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Associates? Das sind die angestellten Jurist:innen in Kanzleien und Beratungsgesellschaften, und sie tragen den Großteil der laufenden Mandatsarbeit. Recherche, Vertragsentwürfe, Schriftsätze, Due-Diligence-Prüfungen. Vieles davon läuft im Hintergrund ab, lange bevor ein:e Partner:in das Ergebnis nach außen vertritt. Wer hier einsteigt, arbeitet erst mal einem Team zu, übernimmt mit der Zeit eigene Mandatsteile und irgendwann ganze Mandate.
Der klassische Weg dorthin? Ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, oft ergänzt um Gerichtspraxis und Rechtsanwaltsprüfung. Im Steuerbereich läuft der Einstieg häufig parallel zur Ausbildung zum Steuerberater oder zur Steuerberaterin. Bevor eine Partnerschaft überhaupt zur Debatte steht, sammeln Sie Jahre an praktischer Erfahrung. Manche wechseln nach einigen Jahren in Rechtsabteilungen von Unternehmen. Andere bleiben und spezialisieren sich tief in einem einzigen Rechtsgebiet.
Was Arbeitgeber tatsächlich suchen
Fachliche Präzision wird vorausgesetzt, klar. Aber was unterscheidet zwei gleich gute Absolvent:innen voneinander? Meist die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte verständlich aufzubereiten, verlässlich zu liefern und im Mandant:innenkontakt souverän aufzutreten. Sehr gute Englischkenntnisse sind in international tätigen Kanzleien fast durchgehend Standard. Analytisches Denken, Sorgfalt, ein gewisses Stehvermögen in intensiven Phasen. Wer zusätzlich ein LL.M. oder ein Doktorat mitbringt, hat in bestimmten Bereichen einen Vorteil. Zwingend ist es nicht.
Typische Arbeitgeber sind Wirtschaftskanzleien, Boutiquen mit klarem Fachschwerpunkt und die Rechts- oder Steuerabteilungen der großen Beratungshäuser. Je nach Ausrichtung landen Sie im Gesellschaftsrecht, im Arbeitsrecht, im Steuerrecht oder in der Prozessführung. Der Schwerpunkt prägt den Alltag stärker als der Titel selbst. Ein Associate im M&A-Team einer großen Kanzlei erlebt völlig andere Wochen als jemand, der einzelne Klient:innen vor dem Verwaltungsgericht vertritt. Und falls Sie noch unsicher sind, welche Richtung zu Ihnen passt: ein Praktikum oder eine Position als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in gibt oft mehr Aufschluss als jede Stellenbeschreibung.
Associates? Das sind die angestellten Jurist:innen in Kanzleien und Beratungsgesellschaften, und sie tragen den Großteil der laufenden Mandatsarbeit. Recherche, Vertragsentwürfe, Schriftsätze, Due-Diligence-Prüfungen. Vieles davon läuft im Hintergrund ab, lange bevor ein:e Partner:in das Ergebnis nach außen vertritt. Wer hier einsteigt, arbeitet erst mal einem Team zu, übernimmt mit der Zeit eigene Mandatsteile und irgendwann ganze Mandate.
Der klassische Weg dorthin? Ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, oft ergänzt um Gerichtspraxis und Rechtsanwaltsprüfung. Im Steuerbereich läuft der Einstieg häufig parallel zur Ausbildung zum Steuerberater oder zur Steuerberaterin. Bevor eine Partnerschaft überhaupt zur Debatte steht, sammeln Sie Jahre an praktischer Erfahrung. Manche wechseln nach einigen Jahren in Rechtsabteilungen von Unternehmen. Andere bleiben und spezialisieren sich tief in einem einzigen Rechtsgebiet.
Was Arbeitgeber tatsächlich suchen
Fachliche Präzision wird vorausgesetzt, klar. Aber was unterscheidet zwei gleich gute Absolvent:innen voneinander? Meist die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte verständlich aufzubereiten, verlässlich zu liefern und im Mandant:innenkontakt souverän aufzutreten. Sehr gute Englischkenntnisse sind in international tätigen Kanzleien fast durchgehend Standard. Analytisches Denken, Sorgfalt, ein gewisses Stehvermögen in intensiven Phasen. Wer zusätzlich ein LL.M. oder ein Doktorat mitbringt, hat in bestimmten Bereichen einen Vorteil. Zwingend ist es nicht.
Typische Arbeitgeber sind Wirtschaftskanzleien, Boutiquen mit klarem Fachschwerpunkt und die Rechts- oder Steuerabteilungen der großen Beratungshäuser. Je nach Ausrichtung landen Sie im Gesellschaftsrecht, im Arbeitsrecht, im Steuerrecht oder in der Prozessführung. Der Schwerpunkt prägt den Alltag stärker als der Titel selbst. Ein Associate im M&A-Team einer großen Kanzlei erlebt völlig andere Wochen als jemand, der einzelne Klient:innen vor dem Verwaltungsgericht vertritt. Und falls Sie noch unsicher sind, welche Richtung zu Ihnen passt: ein Praktikum oder eine Position als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in gibt oft mehr Aufschluss als jede Stellenbeschreibung.