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2 Urheberrecht Jobs
Jurist*in für internationale Lizenzproduktionen bei Vereinigte Bühnen Wien International GmbH in Wien, unbefristete Vollzeitstelle mit 35 Wochenstunden.
Vollzeitstelle als Assistent*in in einer Wiener Boutique-Rechtsanwaltskanzlei mit Schwerpunkt Wirtschafts-, Medien- und Urheberrecht.
jusAI
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Urheberrecht? Klingt nach staubigen Paragrafen, nach Aktenordnern, die keiner aufschlägt. Falscher Eindruck. Kaum entsteht ein Song, ein Stück Softwarecode, ein Bühnenbild oder auch nur ein knapper Werbetext, hängt daran sofort eine Kette aus Rechten, Lizenzen und Verwertungsfragen – und irgendjemand muss diese Kette sauber halten. Genau da setzen Spezialistinnen und Spezialisten in Österreich an, mitten zwischen Kreativwirtschaft, Digitalisierung und dem, was das Gesetz gerade hergibt. Sie prüfen Nutzungsrechte. Gestalten Lizenzverträge, verhandeln mit Verwertungsgesellschaften, beraten überall dort, wo Content und Kommerz aufeinanderprallen.
Der Alltag ist dabei selten monoton. Mal geht es um die Frage, ob ein YouTube-Ausschnitt noch als Zitat durchgeht, mal um Bildrechte für eine Kampagne, mal um die heikle Grenze zwischen freier Benutzung und Plagiat. Dazu Abmahnungen, Cease-and-Desist-Schreiben, ab und zu der Gang vor Gericht. Und weil sich Inhalte nun mal nicht an Landesgrenzen halten, sind internationale Sachverhalte ständig mit im Spiel.
Wie steigen Sie ein – und was bringt Sie weiter?
Am Anfang steht meist das abgeschlossene Jusstudium, oft ergänzt um ein Praktikum in einer IP-Kanzlei oder einer Medienrechtsabteilung. Haben Sie im Studium schon einen Schwerpunkt im Immaterialgüterrecht gesetzt? Das merkt man später spürbar. Weiter geht es dann über die Rechtsanwaltsanwärterschaft, einen LL.M. im gewerblichen Rechtsschutz oder eine Station bei einer Verwertungsgesellschaft. Gefragt sind Menschen, die juristische Präzision mit einem echten Gespür für kreative Prozesse verbinden. Technisches Verständnis schadet nie – gerade dann, wenn Software, KI-Trainingsdaten oder Streaming ins Spiel kommen. Verhandlungsgeschick sowieso. Und Englisch, verhandlungssicher.
Typische Arbeitgeber sind spezialisierte Wirtschaftskanzleien mit IP-Praxis, die Rechtsabteilungen von Verlagen, Rundfunk und Musikunternehmen, dazu Agenturen, Gaming- und Softwarefirmen. Auch Verwertungsgesellschaften und Kulturinstitutionen suchen laufend Expertise. Und wer lieber berät als streitet, findet in Lizenzmanagement und Content-Compliance ein Feld, das gerade kräftig wächst.
Ein Hinweis noch, ganz beiläufig: Das Urheberrecht bewegt sich schnell. EU-Richtlinien, Plattformhaftung, generative KI – wer hier arbeitet, liest laufend nach, diskutiert mit, hakt nach. Stillstand gibt es nicht.
Urheberrecht? Klingt nach staubigen Paragrafen, nach Aktenordnern, die keiner aufschlägt. Falscher Eindruck. Kaum entsteht ein Song, ein Stück Softwarecode, ein Bühnenbild oder auch nur ein knapper Werbetext, hängt daran sofort eine Kette aus Rechten, Lizenzen und Verwertungsfragen – und irgendjemand muss diese Kette sauber halten. Genau da setzen Spezialistinnen und Spezialisten in Österreich an, mitten zwischen Kreativwirtschaft, Digitalisierung und dem, was das Gesetz gerade hergibt. Sie prüfen Nutzungsrechte. Gestalten Lizenzverträge, verhandeln mit Verwertungsgesellschaften, beraten überall dort, wo Content und Kommerz aufeinanderprallen.
Der Alltag ist dabei selten monoton. Mal geht es um die Frage, ob ein YouTube-Ausschnitt noch als Zitat durchgeht, mal um Bildrechte für eine Kampagne, mal um die heikle Grenze zwischen freier Benutzung und Plagiat. Dazu Abmahnungen, Cease-and-Desist-Schreiben, ab und zu der Gang vor Gericht. Und weil sich Inhalte nun mal nicht an Landesgrenzen halten, sind internationale Sachverhalte ständig mit im Spiel.
Wie steigen Sie ein – und was bringt Sie weiter?
Am Anfang steht meist das abgeschlossene Jusstudium, oft ergänzt um ein Praktikum in einer IP-Kanzlei oder einer Medienrechtsabteilung. Haben Sie im Studium schon einen Schwerpunkt im Immaterialgüterrecht gesetzt? Das merkt man später spürbar. Weiter geht es dann über die Rechtsanwaltsanwärterschaft, einen LL.M. im gewerblichen Rechtsschutz oder eine Station bei einer Verwertungsgesellschaft. Gefragt sind Menschen, die juristische Präzision mit einem echten Gespür für kreative Prozesse verbinden. Technisches Verständnis schadet nie – gerade dann, wenn Software, KI-Trainingsdaten oder Streaming ins Spiel kommen. Verhandlungsgeschick sowieso. Und Englisch, verhandlungssicher.
Typische Arbeitgeber sind spezialisierte Wirtschaftskanzleien mit IP-Praxis, die Rechtsabteilungen von Verlagen, Rundfunk und Musikunternehmen, dazu Agenturen, Gaming- und Softwarefirmen. Auch Verwertungsgesellschaften und Kulturinstitutionen suchen laufend Expertise. Und wer lieber berät als streitet, findet in Lizenzmanagement und Content-Compliance ein Feld, das gerade kräftig wächst.
Ein Hinweis noch, ganz beiläufig: Das Urheberrecht bewegt sich schnell. EU-Richtlinien, Plattformhaftung, generative KI – wer hier arbeitet, liest laufend nach, diskutiert mit, hakt nach. Stillstand gibt es nicht.
