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1 Immobilienjurist Job
Stand 08.11.2026: 1 offene Stelle für Immobilienjurist.
Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Bau- und Immobilienrecht für anspruchsvolle Projekte, Vertragsgestaltung und gerichtliche Verfahren. Vollzeit in Wien, Salzburg, Graz und Linz.
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Was Immobilienjurist:innen wirklich tun
Stellen Sie sich vor, ein Investor will ein halbes Wohnviertel kaufen. Bevor auch nur ein Euro fließt, prüft jemand die Grundbuchauszüge, die Dienstbarkeiten, die alten Mietverträge, die Bebauungsbestimmungen. Diese Person sind Sie. Immobilienjurist:innen begleiten Transaktionen von der Due Diligence bis zur Unterschrift beim Notar, gestalten Kauf-, Miet- und Bauträgerverträge und behalten das WEG, das MRG und die jeweilige Landesbauordnung im Blick. Dazu Widmungsfragen, Vorkaufsrechte, gelegentlich ein zäher Streit ums Wegerecht.
Der Alltag? Selten spektakulär, oft kleinteilig. Ein Vormittag mit Vertragsredaktion, ein Telefonat mit dem Bauträger, nachmittags eine Grundbuchsrecherche, die länger dauert als gedacht. Wer glaubt, das sei trockene Aktenarbeit, unterschätzt, wie sehr hier wirtschaftliches Denken und juristische Präzision ineinandergreifen.
Der Einstieg führt meist über das klassische Jusstudium und die Gerichtspraxis. Viele sammeln erste Jahre in einer Kanzlei mit Immobilienschwerpunkt oder im Notariat, wo die Grundbuchspraxis sitzt. Ein Immobilienrechts-LL.M. schadet nicht, ist aber kein Muss. Wichtiger sind Neugier fürs Detail und die Bereitschaft, sich in Bewertung, Steuerrecht und Bautechnik einzulesen, ohne selbst Techniker:in zu werden.
Gefragt ist eine Mischung, die nicht jede:r mitbringt: sattelfestes Zivil- und Verwaltungsrecht, Verhandlungsgeschick, ein Gespür fürs Machbare. Genauigkeit, klar. Aber auch die Fähigkeit, einem Klienten in zwei Sätzen zu erklären, warum sein Traumobjekt ein Risiko ist.
Und die Arbeitgeber. Wirtschaftskanzleien mit Real-Estate-Team, Notariate, die Rechtsabteilungen von Immobilienentwicklern, Fondsgesellschaften und Bauträgern. Dazu Wohnbaugenossenschaften, Hausverwaltungen, die öffentliche Hand bei großen Bauvorhaben. Manche zieht es später in die Selbstständigkeit als Rechtsanwalt:in, andere bleiben inhouse, weil sie ein Projekt vom Spatenstich bis zur Übergabe begleiten wollen.
Immobilienjurist in Zahlen
Was Immobilienjurist:innen wirklich tun
Stellen Sie sich vor, ein Investor will ein halbes Wohnviertel kaufen. Bevor auch nur ein Euro fließt, prüft jemand die Grundbuchauszüge, die Dienstbarkeiten, die alten Mietverträge, die Bebauungsbestimmungen. Diese Person sind Sie. Immobilienjurist:innen begleiten Transaktionen von der Due Diligence bis zur Unterschrift beim Notar, gestalten Kauf-, Miet- und Bauträgerverträge und behalten das WEG, das MRG und die jeweilige Landesbauordnung im Blick. Dazu Widmungsfragen, Vorkaufsrechte, gelegentlich ein zäher Streit ums Wegerecht.
Der Alltag? Selten spektakulär, oft kleinteilig. Ein Vormittag mit Vertragsredaktion, ein Telefonat mit dem Bauträger, nachmittags eine Grundbuchsrecherche, die länger dauert als gedacht. Wer glaubt, das sei trockene Aktenarbeit, unterschätzt, wie sehr hier wirtschaftliches Denken und juristische Präzision ineinandergreifen.
Der Einstieg führt meist über das klassische Jusstudium und die Gerichtspraxis. Viele sammeln erste Jahre in einer Kanzlei mit Immobilienschwerpunkt oder im Notariat, wo die Grundbuchspraxis sitzt. Ein Immobilienrechts-LL.M. schadet nicht, ist aber kein Muss. Wichtiger sind Neugier fürs Detail und die Bereitschaft, sich in Bewertung, Steuerrecht und Bautechnik einzulesen, ohne selbst Techniker:in zu werden.
Gefragt ist eine Mischung, die nicht jede:r mitbringt: sattelfestes Zivil- und Verwaltungsrecht, Verhandlungsgeschick, ein Gespür fürs Machbare. Genauigkeit, klar. Aber auch die Fähigkeit, einem Klienten in zwei Sätzen zu erklären, warum sein Traumobjekt ein Risiko ist.
Und die Arbeitgeber. Wirtschaftskanzleien mit Real-Estate-Team, Notariate, die Rechtsabteilungen von Immobilienentwicklern, Fondsgesellschaften und Bauträgern. Dazu Wohnbaugenossenschaften, Hausverwaltungen, die öffentliche Hand bei großen Bauvorhaben. Manche zieht es später in die Selbstständigkeit als Rechtsanwalt:in, andere bleiben inhouse, weil sie ein Projekt vom Spatenstich bis zur Übergabe begleiten wollen.