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6 Aufsichtsrecht Jobs
Tätigkeiten wie Strafverteidigung, Ehe- und Familienrecht sowie die Beratung von Einzelpersonen gehören nur in Ausnahmefällen zu unserem Leistungsspektrum.Unsere Arbeitsweise ist…
Aufgabengebiet mit Projekten in einem internationalen Umfeld Umfangreiche Weiterbildungsangebote sowie zahlreiche weitere Benefits Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams…
Aufgaben & Verantwortlichkeiten Beratung zu österreichischem und europäischem Aufsichtsrecht sowie Begleitung von Lizenzierungs- und Registrierungsverfahren im Rahmen der…
Leitung der Rechtsabteilung in Raaba mit Verantwortung für bankrechtliche Beratung, Teamführung und digitale Weiterentwicklung. Vollzeit mit Home-Office-Möglichkeit; Jahresbruttogehalt bei entsprechender Qualifikation ru …
Regulatory Compliance in Raaba: regulatorische Entwicklungen analysieren, aufsichtsrechtliche Fragen beurteilen und Compliance-Projekte begleiten. Vollzeit mit Homeoffice-Optionen.
Assistant Manager:in für Anti-Financial Crime, AML/CFT und Banking Compliance bei [Arbeitgeber] in Wien.
jusAI
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Aufsichtsrecht: Wenn Regulierung zum Berufsfeld wird
Banken, Versicherer, Wertpapierfirmen, Zahlungsdienstleister – sie alle stehen unter Beobachtung. Wer im Aufsichtsrecht arbeitet, sitzt genau an dieser Schnittstelle: zwischen dem Institut, das sein Geschäft machen will, und den Regeln, die der Gesetzgeber und die FMA vorgeben. Konkret heißt das, Sie prüfen Lizenzanforderungen, begleiten Meldeverfahren, bewerten, ob ein neues Produkt oder ein neues Geschäftsmodell aufsichtsrechtlich überhaupt tragfähig ist. Manchmal geht es um eine einzige Klausel. Manchmal um die Frage, ob ein ganzes Institut so weiterarbeiten darf wie bisher.
Die Materie ist dicht. BWG, WAG, VAG, dazu die europäische Ebene mit MiFID, CRR und einer Flut an technischen Standards – vieles davon ändert sich, während Sie es lesen. Genau darin liegt der Reiz für viele, die hier landen. Kein Tag, an dem man ausgelernt hat.
Der Einstieg führt fast immer über ein abgeschlossenes Jusstudium, oft mit Zusatz aus Wirtschaft oder Finance. Viele beginnen in einer Wirtschaftskanzlei mit Bank- und Kapitalmarktrechtsabteilung, andere direkt in der Rechts- oder Compliance-Abteilung eines Instituts. Und die Aufsichtsbehörde selbst? Ein durchaus attraktiver Startpunkt, weil Sie das Regelwerk dort von der anderen Seite kennenlernen – ein Perspektivwechsel, den später kaum jemand missen möchte.
Was gefragt ist
Präzision. Ein Gespür für regulatorischen Text, der selten eindeutig ist. Belastbares Englisch, weil die entscheidenden Dokumente aus Frankfurt, Paris und Brüssel kommen. Wer zusätzlich Zahlen liest – Eigenmittelquoten, Risikokennziffern – und mit Aufsehern auf Augenhöhe sprechen kann, hebt sich ab. Kommunikationsstärke wird dabei gern unterschätzt; ein Großteil der Arbeit besteht aus Erklären, Verhandeln, Übersetzen zwischen Fachsprachen.
Typische Arbeitgeber sind Banken und Versicherungen mit eigenem Rechtsbereich, spezialisierte Kanzleien, Beratungshäuser mit Regulatory-Practice sowie die Aufsicht und Interessenvertretungen. Die Wege zwischen diesen Stationen sind durchlässiger, als man von außen vermutet – wer einmal drin ist, wechselt selten das Feld, aber oft die Perspektive darauf.
Aufsichtsrecht in Zahlen
Aufsichtsrecht: Wenn Regulierung zum Berufsfeld wird
Banken, Versicherer, Wertpapierfirmen, Zahlungsdienstleister – sie alle stehen unter Beobachtung. Wer im Aufsichtsrecht arbeitet, sitzt genau an dieser Schnittstelle: zwischen dem Institut, das sein Geschäft machen will, und den Regeln, die der Gesetzgeber und die FMA vorgeben. Konkret heißt das, Sie prüfen Lizenzanforderungen, begleiten Meldeverfahren, bewerten, ob ein neues Produkt oder ein neues Geschäftsmodell aufsichtsrechtlich überhaupt tragfähig ist. Manchmal geht es um eine einzige Klausel. Manchmal um die Frage, ob ein ganzes Institut so weiterarbeiten darf wie bisher.
Die Materie ist dicht. BWG, WAG, VAG, dazu die europäische Ebene mit MiFID, CRR und einer Flut an technischen Standards – vieles davon ändert sich, während Sie es lesen. Genau darin liegt der Reiz für viele, die hier landen. Kein Tag, an dem man ausgelernt hat.
Der Einstieg führt fast immer über ein abgeschlossenes Jusstudium, oft mit Zusatz aus Wirtschaft oder Finance. Viele beginnen in einer Wirtschaftskanzlei mit Bank- und Kapitalmarktrechtsabteilung, andere direkt in der Rechts- oder Compliance-Abteilung eines Instituts. Und die Aufsichtsbehörde selbst? Ein durchaus attraktiver Startpunkt, weil Sie das Regelwerk dort von der anderen Seite kennenlernen – ein Perspektivwechsel, den später kaum jemand missen möchte.
Was gefragt ist
Präzision. Ein Gespür für regulatorischen Text, der selten eindeutig ist. Belastbares Englisch, weil die entscheidenden Dokumente aus Frankfurt, Paris und Brüssel kommen. Wer zusätzlich Zahlen liest – Eigenmittelquoten, Risikokennziffern – und mit Aufsehern auf Augenhöhe sprechen kann, hebt sich ab. Kommunikationsstärke wird dabei gern unterschätzt; ein Großteil der Arbeit besteht aus Erklären, Verhandeln, Übersetzen zwischen Fachsprachen.
Typische Arbeitgeber sind Banken und Versicherungen mit eigenem Rechtsbereich, spezialisierte Kanzleien, Beratungshäuser mit Regulatory-Practice sowie die Aufsicht und Interessenvertretungen. Die Wege zwischen diesen Stationen sind durchlässiger, als man von außen vermutet – wer einmal drin ist, wechselt selten das Feld, aber oft die Perspektive darauf.