Filter
ab 3.000 € brutto/Monat
Nur für eingeloggte Nutzer:innen
Lead Legal Counsel, Group DPO

Back to jobs New Lead Legal Counsel, Group DPO Vienna, Vienna, Austria Apply Who we are We simplify wealth creation. Founded in 2014 in Vienna, Austria by Eric Demuth, Paul Klanschek and Christian Trummer, we’re here to …

WienVollzeitBanken, Finanz, Versicherung
Nur für eingeloggte Nutzer:innen
Jurist:in Vergaberecht

Aufgabenbereichs. Das EVM ist zudem für Versicherungsangelegenheiten sowie die Konzernverrechnung verantwortlich. Wir sind ein Team von 13 Personen. Das Ein- und Verkaufsmanagement sucht ab 01.11.2026 befristet bis 28.02 …

WienVollzeitBanken, Finanz, Versicherung
Nur für eingeloggte Nutzer:innen
Jurist:in Betrug & Regress

Wir erwarten uns: Erfolgreich abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften Einschlägige Erfahrung und Fachkenntnisse im Versicherungswesen sowie in der Schadenbearbeitung einer Versicherung, idealerweise in den Spart …

WienVollzeitBanken, Finanz, Versicherung

2 weitere Stellen für deine Suche – exklusiv mit Konto

Registriere dich kostenlos, entdecke neue Stellen früher und bewirb dich schneller. Du erhältst sofort Zugriff auf alle Stellenanzeigen – 100% kostenlos und in nur einer Minute.

Alle Stellen kostenlos ansehenDu hast bereits ein Konto? Einloggen

jusAI

Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.

Berufsfeld im Überblick

Zwischen Vertragsprüfung und Geschäftsführung

Legal Advisor — die Bezeichnung taucht in österreichischen Ausschreibungen immer häufiger auf, meist dort, wo früher schlicht "Jurist:in in der Rechtsabteilung" stand. Der Unterschied ist nicht nur kosmetisch. Wer als Legal Advisor arbeitet, sitzt näher am operativen Geschäft: Sie prüfen Lieferverträge, bevor der Einkauf sie unterschreibt, formulieren AGB neu, wenn ein Produkt in einen anderen Markt geht, und erklären der Geschäftsführung, warum eine bestimmte Klausel ein Risiko trägt, das in keiner Bilanz auftaucht.

Der Aufgabenmix verschiebt sich stark nach Branche. In einem Industriebetrieb dominieren Werkverträge, Gewährleistung, Haftungsfragen entlang der Lieferkette. Bei Banken und Versicherungen stehen Aufsichtsrecht und Compliance im Vordergrund, oft mit engem Draht zur FMA. Tech-Unternehmen wiederum brauchen jemanden, der Datenschutz, Lizenzmodelle und IP-Fragen nicht bloß nachschlägt, sondern versteht.

Und der Einstieg? Fast immer über das Diplom- oder Masterstudium der Rechtswissenschaften. Das Gerichtsjahr hilft, ist aber kein Muss — anders als in der Anwaltschaft. Viele kommen nach zwei, drei Jahren in einer Kanzlei ins Unternehmen, weil sie merken, dass sie lieber mitgestalten als nur beraten wollen. Ein zweiter, häufig unterschätzter Weg führt über Compliance- oder Vertragsmanagement-Rollen, bei denen sich juristische Verantwortung schrittweise aufbaut.

Gefragt sind neben der fachlichen Tiefe vor allem zwei Dinge: verhandlungssicheres Englisch, weil Konzernverträge selten auf Deutsch geschlossen werden, und die Fähigkeit, ein Gutachten auf drei Sätze einzukochen, die auch ein Vertriebsleiter mitnimmt. Wer beides kann, wird schnell zur gesuchten Person im Haus.

Typische Arbeitgeber reichen von börsennotierten Konzernen in Wien und Linz über mittelständische Zulieferer bis zu Verbänden, Kammern und öffentlichen Einrichtungen. Auch Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften suchen Legal Advisors, meist an der Schnittstelle zu Gesellschafts- und Umgründungsrecht. Die Titel variieren dabei erheblich — Legal Counsel, Syndikus, Referent:in Recht — die Tätigkeit dahinter oft weniger.

Legal Advisor in Zahlen

5
offene Jobs
4
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte
Berufsfeld im Überblick

Zwischen Vertragsprüfung und Geschäftsführung

Legal Advisor — die Bezeichnung taucht in österreichischen Ausschreibungen immer häufiger auf, meist dort, wo früher schlicht "Jurist:in in der Rechtsabteilung" stand. Der Unterschied ist nicht nur kosmetisch. Wer als Legal Advisor arbeitet, sitzt näher am operativen Geschäft: Sie prüfen Lieferverträge, bevor der Einkauf sie unterschreibt, formulieren AGB neu, wenn ein Produkt in einen anderen Markt geht, und erklären der Geschäftsführung, warum eine bestimmte Klausel ein Risiko trägt, das in keiner Bilanz auftaucht.

Der Aufgabenmix verschiebt sich stark nach Branche. In einem Industriebetrieb dominieren Werkverträge, Gewährleistung, Haftungsfragen entlang der Lieferkette. Bei Banken und Versicherungen stehen Aufsichtsrecht und Compliance im Vordergrund, oft mit engem Draht zur FMA. Tech-Unternehmen wiederum brauchen jemanden, der Datenschutz, Lizenzmodelle und IP-Fragen nicht bloß nachschlägt, sondern versteht.

Und der Einstieg? Fast immer über das Diplom- oder Masterstudium der Rechtswissenschaften. Das Gerichtsjahr hilft, ist aber kein Muss — anders als in der Anwaltschaft. Viele kommen nach zwei, drei Jahren in einer Kanzlei ins Unternehmen, weil sie merken, dass sie lieber mitgestalten als nur beraten wollen. Ein zweiter, häufig unterschätzter Weg führt über Compliance- oder Vertragsmanagement-Rollen, bei denen sich juristische Verantwortung schrittweise aufbaut.

Gefragt sind neben der fachlichen Tiefe vor allem zwei Dinge: verhandlungssicheres Englisch, weil Konzernverträge selten auf Deutsch geschlossen werden, und die Fähigkeit, ein Gutachten auf drei Sätze einzukochen, die auch ein Vertriebsleiter mitnimmt. Wer beides kann, wird schnell zur gesuchten Person im Haus.

Typische Arbeitgeber reichen von börsennotierten Konzernen in Wien und Linz über mittelständische Zulieferer bis zu Verbänden, Kammern und öffentlichen Einrichtungen. Auch Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften suchen Legal Advisors, meist an der Schnittstelle zu Gesellschafts- und Umgründungsrecht. Die Titel variieren dabei erheblich — Legal Counsel, Syndikus, Referent:in Recht — die Tätigkeit dahinter oft weniger.

Legal Advisor in Zahlen

5
offene Jobs
4
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte