Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.
4 Antitrust Jobs
Tätigkeiten in einer der führenden Kanzleien Österreichs Ein umfassendes Onboarding-Programm Kontinuierliche Weiterbildung und persönliche Entwicklung über unsere WT School Für…
Tätigkeiten in einer der führenden Kanzleien Österreichs Ein umfassendes Onboarding-Programm Kontinuierliche Weiterbildung und persönliche Entwicklung über unsere WT School Für…
Associates (f/m/x) fuer verschiedene juristische Praxisbereiche bei Freshfields in Wien.
Requirements As a raw material supplier to [Arbeitgeber], please review the plant-specific supplier requirements below and ensure they are shared with your logistics partners and relevant personnel. These requirements mu …
jusAI
Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.
Trocken? Kartellrecht klingt nach Paragrafen, nach staubigen Aktenordnern – und ist es fast nie. Wer als Antitrust-Jurist:in arbeitet, begleitet Unternehmenszusammenschlüsse durch die Freigabeverfahren bei der Bundeswettbewerbsbehörde oder der EU-Kommission, prüft Vertriebsvereinbarungen auf verbotene Preisabsprachen und ist zur Stelle, wenn plötzlich die Ermittler:innen vor der Tür stehen, im Fachjargon eine "dawn raid". Ökonomische Analyse hier, juristische Feinarbeit dort. Marktabgrenzung, Marktanteile, und immer wieder die eine Frage: Beschränkt diese Klausel den Wettbewerb spürbar oder nicht?
Rechnen Sie gern, und verhandeln Sie gern unter Zeitdruck? Dann könnte dieses Feld besser zu Ihnen passen als das klassische Zivilrecht. Antitrust lebt nämlich von Interdisziplinarität. Sie argumentieren mit Kolleg:innen aus der Volkswirtschaft, wälzen Marktstudien und übersetzen betriebswirtschaftliche Realitäten in rechtliche Kategorien.
Einstieg und gefragte Qualifikationen
Der übliche Weg führt über ein abgeschlossenes Jusstudium, häufig ergänzt um einen wettbewerbsrechtlichen Schwerpunkt oder einen LL.M. im Ausland. Viele starten als Rechtsanwaltsanwärter:in in einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei und spezialisieren sich erst während der Ausbildung. Verhandlungssicheres Englisch? Keine Kür, sondern Grundvoraussetzung – die Verfahren laufen grenzüberschreitend, Schriftsätze und Anmeldungen ohnehin oft in Brüssel. Dazu kommt ein Gespür für ökonomische Zusammenhänge, Belastbarkeit in den intensiven Deal-Phasen und die Gabe, einen komplexen Sachverhalt knapp auf den Punkt zu bringen.
Und die Arbeitgeber? Neben den grossen und mittelständischen Wirtschaftskanzleien kommen die Wettbewerbsbehörden selbst infrage, dazu die Rechtsabteilungen von Konzernen mit relevanten Marktanteilen, etwa im Handel, in der Energiewirtschaft oder in der Industrie. Auch Beratungshäuser, die kartellrechtliche Ökonomie anbieten, suchen juristisch versierte Köpfe.
Geradlinig verläuft dabei kaum eine Karriere. Der Wechsel von der Kanzlei in eine Behörde, oder andersherum, gehört dazu und öffnet neue Perspektiven. Und wer früh Verantwortung in einem Fusionskontrollverfahren übernimmt, sammelt genau die Erfahrung, die später den Unterschied macht.
Antitrust in Zahlen
Trocken? Kartellrecht klingt nach Paragrafen, nach staubigen Aktenordnern – und ist es fast nie. Wer als Antitrust-Jurist:in arbeitet, begleitet Unternehmenszusammenschlüsse durch die Freigabeverfahren bei der Bundeswettbewerbsbehörde oder der EU-Kommission, prüft Vertriebsvereinbarungen auf verbotene Preisabsprachen und ist zur Stelle, wenn plötzlich die Ermittler:innen vor der Tür stehen, im Fachjargon eine "dawn raid". Ökonomische Analyse hier, juristische Feinarbeit dort. Marktabgrenzung, Marktanteile, und immer wieder die eine Frage: Beschränkt diese Klausel den Wettbewerb spürbar oder nicht?
Rechnen Sie gern, und verhandeln Sie gern unter Zeitdruck? Dann könnte dieses Feld besser zu Ihnen passen als das klassische Zivilrecht. Antitrust lebt nämlich von Interdisziplinarität. Sie argumentieren mit Kolleg:innen aus der Volkswirtschaft, wälzen Marktstudien und übersetzen betriebswirtschaftliche Realitäten in rechtliche Kategorien.
Einstieg und gefragte Qualifikationen
Der übliche Weg führt über ein abgeschlossenes Jusstudium, häufig ergänzt um einen wettbewerbsrechtlichen Schwerpunkt oder einen LL.M. im Ausland. Viele starten als Rechtsanwaltsanwärter:in in einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei und spezialisieren sich erst während der Ausbildung. Verhandlungssicheres Englisch? Keine Kür, sondern Grundvoraussetzung – die Verfahren laufen grenzüberschreitend, Schriftsätze und Anmeldungen ohnehin oft in Brüssel. Dazu kommt ein Gespür für ökonomische Zusammenhänge, Belastbarkeit in den intensiven Deal-Phasen und die Gabe, einen komplexen Sachverhalt knapp auf den Punkt zu bringen.
Und die Arbeitgeber? Neben den grossen und mittelständischen Wirtschaftskanzleien kommen die Wettbewerbsbehörden selbst infrage, dazu die Rechtsabteilungen von Konzernen mit relevanten Marktanteilen, etwa im Handel, in der Energiewirtschaft oder in der Industrie. Auch Beratungshäuser, die kartellrechtliche Ökonomie anbieten, suchen juristisch versierte Köpfe.
Geradlinig verläuft dabei kaum eine Karriere. Der Wechsel von der Kanzlei in eine Behörde, oder andersherum, gehört dazu und öffnet neue Perspektiven. Und wer früh Verantwortung in einem Fusionskontrollverfahren übernimmt, sammelt genau die Erfahrung, die später den Unterschied macht.
