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11 Wirtschaftsjurist Jobs
HASCH UND PARTNER sucht in Linz zwei Rechtsanwält:innen zur Verstärkung im Wirtschaftsrecht, insbesondere Unternehmensrecht, Immobilienrecht, Privatstiftungen,…
Legal-Counsel-Position mit Fokus auf Corporate Governance, US-Kapitalmarktrecht, Nasdaq-Listing, regulatorische Filings und grenzüberschreitende Governance-Themen.
Unternehmensjurist:in im IT-Umfeld mit Fokus auf Digitalisierung, Cybersecurity, KI, Datenschutz, IT- und Softwareverträge, internationales Projektgeschäft, Risikoanalysen und…
Vollzeitstelle als Rechtsanwaltsanwärter:in in einer modernen Rechtsanwaltskanzlei in Innsbruck mit spannenden Causae nationaler und internationaler Mandant:innen, Weiterbildung…
Aufgaben Sichtung und Aktualisierung bestehender Verträge (Zivilrecht) Übersetzung und Anpassung von Dokumenten für den internationalen Vertrieb Unterstützung bei diversen…
Senior Legal Counsel bei ALPLA in Hard für internationale Rechtsberatung, Vertragsrecht, DSGVO/GDPR, Vertragsgestaltung, Risikoanalyse, rechtliche Standards und Legal-Projekte.
Aufgabengebiet Flexible Arbeitszeiteinteilung, inkl. Homeoffice-Möglichkeiten Optimale Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz, sowie beste Erreichbarkeit mit Fahrrad oder Auto…
Vollzeitposition als Rechtsanwaltsanwärter:in bei Binder Grösswang in Wien mit Fokus White Collar Crime, Wirtschaftsstrafrecht, Unternehmensverteidigung, Schriftsätzen und Compliance-Beratung.
Unternehmensjurist:in in Wien mit Schwerpunkt Gesellschaftsrecht, Beteiligungsmanagement, Kapitalmarktregulierung und Compliance.
Rechtsanwalt für Transaktionen in Wien mit Fokus auf M&A, Gesellschaftsrecht, Joint Ventures und Venture-Capital-Investments.
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Wirtschaftsjurist:in. Klingt nach Kompromiss, halb Anwalt, halb Betriebswirt – und liegt damit daneben. Wer hier arbeitet, sitzt genau an der Stelle, wo Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht und die nüchterne betriebswirtschaftliche Realität aufeinanderprallen, und übersetzt zwischen zwei Welten, die sich untereinander oft nur mühsam verstehen. Was das bedeutet? Verträge gestalten und prüfen, Haftungsrisiken einschätzen, bei Übernahmen mitverhandeln, Compliance-Strukturen aufbauen. Vor Gericht landet längst nicht jeder Fall. Die meisten sollen genau das nie.
Einen einzigen, sauber vorgezeichneten Weg hinein gibt es kaum. Manche kommen aus dem klassischen Jusstudium und packen wirtschaftliches Wissen obendrauf. Andere studieren gleich Wirtschaftsrecht an einer Fachhochschule, wo diese Doppelqualifikation von der ersten Vorlesung an mitgedacht wird. Und dann sind da die Quereinsteiger:innen aus der Steuerberatung, die sich das Recht über Jahre in der Praxis angeeignet haben, Fall für Fall. Ein Traineeprogramm in der Rechtsabteilung eines größeren Unternehmens ist ein guter Startpunkt. Ein Praktikum in einer Kanzlei auch.
Worauf Arbeitgeber tatsächlich schauen
Fachwissen wird vorausgesetzt, klar. Was Sie im Gespräch aber wirklich von den anderen abhebt, ist meistens etwas ganz anderes: dass Sie ein juristisches Problem so erklären können, dass die Geschäftsführung entscheidet, ohne je selbst Jus studiert zu haben. Verhandlungssicheres Englisch, weil Verträge über Grenzen laufen. Ein Gespür für Zahlen. Und die Bereitschaft, nicht auf dem juristisch perfekten, sondern auf dem praktikablen Weg zu bestehen. Können Sie mit Unschärfe leben, wenn die Faktenlage dünn ist und man trotzdem eine Empfehlung von Ihnen erwartet? Da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Arbeitgeberseite ist breiter, als die meisten denken. Wirtschaftskanzleien mit ihren spezialisierten Praxisgruppen, natürlich. Daneben die Rechts- und Compliance-Abteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen, Banken, Versicherungen. Auch Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften suchen genau dieses Profil, oft direkt an der Schnittstelle zum Steuerrecht. Verbände, Kammern, die öffentliche Verwaltung. Wer flexibel bleibt und sich früh eine Nische sichert – Datenschutz vielleicht, oder M&A –, steht auf diesem Markt gut da.
Wirtschaftsjurist in Zahlen
Wirtschaftsjurist:in. Klingt nach Kompromiss, halb Anwalt, halb Betriebswirt – und liegt damit daneben. Wer hier arbeitet, sitzt genau an der Stelle, wo Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht und die nüchterne betriebswirtschaftliche Realität aufeinanderprallen, und übersetzt zwischen zwei Welten, die sich untereinander oft nur mühsam verstehen. Was das bedeutet? Verträge gestalten und prüfen, Haftungsrisiken einschätzen, bei Übernahmen mitverhandeln, Compliance-Strukturen aufbauen. Vor Gericht landet längst nicht jeder Fall. Die meisten sollen genau das nie.
Einen einzigen, sauber vorgezeichneten Weg hinein gibt es kaum. Manche kommen aus dem klassischen Jusstudium und packen wirtschaftliches Wissen obendrauf. Andere studieren gleich Wirtschaftsrecht an einer Fachhochschule, wo diese Doppelqualifikation von der ersten Vorlesung an mitgedacht wird. Und dann sind da die Quereinsteiger:innen aus der Steuerberatung, die sich das Recht über Jahre in der Praxis angeeignet haben, Fall für Fall. Ein Traineeprogramm in der Rechtsabteilung eines größeren Unternehmens ist ein guter Startpunkt. Ein Praktikum in einer Kanzlei auch.
Worauf Arbeitgeber tatsächlich schauen
Fachwissen wird vorausgesetzt, klar. Was Sie im Gespräch aber wirklich von den anderen abhebt, ist meistens etwas ganz anderes: dass Sie ein juristisches Problem so erklären können, dass die Geschäftsführung entscheidet, ohne je selbst Jus studiert zu haben. Verhandlungssicheres Englisch, weil Verträge über Grenzen laufen. Ein Gespür für Zahlen. Und die Bereitschaft, nicht auf dem juristisch perfekten, sondern auf dem praktikablen Weg zu bestehen. Können Sie mit Unschärfe leben, wenn die Faktenlage dünn ist und man trotzdem eine Empfehlung von Ihnen erwartet? Da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Arbeitgeberseite ist breiter, als die meisten denken. Wirtschaftskanzleien mit ihren spezialisierten Praxisgruppen, natürlich. Daneben die Rechts- und Compliance-Abteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen, Banken, Versicherungen. Auch Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften suchen genau dieses Profil, oft direkt an der Schnittstelle zum Steuerrecht. Verbände, Kammern, die öffentliche Verwaltung. Wer flexibel bleibt und sich früh eine Nische sichert – Datenschutz vielleicht, oder M&A –, steht auf diesem Markt gut da.
