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2 Empfangskraft Jobs
Teilzeitstelle als Kanzleiassistent:in in Traun mit Aufgaben in Klientenkontakt, Behörden- und Gerichtskorrespondenz, Diktat, Akten-, Termin- und Fristenverwaltung sowie…
Teilzeitstelle als Rechtsanwaltsassistenz in Linz mit ca. 20 Wochenstunden für Kanzleisekretariat, Empfang, Telefonbetreuung, Buchhaltung, Honorarabrechnung, Mahnwesen und…
jusAI
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Wer eine Kanzlei betritt, trifft zuerst auf Sie. Nicht auf den Partner, nicht auf die Steuerberaterin. Auf den Empfang. Und dieser erste Eindruck? Der trägt weiter, als die meisten ahnen. Sie koordinieren ankommende Mandanten, nehmen Telefonate entgegen, verwalten Termine – und behalten den Überblick, wenn Ihnen drei Fristsachen im selben Moment hereinschneien. Post. Fristenkontrolle. Der Botengang zum Gericht, der Besprechungsraum, der noch hergerichtet werden muss. Das läuft oft so nebenbei, dass es kaum jemand bemerkt, und trotzdem darf davon nichts liegenbleiben.
Einstieg, Qualifikationen und typische Arbeitgeber
Muss man dafür studiert haben? Nein. Meistens kommen Sie über eine kaufmännische Lehre rein, oft als Rechtskanzleiassistent:in, manchmal quer aus der Hotellerie oder einem Assistenzberuf. Was wirklich zählt, ist ein sicheres Auftreten am Telefon und die Ruhe, die Sie auch dann bewahren, wenn ein Mandant angespannt vor Ihnen steht. Verschwiegenheit ist dabei keine Kür. Sie ist Grundvoraussetzung – Sie hören und sehen Dinge, über die anderswo geschwiegen wird.
Gefragt sind saubere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, in vielen Häusern auch Englisch, weil internationale Mandate längst zum Alltag gehören. Dazu Organisationstalent und dieses feine Gespür dafür, wann eine E-Mail warten kann und wann jemand sofort durchgestellt werden muss. Arbeiten Sie sich in die Kanzleisoftware ein, haben Sie die eine oder andere Frist im Kopf, dann sind Sie schneller unverzichtbar, als Ihnen lieb ist.
Die Arbeitgeber? Von der kleinen Ein-Personen-Kanzlei im Bezirk bis zur großen Wirtschaftskanzlei in Wien, Graz oder Linz. Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften stellen ebenso ein wie Notariate. In größeren Häusern arbeiten Sie im Team, teilen sich die Schichten am Empfang und wachsen mit der Zeit vielleicht in die Backoffice- oder Assistenzrolle hinein. In kleineren Kanzleien sind Sie oft die gute Seele für alles – Empfang, Sekretariat und Buchhaltungsvorbereitung in einer Person.
Mit dem Klischee der reinen Telefonzentrale hat das wenig zu tun. Diskretion, Tempo, Nerven – das verlangt der Beruf. Und er öffnet, gerade im juristischen Umfeld, mehr Türen, als der Titel vermuten lässt.
Empfangskraft in Zahlen
Wer eine Kanzlei betritt, trifft zuerst auf Sie. Nicht auf den Partner, nicht auf die Steuerberaterin. Auf den Empfang. Und dieser erste Eindruck? Der trägt weiter, als die meisten ahnen. Sie koordinieren ankommende Mandanten, nehmen Telefonate entgegen, verwalten Termine – und behalten den Überblick, wenn Ihnen drei Fristsachen im selben Moment hereinschneien. Post. Fristenkontrolle. Der Botengang zum Gericht, der Besprechungsraum, der noch hergerichtet werden muss. Das läuft oft so nebenbei, dass es kaum jemand bemerkt, und trotzdem darf davon nichts liegenbleiben.
Einstieg, Qualifikationen und typische Arbeitgeber
Muss man dafür studiert haben? Nein. Meistens kommen Sie über eine kaufmännische Lehre rein, oft als Rechtskanzleiassistent:in, manchmal quer aus der Hotellerie oder einem Assistenzberuf. Was wirklich zählt, ist ein sicheres Auftreten am Telefon und die Ruhe, die Sie auch dann bewahren, wenn ein Mandant angespannt vor Ihnen steht. Verschwiegenheit ist dabei keine Kür. Sie ist Grundvoraussetzung – Sie hören und sehen Dinge, über die anderswo geschwiegen wird.
Gefragt sind saubere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, in vielen Häusern auch Englisch, weil internationale Mandate längst zum Alltag gehören. Dazu Organisationstalent und dieses feine Gespür dafür, wann eine E-Mail warten kann und wann jemand sofort durchgestellt werden muss. Arbeiten Sie sich in die Kanzleisoftware ein, haben Sie die eine oder andere Frist im Kopf, dann sind Sie schneller unverzichtbar, als Ihnen lieb ist.
Die Arbeitgeber? Von der kleinen Ein-Personen-Kanzlei im Bezirk bis zur großen Wirtschaftskanzlei in Wien, Graz oder Linz. Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften stellen ebenso ein wie Notariate. In größeren Häusern arbeiten Sie im Team, teilen sich die Schichten am Empfang und wachsen mit der Zeit vielleicht in die Backoffice- oder Assistenzrolle hinein. In kleineren Kanzleien sind Sie oft die gute Seele für alles – Empfang, Sekretariat und Buchhaltungsvorbereitung in einer Person.
Mit dem Klischee der reinen Telefonzentrale hat das wenig zu tun. Diskretion, Tempo, Nerven – das verlangt der Beruf. Und er öffnet, gerade im juristischen Umfeld, mehr Türen, als der Titel vermuten lässt.