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Sie sind Sozialarbeiter:in, Jurist:in, Psycholog:in oder Pädagog:in und streben eine verantwortungsvolle und besonders interessante Tätigkeit im Sozialbereich an?

Wir suchen für die Geschäftsstelle Mödling ab sofort für 40 Wochenstunden eine:n

Erwachsenenvertreter:in (m/w/d)

Der NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen in

Niederösterreich und arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz. Wir stellen den

Gerichten professionell ausgebildete Erwachsenenvertreter:innen und Bewohnervertreter:innen

zur Verfügung. Diese sichern die Rechte von psychisch und/oder intellektuell beeinträchtigten

Menschen.

Ihr Profil

• Freude an sozialarbeiterischen und juristischen Inhalten

• Lösungsorientierte, strukturierte Arbeitsweise

• Belastbarkeit, Entscheidungskompetenz, Flexibilität

• Hohe Kommunikations- und Selbstreflexionsfähigkeit

• Lern- und Entwicklungsbereitschaft

• Berufserfahrung von Vorteil

• Führerschein Klasse B und PKW

Unser Angebot

• Interessante, abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeit

• Ausführliches und sorgfältiges Onboarding (u.a. Einschulung, Mentoring)

• Regelmäßige Supervision und Fortbildung (Curriculum)

• Aufnahme in ein motiviertes und erfahrenes Team

• Flexible Arbeitszeitgestaltung (Gleitzeit, Homeoffice)

• Biennalsprünge sowie zahlreiche Vorteile aufgrund der Betriebsvereinbarung

• Amtliches Kilometergeld und Diäten für Außendienste

• Anrechnung von facheinschlägigen Vordienstzeiten zur Gänze

Das Monatsbruttogehalt beträgt bei Vollzeitanstellung mindestens € 3.728,90. Bei Anrechenbarkeit einschlägiger Vordienstzeiten entsprechend höher.

Bitte teilen Sie uns mit, auf welcher Plattform Sie auf unsere Anzeige aufmerksam geworden sind. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Senden Sie diese bitte bis spätestens 12.07.2026 an die Geschäftsführung, z. H. Mag.a Delia Jagersberger, an bewerbung@noelv.at. Mit Ihrer Bewerbung für diese Ausschreibung bestätigen Sie, dass Sie die verlinkten

Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gelesen und akzeptiert

haben.

Näheres zur Organisation unter www.noelv.at.

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NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz – Erwachsenenvertretung, Bewohnervertretung

Bräuhausgasse 5
3100 St. Pölten
Österreich

NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz – Erwachsenenvertretung, Bewohnervertretung - image

NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz – Erwachsenenvertretung, Bewohnervertretung

St. Pölten

Rund 2.200 Menschen in Niederösterreich werden vom NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz vertreten. Es sind Erwachsene, die ihre rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht allein regeln können. 150 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darum, dazu rund 220 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter. Der Grundsatz dahinter ist einfach: so viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Unterstützung wie notwendig.

Die Arbeit ruht auf zwei Säulen. In der Erwachsenenvertretung übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die rechtliche Vertretung von Personen, die etwa nach einem Unfall, einer Demenzerkrankung oder einer psychischen Beeinträchtigung Unterstützung brauchen. Sie erstellen sogenannte Clearing-Berichte für die Gerichte, klären ab, welche Form der Vertretung überhaupt nötig ist, und registrieren Vorsorgevollmachten. Die zweite Säule ist die Bewohnervertretung. Hier geht es um die persönliche Freiheit von Menschen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Wird jemand etwa durch ein Bettgitter oder ein Medikament in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, prüfen die Vertreterinnen und Vertreter, ob das zulässig ist, und können die Maßnahme bei Gericht überprüfen lassen. Über 450 Einrichtungen werden auf diese Weise betreut. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist das kostenlos.

Rechtlich stützt sich der Verein auf das Erwachsenenschutzrecht und das Heimaufenthaltsgesetz, finanziert wird er großteils vom Bundesministerium für Justiz, das ihn auch als anerkannten Erwachsenenschutzverein führt. Gegründet wurde er 1984 und ist damit seit mehr als 40 Jahren in Niederösterreich tätig. Die Geschäftsführung liegt bei Mag. Delia Jagersberger, der Sitz ist in St. Pölten. Sechs Geschäftsstellen verteilen die Arbeit über das Bundesland, von St. Pölten über Mödling bis hinauf nach Zwettl.

Wer hier arbeitet, hat selten zwei gleiche Tage. Eine Erwachsenenvertreterin betreut ihre Klientinnen und Klienten persönlich, verhandelt mit Behörden, Banken und Ärzten und sitzt zugleich an juristischen Fragen. Daneben gibt es Aufgaben im Office-Management und in der Verwaltung an den Standorten. Die Tätigkeit verbindet rechtliches und soziales Arbeiten und steht damit Menschen aus der Sozialarbeit ebenso offen wie Juristinnen oder Quereinsteigern mit Interesse am Erwachsenenschutz. Auch Zivildiener finden an den Standorten Platz. Der gesellschaftliche Nutzen ist unmittelbar spürbar: Menschen, die sich selbst kaum wehren können, bekommen eine Stimme.

Rund 2.200 Menschen in Niederösterreich werden vom NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz vertreten. Es sind Erwachsene, die ihre rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht allein regeln können. 150 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darum, dazu rund 220 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter. Der Grundsatz dahinter ist einfach: so viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Unterstützung wie notwendig.

Die Arbeit ruht auf zwei Säulen. In der Erwachsenenvertretung übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die rechtliche Vertretung von Personen, die etwa nach einem Unfall, einer Demenzerkrankung oder einer psychischen Beeinträchtigung Unterstützung brauchen. Sie erstellen sogenannte Clearing-Berichte für die Gerichte, klären ab, welche Form der Vertretung überhaupt nötig ist, und registrieren Vorsorgevollmachten. Die zweite Säule ist die Bewohnervertretung. Hier geht es um die persönliche Freiheit von Menschen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Wird jemand etwa durch ein Bettgitter oder ein Medikament in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, prüfen die Vertreterinnen und Vertreter, ob das zulässig ist, und können die Maßnahme bei Gericht überprüfen lassen. Über 450 Einrichtungen werden auf diese Weise betreut. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist das kostenlos.

Rechtlich stützt sich der Verein auf das Erwachsenenschutzrecht und das Heimaufenthaltsgesetz, finanziert wird er großteils vom Bundesministerium für Justiz, das ihn auch als anerkannten Erwachsenenschutzverein führt. Gegründet wurde er 1984 und ist damit seit mehr als 40 Jahren in Niederösterreich tätig. Die Geschäftsführung liegt bei Mag. Delia Jagersberger, der Sitz ist in St. Pölten. Sechs Geschäftsstellen verteilen die Arbeit über das Bundesland, von St. Pölten über Mödling bis hinauf nach Zwettl.

Wer hier arbeitet, hat selten zwei gleiche Tage. Eine Erwachsenenvertreterin betreut ihre Klientinnen und Klienten persönlich, verhandelt mit Behörden, Banken und Ärzten und sitzt zugleich an juristischen Fragen. Daneben gibt es Aufgaben im Office-Management und in der Verwaltung an den Standorten. Die Tätigkeit verbindet rechtliches und soziales Arbeiten und steht damit Menschen aus der Sozialarbeit ebenso offen wie Juristinnen oder Quereinsteigern mit Interesse am Erwachsenenschutz. Auch Zivildiener finden an den Standorten Platz. Der gesellschaftliche Nutzen ist unmittelbar spürbar: Menschen, die sich selbst kaum wehren können, bekommen eine Stimme.

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