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1 Kanzleikraft Job
Stand 08.11.2026: 1 offene Stelle für Kanzleikraft.
Tätigkeiten Qualifikationen sehr gute Deutsch- und EDV-Kenntnisse, genaue Arbeitsweise, hohes Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Selbständigkeit, höfliches und gepflegtes…
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Kanzleikraft – der Begriff ist bewusst weit gefasst, und genau das macht ihn interessant. Gemeint sind jene Menschen, ohne die eine Rechtsanwalts-, Notariats- oder Steuerberatungskanzlei binnen zwei Tagen im Papier versinken würde: Sie nehmen Fristen ab, führen den Terminkalender, legen Akten an, korrespondieren mit Gerichten, Behörden und Mandantschaft. Manche kommen aus der klassischen Bürokaufmann-Lehre. Andere über Umwege.
Der Arbeitsalltag lässt sich schwer in einer Zeile fassen. Vormittags Posteingang sichten und Eingaben über den Elektronischen Rechtsverkehr einbringen, mittags eine Klientin am Telefon beruhigen, die ihren Rückstandsausweis nicht versteht, nachmittags Honorarnoten nach RATG oder AHK vorbereiten und die Leistungserfassung nachtragen. Dazwischen: Grundbuchsauszüge, Firmenbuchabfragen, Beglaubigungstermine. Wer Fristenläufe verwaltet, trägt echte Verantwortung – ein übersehener Rechtsmittel-Termin ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Haftungsfall.
Womit Sie sich von anderen Bewerbungen abheben
Formal verlangt niemand ein Studium. Gefragt sind saubere Orthografie, ein Gefühl für Vertraulichkeit und Routine in den einschlägigen Systemen – Advokat, WinCaus, ADVOKAT oder BMD je nach Haus, dazu WebERV und die üblichen Register. Englisch schadet nie, in Wiener Wirtschaftskanzleien ist es faktisch Voraussetzung. Und die Lehre zum Rechtskanzleiassistenten beziehungsweise zur Rechtskanzleiassistentin bleibt der direkteste Weg hinein; berufsbegleitende Lehrgänge der Rechtsanwaltskammern und der WIFI-Kurs für Kanzleiorganisation sind der zweite.
Bleibt die Frage, wo man landet. Die Bandbreite reicht von der Zwei-Personen-Kanzlei in einer Bezirksstadt bis zur internationalen Sozietät am Schottenring mit eigener Assistenzabteilung. Dazwischen: Notariate, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Rechtsabteilungen von Banken und Versicherungen, Patentanwaltskanzleien, mitunter auch Insolvenzverwalterbüros. Kleine Häuser bieten Breite – Sie machen alles, vom Kaffee bis zur Exekutionsführung. Große bieten Spezialisierung, klarere Karrierestufen und meist das höhere Gehalt.
Nach ein paar Jahren öffnen sich Richtungen: Office Management, Fristenkoordination für ein ganzes Team, Zuständigkeit für Abrechnung und Kostenverzeichnisse, in Steuerkanzleien oft der Wechsel in die Buchhaltung mit Bilanzbuchhalterprüfung im Rücken. Wer bleibt, wird zur Person, die neue Konzipientinnen und Konzipienten einschult.
Kanzleikraft in Zahlen
Kanzleikraft – der Begriff ist bewusst weit gefasst, und genau das macht ihn interessant. Gemeint sind jene Menschen, ohne die eine Rechtsanwalts-, Notariats- oder Steuerberatungskanzlei binnen zwei Tagen im Papier versinken würde: Sie nehmen Fristen ab, führen den Terminkalender, legen Akten an, korrespondieren mit Gerichten, Behörden und Mandantschaft. Manche kommen aus der klassischen Bürokaufmann-Lehre. Andere über Umwege.
Der Arbeitsalltag lässt sich schwer in einer Zeile fassen. Vormittags Posteingang sichten und Eingaben über den Elektronischen Rechtsverkehr einbringen, mittags eine Klientin am Telefon beruhigen, die ihren Rückstandsausweis nicht versteht, nachmittags Honorarnoten nach RATG oder AHK vorbereiten und die Leistungserfassung nachtragen. Dazwischen: Grundbuchsauszüge, Firmenbuchabfragen, Beglaubigungstermine. Wer Fristenläufe verwaltet, trägt echte Verantwortung – ein übersehener Rechtsmittel-Termin ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Haftungsfall.
Womit Sie sich von anderen Bewerbungen abheben
Formal verlangt niemand ein Studium. Gefragt sind saubere Orthografie, ein Gefühl für Vertraulichkeit und Routine in den einschlägigen Systemen – Advokat, WinCaus, ADVOKAT oder BMD je nach Haus, dazu WebERV und die üblichen Register. Englisch schadet nie, in Wiener Wirtschaftskanzleien ist es faktisch Voraussetzung. Und die Lehre zum Rechtskanzleiassistenten beziehungsweise zur Rechtskanzleiassistentin bleibt der direkteste Weg hinein; berufsbegleitende Lehrgänge der Rechtsanwaltskammern und der WIFI-Kurs für Kanzleiorganisation sind der zweite.
Bleibt die Frage, wo man landet. Die Bandbreite reicht von der Zwei-Personen-Kanzlei in einer Bezirksstadt bis zur internationalen Sozietät am Schottenring mit eigener Assistenzabteilung. Dazwischen: Notariate, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Rechtsabteilungen von Banken und Versicherungen, Patentanwaltskanzleien, mitunter auch Insolvenzverwalterbüros. Kleine Häuser bieten Breite – Sie machen alles, vom Kaffee bis zur Exekutionsführung. Große bieten Spezialisierung, klarere Karrierestufen und meist das höhere Gehalt.
Nach ein paar Jahren öffnen sich Richtungen: Office Management, Fristenkoordination für ein ganzes Team, Zuständigkeit für Abrechnung und Kostenverzeichnisse, in Steuerkanzleien oft der Wechsel in die Buchhaltung mit Bilanzbuchhalterprüfung im Rücken. Wer bleibt, wird zur Person, die neue Konzipientinnen und Konzipienten einschult.