plötzlich sehr persönlich wird – der Kaufvertrag platzt, der Nachbar klagt, und zwei Geschwister zerlegen ein Erbe. Ihr Fundament dabei: das ABGB. Gut zweihundert Jahre alt, und trotzdem quicklebendig. Schuldrecht, Sachenrecht, Familien- und Erbrecht, die Bandbreite ist wirklich riesig.

Und der Alltag? Kommt ganz auf die Station an. Sie prüfen Verträge, formulieren Schriftsätze, verhandeln Vergleiche und beraten Mandant:innen, die oft ziemlich aufgewühlt bei Ihnen ankommen. An einem Tag hängen Sie stundenlang an einer einzigen Klausel. Am nächsten jonglieren Sie fünf Fristen zwischen Mittag und Feierabend. Viel Detailarbeit also. Dazu dieses ständige Übersetzen von Juristendeutsch in Sätze, die auch ein Laie am Küchentisch versteht.

Wie Sie einsteigen und wohin es führen kann

Am Anfang steht das Studium der Rechtswissenschaften, danach meist das Gerichtsjahr. Zieht es Sie in die Anwaltschaft, folgen die Rechtsanwaltsanwärter:innen-Jahre samt Prüfung. Reizt Sie das Richteramt, gehen Sie über die Gerichtspraxis. Andere landen im Notariat, wo Erb- und Liegenschaftsrecht den Ton angeben. Haben Sie eigentlich schon einmal überlegt, ob Sie lieber beraten oder lieber entscheiden möchten? Die Antwort dreht Ihren ganzen Weg in eine andere Richtung.

Gefragt sind saubere juristische Argumentation, ein feines Gespür für Menschen und die Geduld, sich in fremde Lebenswelten hineinzudenken. Verhandlungssicheres Deutsch ist Pflicht, Englisch hilft bei grenzüberschreitenden Fällen. Und wer vor digitaler Aktenführung und Legal-Tech-Tools nicht zurückschreckt, tut sich in modernen Kanzleien deutlich leichter.

Bleiben die Arbeitgeber. Klassisch die Rechtsanwaltskanzleien, von der kleinen Boutique bis zur Großkanzlei. Dann Gerichte, Notariate, die Rechtsabteilungen von Versicherungen, Banken und Industrieunternehmen. Auch Interessenvertretungen, Kammern und die öffentliche Verwaltung suchen Köpfe mit festem Griff aufs Zivilrecht. Wer beweglich bleibt, wechselt zwischen diesen Welten – das Bürgerliche Recht reist gewissermaßen im Gepäck mit.

Bürgerliches Recht in Zahlen

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2
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