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3 Energiesteuerrecht Jobs

Stand 07.11.2026: 3 offene Stellen für Energiesteuerrecht.

Aufgabengebiet Mitarbeit an energierechtlichen und verwaltungsrechtlichen Forschungsprojekten Bearbeitung rechtlicher Fragestellungen im Bereich Energiewende, Infrastruktur und…

Manager:in Tax mit Fokus Energie- und Umweltsteuern bei BDO Austria in Wien, ab 30 Std./Woche, Gehalt ab EUR 5.000 monatlich.

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Berufsfeld im Überblick

Wo Steuerrecht auf Strom, Gas und Kohle trifft

Energiesteuerrecht ist ein Spezialgebiet, das kaum jemand im Studium bewusst ansteuert — man rutscht hinein. Über das Steuerrecht meistens, manchmal über das Anlagenrecht. Und dann bleibt man, weil das Feld überraschend lebendig ist: Elektrizitätsabgabe, Erdgasabgabe, Kohleabgabe, Mineralölsteuer, dazu die Vergütungstatbestände für energieintensive Betriebe. Wer in diesem Bereich arbeitet, liest Bescheide, prüft Abgabenbefreiungen und rechnet nach, ob eine Produktionsanlage tatsächlich unter den Begünstigungstatbestand fällt.

Der Alltag? Deutlich weniger Gerichtssaal, als viele erwarten. Es geht um Gutachten, um Anträge auf Rückvergütung, um die Begleitung von Betriebsprüfungen und um Auskünfte gegenüber dem Zollamt Österreich, das für die Verbrauchsteuern zuständig ist. Dazwischen Beratungsgespräche mit Technikern, die von Kilowattstunden sprechen, während Sie an § 2 Elektrizitätsabgabegesetz denken. Diese Übersetzungsarbeit macht einen guten Teil des Berufs aus.

Der Einstieg läuft klassisch über eine Steuerberatungs- oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, häufig im Bereich Indirect Tax oder Customs & Excise. Auch Rechtsanwaltskanzleien mit energierechtlichem Schwerpunkt suchen Nachwuchs, ebenso die Rechts- und Steuerabteilungen von Energieversorgern, Netzbetreibern und großen Industriebetrieben — Papier, Zement, Chemie, Metallverarbeitung. Interessenvertretungen und die Finanzverwaltung selbst kommen dazu.

Gefragt sind solide Grundlagen im Abgabenverfahrensrecht, Freude an Verordnungstexten und ein Gespür für Unionsrecht, weil die Energiesteuerrichtlinie den Rahmen setzt. Englisch brauchen Sie ohnehin. Wer die Steuerberaterprüfung anstrebt oder ein Zollrechts-Zertifikat mitbringt, hat es beim Bewerben leichter, verpflichtend ist das aber nicht. Technisches Grundverständnis hilft mehr als ein zweites Wirtschaftsstudium.

Übrigens: Die Dynamik im Feld kommt weniger aus dem Steuerrecht selbst als von außen. Dekarbonisierung, CO₂-Bepreisung, neue Fördermodelle, Eigenverbrauchsanlagen und Energiegemeinschaften — jede dieser Entwicklungen wirft abgabenrechtliche Fragen auf, die noch niemand durchjudiziert hat. Für Berufseinsteiger:innen bedeutet das: Sie sind auf Ihrem Gebiet schnell die Person, die gefragt wird. Ein Umstand, der in etablierteren Rechtsgebieten Jahre dauert.

Energiesteuerrecht in Zahlen

3
offene Jobs
3
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Beliebte Städte
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Wo Steuerrecht auf Strom, Gas und Kohle trifft

Energiesteuerrecht ist ein Spezialgebiet, das kaum jemand im Studium bewusst ansteuert — man rutscht hinein. Über das Steuerrecht meistens, manchmal über das Anlagenrecht. Und dann bleibt man, weil das Feld überraschend lebendig ist: Elektrizitätsabgabe, Erdgasabgabe, Kohleabgabe, Mineralölsteuer, dazu die Vergütungstatbestände für energieintensive Betriebe. Wer in diesem Bereich arbeitet, liest Bescheide, prüft Abgabenbefreiungen und rechnet nach, ob eine Produktionsanlage tatsächlich unter den Begünstigungstatbestand fällt.

Der Alltag? Deutlich weniger Gerichtssaal, als viele erwarten. Es geht um Gutachten, um Anträge auf Rückvergütung, um die Begleitung von Betriebsprüfungen und um Auskünfte gegenüber dem Zollamt Österreich, das für die Verbrauchsteuern zuständig ist. Dazwischen Beratungsgespräche mit Technikern, die von Kilowattstunden sprechen, während Sie an § 2 Elektrizitätsabgabegesetz denken. Diese Übersetzungsarbeit macht einen guten Teil des Berufs aus.

Der Einstieg läuft klassisch über eine Steuerberatungs- oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, häufig im Bereich Indirect Tax oder Customs & Excise. Auch Rechtsanwaltskanzleien mit energierechtlichem Schwerpunkt suchen Nachwuchs, ebenso die Rechts- und Steuerabteilungen von Energieversorgern, Netzbetreibern und großen Industriebetrieben — Papier, Zement, Chemie, Metallverarbeitung. Interessenvertretungen und die Finanzverwaltung selbst kommen dazu.

Gefragt sind solide Grundlagen im Abgabenverfahrensrecht, Freude an Verordnungstexten und ein Gespür für Unionsrecht, weil die Energiesteuerrichtlinie den Rahmen setzt. Englisch brauchen Sie ohnehin. Wer die Steuerberaterprüfung anstrebt oder ein Zollrechts-Zertifikat mitbringt, hat es beim Bewerben leichter, verpflichtend ist das aber nicht. Technisches Grundverständnis hilft mehr als ein zweites Wirtschaftsstudium.

Übrigens: Die Dynamik im Feld kommt weniger aus dem Steuerrecht selbst als von außen. Dekarbonisierung, CO₂-Bepreisung, neue Fördermodelle, Eigenverbrauchsanlagen und Energiegemeinschaften — jede dieser Entwicklungen wirft abgabenrechtliche Fragen auf, die noch niemand durchjudiziert hat. Für Berufseinsteiger:innen bedeutet das: Sie sind auf Ihrem Gebiet schnell die Person, die gefragt wird. Ein Umstand, der in etablierteren Rechtsgebieten Jahre dauert.

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