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11 Erbrecht Jobs

Rechtsanwaltsanwärter:in / Konzipient:in bei schober Rechtsanwälte in Wiener Neustadt.

Aufgabenspektrum – echtes Mitgestalten statt Kopieren Persönliche Weiterentwicklung, Seminare & Ausbildung werden übernommen Echte Work-Life-Balance: 40-Stunden-Woche ist bei uns…

Teilzeitstelle für eine:n Student:in der Rechtswissenschaften oder des Wirtschaftsrechts mit Schwerpunkt Zivilrecht in einer spezialisierten Kanzlei.

Aufgabenspektrum – echtes Mitgestalten statt Kopieren Persönliche Weiterentwicklung, Seminare & Ausbildung werden übernommen Echte Work-Life-Balance: 40-Stunden-Woche ist bei uns…

Erfahrene/r Rechtsanwaltssekretär/in mit Schwerpunkt Buchhaltung und Verrechnung für eine etablierte Wiener Rechtsanwaltskanzlei in 1030 Wien.

Engagierte/r Jus-Student/in für 10 Wochenstunden in einer Rechtsanwaltskanzlei in 1010 Wien gesucht.

Dynamische Wirtschaftsrechtskanzlei in Wien sucht ab sofort eine/n Rechtsanwaltsanwärter/in mit juristischem Studium und idealerweise großer LU.

Rechtsanwaltskanzlei in Mödling sucht geringfügige Unterstützung für 10 Wochenstunden in juristischer Recherche, Kanzleiorganisation und Assistenz.

Studentische/r MitarbeiterIn für Sekretariats- und juristische Tätigkeiten in einer Wiener Rechtsanwaltskanzlei auf Geringfügigkeitsbasis.

Erfahrene/r Rechtsanwaltssekretär/in mit Schwerpunkt Buchhaltung und Verrechnung für eine etablierte Wiener Rechtsanwaltskanzlei in 1030 Wien.

Nur für eingeloggte Nutzer:innen
Rechtsanwalt:in / Konzipient:in (mit / ohne RAP) in den Bereichen Zivilprozessrecht, Liegenschaftsrecht, Gesellschaftsre

Aufgabengebiete, bei denen Sie aktiv mitarbeiten. Ein kollegiales Umfeld und ein angenehmes Arbeitsklima Büro in gut zu erreichender Lage Jahresbruttogehalt für Rechtsanwaltsanwärter:innen nach positiv absolvierter Recht …

WienVollzeitPersonaldienstleistung

jusAI

Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.

Berufsfeld im Überblick

Ein Nachlass wird selten still geregelt. Da meldet sich ein Pflichtteilsberechtigter, den seit Jahren niemand mehr gesehen hat, dort taucht ein handschriftliches Testament auf, das juristisch angreifbar ist – und mittendrin steht die Kanzlei, die das entwirren muss. Wer im Erbrecht arbeitet, bewegt sich an genau dieser Schnittstelle aus trockener Paragrafenarbeit und den Emotionen einer Familie, die gerade jemanden verloren hat. Zum Alltag gehören die Prüfung von Verlassenschaften, das Aufsetzen von Testamenten und Erbverträgen, die Berechnung von Pflichtteilen, dazu Schenkungen zu Lebzeiten und ihre steuerlichen Folgen. Und, ja, gelegentlich auch der Streit vor Gericht.

Wie Sie in das Feld hineinkommen

Der klassische Weg führt über das Jus-Studium, die Gerichtspraxis und die Rechtsanwaltsanwärterschaft. Wollen Sie sich früh auf Erbrecht festlegen? Nicht nötig – viele kommen erst über das Zivilrecht oder das Familienrecht dazu, oft aus einer allgemeinen zivilrechtlichen Praxis heraus. Für die steuernahe Seite, Stichwort Nachfolgeplanung und Schenkungen, ist ein Hintergrund im Steuerrecht oder eine Zusatzausbildung zum Steuerberater ein echter Türöffner. Notariatsanwärter:innen wiederum wachsen fast automatisch ins Verlassenschaftsverfahren hinein, weil Notar:innen in Österreich als Gerichtskommissäre einen Großteil davon abwickeln.

Gefragt sind saubere zivilrechtliche Grundlagen, Genauigkeit bei Fristen und Formvorschriften – ein formungültiges Testament verzeiht keine Nachlässigkeit – und, weniger offensichtlich, ein Gespür für Menschen in Ausnahmesituationen. Mediative Fähigkeiten schaden nie. Verhandlungsgeschick ebenso wenig.

Wo arbeitet man? Bei spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, bei Notariaten, in den Rechts- und Steuerabteilungen von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die vermögende Familien und Unternehmensnachfolgen betreuen. Banken mit Private-Banking-Sparten und Family Offices suchen ebenfalls Leute, die Vermögensweitergabe rechtlich und steuerlich sauber aufsetzen. Und dann sind da noch die Gerichte selbst, für alle, die den Weg in die Justiz einschlagen. Die Bandbreite ist größer, als der etwas verstaubte Ruf des Erbrechts vermuten lässt.

Berufsfeld im Überblick

Ein Nachlass wird selten still geregelt. Da meldet sich ein Pflichtteilsberechtigter, den seit Jahren niemand mehr gesehen hat, dort taucht ein handschriftliches Testament auf, das juristisch angreifbar ist – und mittendrin steht die Kanzlei, die das entwirren muss. Wer im Erbrecht arbeitet, bewegt sich an genau dieser Schnittstelle aus trockener Paragrafenarbeit und den Emotionen einer Familie, die gerade jemanden verloren hat. Zum Alltag gehören die Prüfung von Verlassenschaften, das Aufsetzen von Testamenten und Erbverträgen, die Berechnung von Pflichtteilen, dazu Schenkungen zu Lebzeiten und ihre steuerlichen Folgen. Und, ja, gelegentlich auch der Streit vor Gericht.

Wie Sie in das Feld hineinkommen

Der klassische Weg führt über das Jus-Studium, die Gerichtspraxis und die Rechtsanwaltsanwärterschaft. Wollen Sie sich früh auf Erbrecht festlegen? Nicht nötig – viele kommen erst über das Zivilrecht oder das Familienrecht dazu, oft aus einer allgemeinen zivilrechtlichen Praxis heraus. Für die steuernahe Seite, Stichwort Nachfolgeplanung und Schenkungen, ist ein Hintergrund im Steuerrecht oder eine Zusatzausbildung zum Steuerberater ein echter Türöffner. Notariatsanwärter:innen wiederum wachsen fast automatisch ins Verlassenschaftsverfahren hinein, weil Notar:innen in Österreich als Gerichtskommissäre einen Großteil davon abwickeln.

Gefragt sind saubere zivilrechtliche Grundlagen, Genauigkeit bei Fristen und Formvorschriften – ein formungültiges Testament verzeiht keine Nachlässigkeit – und, weniger offensichtlich, ein Gespür für Menschen in Ausnahmesituationen. Mediative Fähigkeiten schaden nie. Verhandlungsgeschick ebenso wenig.

Wo arbeitet man? Bei spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, bei Notariaten, in den Rechts- und Steuerabteilungen von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die vermögende Familien und Unternehmensnachfolgen betreuen. Banken mit Private-Banking-Sparten und Family Offices suchen ebenfalls Leute, die Vermögensweitergabe rechtlich und steuerlich sauber aufsetzen. Und dann sind da noch die Gerichte selbst, für alle, die den Weg in die Justiz einschlagen. Die Bandbreite ist größer, als der etwas verstaubte Ruf des Erbrechts vermuten lässt.