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2 Steuerspezialist Jobs
Aufgaben: Ansprechpartner für konzernweite Steuerfragen inkl. der Vorbereitung von Steuer- und Abgabenerklärungen Zusammenarbeit mit Steuerbehörden und Steuerberatern im In- und…
Aufgaben Eigenständige Bearbeitung ausgewählter Steuerarten und Abgaben mit Schwerpunkt auf Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer sowie Sonderthemen in enger Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen des Steuerteams Ansprechpartner …
jusAI
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Steuerrecht hat einen schlechten Ruf als trockene Materie. Zu Unrecht. Wer als Steuerspezialist:in arbeitet, sitzt an der Schnittstelle zwischen Zahlen, Paragrafen und unternehmerischen Entscheidungen – und merkt schnell, dass sich hinter einer Umgründung oder einer Verrechnungspreisdokumentation selten nur Technik verbirgt, sondern meistens eine strategische Frage.
Der Alltag ist breiter, als viele erwarten. Sie prüfen Sachverhalte auf ihre steuerlichen Folgen, begleiten Betriebsprüfungen, verfassen Stellungnahmen an das Finanzamt, arbeiten an Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesfinanzgericht. Dazu kommt Gestaltungsberatung: Konzernstrukturen, Gruppenbesteuerung, Immobilientransaktionen, die eine oder andere Auskunftsanfrage nach § 118 BAO. Und weil sich Steuerrecht ungefähr im Jahresrhythmus ändert, gehört Lesen zum Handwerk – Erlässe, EuGH-Judikatur, Regierungsvorlagen. Manche lieben genau das.
Wie Sie hineinkommen – und wo Sie landen
Zwei klassische Wege führen ins Feld. Der eine startet mit dem Jus-Studium, oft ergänzt durch ein Steuerrecht-Masterprogramm oder den LL.M. International Tax Law; der andere kommt aus der Wirtschaftsuniversität über Rechnungswesen und Steuerlehre. Beides funktioniert. Entscheidend ist eher, ob Sie die Berufsanwärterzeit durchziehen und die Steuerberaterprüfung ablegen – sie ist in Österreich die Währung, mit der Verantwortung und Gehalt steigen.
Gefragt sind saubere schriftliche Argumentation, Sicherheit in BAO, EStG, KStG und UStG, ein belastbares Verständnis für Bilanzen und zunehmend Englisch, sobald grenzüberschreitende Sachverhalte ins Spiel kommen. Digitale Tools, Datenanalyse, ERP-Kenntnisse: kein Nice-to-have mehr.
Bei den Arbeitgebern dominieren die großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Wien, daneben mittelständische Steuerberatungskanzleien in Linz, Graz oder Salzburg, die oft früher echte Mandantenverantwortung geben. Wirtschaftsanwaltskanzleien mit eigener Steuerrechtsabteilung suchen ebenfalls. Und dann wäre da noch die Inhouse-Variante: Tax Manager:in in einem Industriekonzern, bei einer Bank, in einer Versicherung. Weniger Akquise, dafür tiefer im Geschäftsmodell. Was passt besser zu Ihnen – die Bandbreite vieler Mandate oder die Tiefe eines Unternehmens?
Steuerspezialist in Zahlen
Steuerrecht hat einen schlechten Ruf als trockene Materie. Zu Unrecht. Wer als Steuerspezialist:in arbeitet, sitzt an der Schnittstelle zwischen Zahlen, Paragrafen und unternehmerischen Entscheidungen – und merkt schnell, dass sich hinter einer Umgründung oder einer Verrechnungspreisdokumentation selten nur Technik verbirgt, sondern meistens eine strategische Frage.
Der Alltag ist breiter, als viele erwarten. Sie prüfen Sachverhalte auf ihre steuerlichen Folgen, begleiten Betriebsprüfungen, verfassen Stellungnahmen an das Finanzamt, arbeiten an Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesfinanzgericht. Dazu kommt Gestaltungsberatung: Konzernstrukturen, Gruppenbesteuerung, Immobilientransaktionen, die eine oder andere Auskunftsanfrage nach § 118 BAO. Und weil sich Steuerrecht ungefähr im Jahresrhythmus ändert, gehört Lesen zum Handwerk – Erlässe, EuGH-Judikatur, Regierungsvorlagen. Manche lieben genau das.
Wie Sie hineinkommen – und wo Sie landen
Zwei klassische Wege führen ins Feld. Der eine startet mit dem Jus-Studium, oft ergänzt durch ein Steuerrecht-Masterprogramm oder den LL.M. International Tax Law; der andere kommt aus der Wirtschaftsuniversität über Rechnungswesen und Steuerlehre. Beides funktioniert. Entscheidend ist eher, ob Sie die Berufsanwärterzeit durchziehen und die Steuerberaterprüfung ablegen – sie ist in Österreich die Währung, mit der Verantwortung und Gehalt steigen.
Gefragt sind saubere schriftliche Argumentation, Sicherheit in BAO, EStG, KStG und UStG, ein belastbares Verständnis für Bilanzen und zunehmend Englisch, sobald grenzüberschreitende Sachverhalte ins Spiel kommen. Digitale Tools, Datenanalyse, ERP-Kenntnisse: kein Nice-to-have mehr.
Bei den Arbeitgebern dominieren die großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Wien, daneben mittelständische Steuerberatungskanzleien in Linz, Graz oder Salzburg, die oft früher echte Mandantenverantwortung geben. Wirtschaftsanwaltskanzleien mit eigener Steuerrechtsabteilung suchen ebenfalls. Und dann wäre da noch die Inhouse-Variante: Tax Manager:in in einem Industriekonzern, bei einer Bank, in einer Versicherung. Weniger Akquise, dafür tiefer im Geschäftsmodell. Was passt besser zu Ihnen – die Bandbreite vieler Mandate oder die Tiefe eines Unternehmens?