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2 Juristische Jobs in Schweiz
Tätigkeiten im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes | bevorzugt Vollzeit Deine Aufgaben: Nach einer umfassenden Einschulung wird dir ein eigener Aufgabenbereich zugeteilt…
Tätigkeiten kennen Enge Zusammenarbeit mit allen Standorten von ABP (Wien, München, Zürich) Voll vernetzt in der ABP Welt gehörst du zu einer zentralen Einheit in einem…
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Rechtsberufe in der Schweiz: vertraut und doch anders
Für viele Österreicher:innen wirkt die Schweiz wie ein naheliegender Arbeitsmarkt. Deutsch als Arbeitssprache in weiten Teilen des Landes, hohe Lebensqualität, gute Anbindung an Vorarlberg und Tirol. Juristisch ist sie trotzdem ein eigenes Universum. Das Zivilgesetzbuch und das Obligationenrecht folgen einer anderen Systematik als ABGB und UGB, das Anwaltspatent wird kantonal erworben, und das Bundesgericht in Lausanne ist die oberste Instanz. Wer mit einem österreichischen Abschluss als Anwält:in arbeiten will, steht vor einem langen Weg.
Anders sieht es bei Funktionen aus, die keine Zulassung verlangen. Die aktuell gelisteten Stellen zeigen genau diesen Bereich: Sachbearbeitung und Paralegal-Tätigkeit im gewerblichen Rechtsschutz, also bei Patenten, Marken und Designs.
Gewerbliche Schutzrechte: ein Beruf mit klaren Abläufen
IP-Sachbearbeiter:innen und Paralegals verwalten Schutzrechtsportfolios. Sie überwachen Fristen für Anmeldungen, Prüfungsbescheide, Einsprüche und Verlängerungen, reichen Unterlagen bei den Ämtern ein und halten Kontakt zu Patentanwält:innen und Korrespondenzkanzleien im Ausland. Neben dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern sind das häufig das Europäische Patentamt und das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum. Fehler bei Fristen können Rechte kosten, entsprechend wichtig sind Sorgfalt und saubere Aktenführung. Englisch ist Pflicht, Französisch ein Plus.
Formal erleichtert das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU den Zugang für österreichische Staatsbürger:innen. Wer in Vorarlberg wohnen bleibt und täglich pendelt, arbeitet als Grenzgänger:in, mit eigenen Regeln für Steuern und Sozialversicherung. Diese Fragen sollten Sie vor der Zusage klären, ebenso die Lebenshaltungskosten bei einem Umzug. Erfahrung aus einer österreichischen Patentanwaltskanzlei oder einer IP-Abteilung ist in der Schweiz gut verwertbar, weil die Verfahren vor den europäischen Ämtern dieselben sind.
Rechtsberufe in der Schweiz: vertraut und doch anders
Für viele Österreicher:innen wirkt die Schweiz wie ein naheliegender Arbeitsmarkt. Deutsch als Arbeitssprache in weiten Teilen des Landes, hohe Lebensqualität, gute Anbindung an Vorarlberg und Tirol. Juristisch ist sie trotzdem ein eigenes Universum. Das Zivilgesetzbuch und das Obligationenrecht folgen einer anderen Systematik als ABGB und UGB, das Anwaltspatent wird kantonal erworben, und das Bundesgericht in Lausanne ist die oberste Instanz. Wer mit einem österreichischen Abschluss als Anwält:in arbeiten will, steht vor einem langen Weg.
Anders sieht es bei Funktionen aus, die keine Zulassung verlangen. Die aktuell gelisteten Stellen zeigen genau diesen Bereich: Sachbearbeitung und Paralegal-Tätigkeit im gewerblichen Rechtsschutz, also bei Patenten, Marken und Designs.
Gewerbliche Schutzrechte: ein Beruf mit klaren Abläufen
IP-Sachbearbeiter:innen und Paralegals verwalten Schutzrechtsportfolios. Sie überwachen Fristen für Anmeldungen, Prüfungsbescheide, Einsprüche und Verlängerungen, reichen Unterlagen bei den Ämtern ein und halten Kontakt zu Patentanwält:innen und Korrespondenzkanzleien im Ausland. Neben dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum in Bern sind das häufig das Europäische Patentamt und das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum. Fehler bei Fristen können Rechte kosten, entsprechend wichtig sind Sorgfalt und saubere Aktenführung. Englisch ist Pflicht, Französisch ein Plus.
Formal erleichtert das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU den Zugang für österreichische Staatsbürger:innen. Wer in Vorarlberg wohnen bleibt und täglich pendelt, arbeitet als Grenzgänger:in, mit eigenen Regeln für Steuern und Sozialversicherung. Diese Fragen sollten Sie vor der Zusage klären, ebenso die Lebenshaltungskosten bei einem Umzug. Erfahrung aus einer österreichischen Patentanwaltskanzlei oder einer IP-Abteilung ist in der Schweiz gut verwertbar, weil die Verfahren vor den europäischen Ämtern dieselben sind.
