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4 Mietrecht Jobs
DLA Piper sucht in Wien einen Rechtsanwalt bzw. eine Rechtsanwältin / Senior Associate für Real Estate mit Erfahrung im Immobilien-, Miet- und Baurecht sowie Transaktionsbereich.
Rechtsanwaltsanwärter:in Real Estate bei Pitkowitz & Partners in Wien mit Fokus auf Immobilien- und Baurecht.
Befristetes Verwaltungspraktikum in Wien für Absolvent:innen der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Verbraucherrecht, Rechtsdurchsetzung und Verbraucherpolitik.
Aufgaben Selbständige rechtliche Beratung und vollständige Abwicklung von Immobilienmandaten sowie Betreuung von Mandant:innen Erstellung, Prüfung und Verhandlung von Bauträger-, Kauf- und Mietverträgen; Begründung von W …
jusAI
Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.
Mietrecht. Klingt nach staubigen Aktenordnern, nach Paragrafen über Kaution und Betriebskosten, nach einem Schreibtisch, an dem nie jemand lacht. Der Alltag sieht anders aus. Wer sich hier bewegt, sitzt mittendrin – zwischen Vermieterinteressen, Mieterschutz und einem MRG, das selbst erfahrene Kolleg:innen gelegentlich ins Grübeln bringt. Befristung, Richtwertzins, Erhaltungspflicht, Kündigungsgründe nach § 30: keine abstrakten Vokabeln. Sondern die Fragen, mit denen morgens jemand vor Ihrer Tür steht.
Und was tun Sie da konkret? Verträge prüfen und aufsetzen. Mandant:innen durch Räumungs- oder Mietzinsverfahren begleiten. Vor der Schlichtungsstelle argumentieren, oft lange bevor es überhaupt zu Gericht geht. Mal geht es um richtig viel Geld. Mal um eine einzige feuchte Wand – und das Prinzip dahinter.
Wie Sie in das Feld hineinkommen
Der klassische Weg führt über das Jusstudium, die Gerichtspraxis und die Rechtsanwaltsanwärterschaft in einer Kanzlei, die Immobilien- und Mietrechtsagenden führt. Aber eben nicht nur über den. Hausverwaltungen, gemeinnützige Bauvereinigungen, die Mietervereinigung, Interessenvertretungen, die Rechtsabteilungen großer Immobiliengesellschaften – überall dort wird mietrechtliches Know-how gebraucht, teils von Volljurist:innen, teils von Absolvent:innen einschlägiger FH-Studiengänge im Immobilienmanagement.
Die Qualifikationen, die wirklich zählen? Sattelfestigkeit im MRG und ABGB, klar. Aber darüber hinaus zählt etwas, das in keinem Studienplan auftaucht: einer aufgebrachten Person am Telefon in zwei Sätzen erklären zu können, warum ihre Kündigung so nicht durchgeht. Verhandlungsgeschick. Ein Gespür dafür, wann sich ein Vergleich mehr lohnt als ein gewonnenes Urteil. Genauigkeit sowieso, das versteht sich von selbst.
Reizvoll ist die Bandbreite. An einem Tag ein Standardmietvertrag für eine Genossenschaftswohnung, am nächsten ein verzwickter Streit um Investitionsersatz nach zwanzig Jahren Geschäftsraummiete. Wer die laufenden Gesetzesnovellen mitverfolgt und sich nicht scheut, auch mal tief in ein OGH-Judikat einzutauchen, findet hier ein Feld, das selten stillsteht. Berufsanfänger:innen starten meist zuarbeitend, mit langsam wachsender Fallverantwortung. Später spezialisieren sich viele – Wohnrecht, Gewerbemiete, oder eben gleich die ganze Immobilie.
Mietrecht in Zahlen
Mietrecht. Klingt nach staubigen Aktenordnern, nach Paragrafen über Kaution und Betriebskosten, nach einem Schreibtisch, an dem nie jemand lacht. Der Alltag sieht anders aus. Wer sich hier bewegt, sitzt mittendrin – zwischen Vermieterinteressen, Mieterschutz und einem MRG, das selbst erfahrene Kolleg:innen gelegentlich ins Grübeln bringt. Befristung, Richtwertzins, Erhaltungspflicht, Kündigungsgründe nach § 30: keine abstrakten Vokabeln. Sondern die Fragen, mit denen morgens jemand vor Ihrer Tür steht.
Und was tun Sie da konkret? Verträge prüfen und aufsetzen. Mandant:innen durch Räumungs- oder Mietzinsverfahren begleiten. Vor der Schlichtungsstelle argumentieren, oft lange bevor es überhaupt zu Gericht geht. Mal geht es um richtig viel Geld. Mal um eine einzige feuchte Wand – und das Prinzip dahinter.
Wie Sie in das Feld hineinkommen
Der klassische Weg führt über das Jusstudium, die Gerichtspraxis und die Rechtsanwaltsanwärterschaft in einer Kanzlei, die Immobilien- und Mietrechtsagenden führt. Aber eben nicht nur über den. Hausverwaltungen, gemeinnützige Bauvereinigungen, die Mietervereinigung, Interessenvertretungen, die Rechtsabteilungen großer Immobiliengesellschaften – überall dort wird mietrechtliches Know-how gebraucht, teils von Volljurist:innen, teils von Absolvent:innen einschlägiger FH-Studiengänge im Immobilienmanagement.
Die Qualifikationen, die wirklich zählen? Sattelfestigkeit im MRG und ABGB, klar. Aber darüber hinaus zählt etwas, das in keinem Studienplan auftaucht: einer aufgebrachten Person am Telefon in zwei Sätzen erklären zu können, warum ihre Kündigung so nicht durchgeht. Verhandlungsgeschick. Ein Gespür dafür, wann sich ein Vergleich mehr lohnt als ein gewonnenes Urteil. Genauigkeit sowieso, das versteht sich von selbst.
Reizvoll ist die Bandbreite. An einem Tag ein Standardmietvertrag für eine Genossenschaftswohnung, am nächsten ein verzwickter Streit um Investitionsersatz nach zwanzig Jahren Geschäftsraummiete. Wer die laufenden Gesetzesnovellen mitverfolgt und sich nicht scheut, auch mal tief in ein OGH-Judikat einzutauchen, findet hier ein Feld, das selten stillsteht. Berufsanfänger:innen starten meist zuarbeitend, mit langsam wachsender Fallverantwortung. Später spezialisieren sich viele – Wohnrecht, Gewerbemiete, oder eben gleich die ganze Immobilie.
