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2 Rechtsanwalts Und Notarfachangestellter Jobs
Tätigkeiten kennen Enge Zusammenarbeit mit allen Standorten von ABP (Wien, München, Zürich) Voll vernetzt in der ABP Welt gehörst du zu einer zentralen Einheit in einem…
Assistenzstelle in einer wirtschaftsrechtlichen Rechtsanwaltskanzlei mit Schwerpunkt Bau- und Immobilienrecht; Vollzeit oder Teilzeit mit 20 bis 40 Wochenstunden,…
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Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte: das Rückgrat der Kanzlei
Eine Frist, die keinen Aufschub duldet. Am Telefon ein Mandant, der jetzt eine klare Auskunft will, nicht später. Und dazwischen liegt der Grundbuchauszug, der noch heute raus muss – und zwar wirklich heute. Sie halten den Laden zusammen, während sich die Jurist:innen in ihre Fälle vergraben.
Was liegt konkret auf Ihrem Tisch? Schriftsätze vorbereiten, Akten anlegen und pflegen, den Postausgang im Auge behalten, Termine und Verhandlungen unter einen Hut bringen. Im Notariat kommt anderes dazu: Beurkundungen, Verlassenschaften, Eintragungen ins Firmenbuch. Abgerechnet wird nach dem Rechtsanwaltstarifgesetz, korrespondiert mit Gerichten, und der elektronische Rechtsverkehr will auch überwacht sein. Genauigkeit ist hier nicht das Sahnehäubchen. Ein vertippter Betrag, eine versäumte Frist – die Folgen reichen weit über den Schreibtisch hinaus, oft bis ins Portemonnaie der Kanzlei.
Klassisch steigt man über die Lehre ein, in Österreich ein anerkannter Lehrberuf mit Berufsschule und Praxis in der Kanzlei. Kommen Sie aus einem kaufmännischen oder Verwaltungsberuf? Dann bringen Sie oft schon die halbe Miete mit und lernen das Juristische on the job dazu. Nach ein paar Jahren übernehmen manche die Kanzleiorganisation, andere spezialisieren sich auf Zwangsvollstreckung oder Immobilienrecht, wieder andere wechseln vom Anwalts- ins Notariat oder eben umgekehrt.
Und was suchen Kanzleien wirklich? Rechtschreibung, die sitzt. Ein Gespür für Diskretion. Routine mit der gängigen Kanzleisoftware, Advokat etwa oder WebACC. Nerven, wenn drei Fristen am selben Tag zusammenlaufen und keine davon warten kann. Und Freundlichkeit auch dann noch, wenn ein Mandant zum vierten Mal exakt dasselbe fragt.
Arbeitgeber? Quer durch die Bank. Die kleine Zwei-Personen-Kanzlei am Land, in der Sie am Ende alles selbst machen. Die spezialisierte Wirtschaftskanzlei in Wien oder Graz mit klar geschnittenen Teams. Notariate, Rechtsabteilungen größerer Unternehmen, hin und wieder auch Interessenvertretungen und Kammern. Kleine Kanzlei, große Sozietät – der Alltag fühlt sich spürbar anders an, und beides hat seinen Reiz.
Rechtsanwalts Und Notarfachangestellter in Zahlen
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte: das Rückgrat der Kanzlei
Eine Frist, die keinen Aufschub duldet. Am Telefon ein Mandant, der jetzt eine klare Auskunft will, nicht später. Und dazwischen liegt der Grundbuchauszug, der noch heute raus muss – und zwar wirklich heute. Sie halten den Laden zusammen, während sich die Jurist:innen in ihre Fälle vergraben.
Was liegt konkret auf Ihrem Tisch? Schriftsätze vorbereiten, Akten anlegen und pflegen, den Postausgang im Auge behalten, Termine und Verhandlungen unter einen Hut bringen. Im Notariat kommt anderes dazu: Beurkundungen, Verlassenschaften, Eintragungen ins Firmenbuch. Abgerechnet wird nach dem Rechtsanwaltstarifgesetz, korrespondiert mit Gerichten, und der elektronische Rechtsverkehr will auch überwacht sein. Genauigkeit ist hier nicht das Sahnehäubchen. Ein vertippter Betrag, eine versäumte Frist – die Folgen reichen weit über den Schreibtisch hinaus, oft bis ins Portemonnaie der Kanzlei.
Klassisch steigt man über die Lehre ein, in Österreich ein anerkannter Lehrberuf mit Berufsschule und Praxis in der Kanzlei. Kommen Sie aus einem kaufmännischen oder Verwaltungsberuf? Dann bringen Sie oft schon die halbe Miete mit und lernen das Juristische on the job dazu. Nach ein paar Jahren übernehmen manche die Kanzleiorganisation, andere spezialisieren sich auf Zwangsvollstreckung oder Immobilienrecht, wieder andere wechseln vom Anwalts- ins Notariat oder eben umgekehrt.
Und was suchen Kanzleien wirklich? Rechtschreibung, die sitzt. Ein Gespür für Diskretion. Routine mit der gängigen Kanzleisoftware, Advokat etwa oder WebACC. Nerven, wenn drei Fristen am selben Tag zusammenlaufen und keine davon warten kann. Und Freundlichkeit auch dann noch, wenn ein Mandant zum vierten Mal exakt dasselbe fragt.
Arbeitgeber? Quer durch die Bank. Die kleine Zwei-Personen-Kanzlei am Land, in der Sie am Ende alles selbst machen. Die spezialisierte Wirtschaftskanzlei in Wien oder Graz mit klar geschnittenen Teams. Notariate, Rechtsabteilungen größerer Unternehmen, hin und wieder auch Interessenvertretungen und Kammern. Kleine Kanzlei, große Sozietät – der Alltag fühlt sich spürbar anders an, und beides hat seinen Reiz.