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Wenn Unternehmen ins Straucheln geraten
Insolvenzrecht ist Krisenrecht. Sie arbeiten dort, wo es eng wird: Ein Unternehmen kann seine Rechnungen nicht mehr zahlen, Gläubiger drängen, und irgendjemand muss die Fäden ordnen, bevor Werte unwiederbringlich verloren gehen. Genau hier setzen Sie an. Als Jurist:in in diesem Feld prüfen Sie Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, begleiten Sanierungsverfahren, melden Forderungen an oder verteidigen sie, und Sie verhandeln mit Menschen, die selten gute Laune mitbringen.
Die Aufgaben unterscheiden sich stark, je nachdem, auf welcher Seite Sie stehen. Vertreten Sie Gläubiger, geht es um schnelle, saubere Anmeldung und darum, möglichst viel herauszuholen. Auf Schuldnerseite dagegen zählt die Rettung – ein Sanierungsplan, der trägt, Fortführung statt Zerschlagung. Und dann gibt es die Insolvenzverwaltung selbst, meist von Rechtsanwält:innen ausgeübt, gerichtlich bestellt, mit weitreichender Verantwortung für die Masse.
Wie kommt man da hinein? In der Regel über das klassische Jusstudium, das Gerichtsjahr, danach die Anwaltsanwärterschaft in einer Kanzlei mit Schwerpunkt Sanierung und Insolvenz. Manche wechseln aus dem Bank- oder Wirtschaftsrecht quer, weil sich die Materien überschneiden. Ein zweiter Weg führt über Gläubigerschutzverbände, wo Sie früh mit echten Fällen zu tun bekommen, oder über die Rechtsabteilungen größerer Unternehmen und Banken.
Gefragt ist eine Mischung, die nicht jede:r mitbringt. Sattelfestes Wissen in der Insolvenzordnung, klar. Aber auch ein Gespür für Bilanzen, für den Punkt, an dem Zahlen kippen. Verhandlungsgeschick unter Druck. Nüchternheit, wenn Emotionen hochkochen. Wer Konflikten ausweicht, wird hier nicht glücklich.
Typische Arbeitgeber? Spezialisierte Anwaltskanzleien, Insolvenzverwalter-Büros, die großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungshäuser mit Restrukturierungseinheiten, Gläubigerschutzorganisationen, Banken, dazu Gerichte und die öffentliche Verwaltung. Die Bandbreite ist breiter, als viele vermuten. Fachwissen, das gerade in schwierigen Konjunkturphasen kaum an Wert verliert.
Wenn Unternehmen ins Straucheln geraten
Insolvenzrecht ist Krisenrecht. Sie arbeiten dort, wo es eng wird: Ein Unternehmen kann seine Rechnungen nicht mehr zahlen, Gläubiger drängen, und irgendjemand muss die Fäden ordnen, bevor Werte unwiederbringlich verloren gehen. Genau hier setzen Sie an. Als Jurist:in in diesem Feld prüfen Sie Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, begleiten Sanierungsverfahren, melden Forderungen an oder verteidigen sie, und Sie verhandeln mit Menschen, die selten gute Laune mitbringen.
Die Aufgaben unterscheiden sich stark, je nachdem, auf welcher Seite Sie stehen. Vertreten Sie Gläubiger, geht es um schnelle, saubere Anmeldung und darum, möglichst viel herauszuholen. Auf Schuldnerseite dagegen zählt die Rettung – ein Sanierungsplan, der trägt, Fortführung statt Zerschlagung. Und dann gibt es die Insolvenzverwaltung selbst, meist von Rechtsanwält:innen ausgeübt, gerichtlich bestellt, mit weitreichender Verantwortung für die Masse.
Wie kommt man da hinein? In der Regel über das klassische Jusstudium, das Gerichtsjahr, danach die Anwaltsanwärterschaft in einer Kanzlei mit Schwerpunkt Sanierung und Insolvenz. Manche wechseln aus dem Bank- oder Wirtschaftsrecht quer, weil sich die Materien überschneiden. Ein zweiter Weg führt über Gläubigerschutzverbände, wo Sie früh mit echten Fällen zu tun bekommen, oder über die Rechtsabteilungen größerer Unternehmen und Banken.
Gefragt ist eine Mischung, die nicht jede:r mitbringt. Sattelfestes Wissen in der Insolvenzordnung, klar. Aber auch ein Gespür für Bilanzen, für den Punkt, an dem Zahlen kippen. Verhandlungsgeschick unter Druck. Nüchternheit, wenn Emotionen hochkochen. Wer Konflikten ausweicht, wird hier nicht glücklich.
Typische Arbeitgeber? Spezialisierte Anwaltskanzleien, Insolvenzverwalter-Büros, die großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungshäuser mit Restrukturierungseinheiten, Gläubigerschutzorganisationen, Banken, dazu Gerichte und die öffentliche Verwaltung. Die Bandbreite ist breiter, als viele vermuten. Fachwissen, das gerade in schwierigen Konjunkturphasen kaum an Wert verliert.