Jurist_in für die Abteilung Arbeitsmarktförderungen (AMF)

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Jurist_in für die Abteilung Arbeitsmarktförderungen (AMF)

Als Jurist_in für den Bereich Arbeitsmarktförderungen sind Sie für die Planung und selbständige Vergabe von Fördermaßnahmen im AMS Steiermark verantwortlich.

  • 8020 Graz
  • Vollzeit, 37,5 Stunden
  • Befristung: 18 Monate
  • voraussichtlich ab 1.10.2026

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Regina Nebily, erreichbar unter regina.nebily@ams.at.

Darauf können Sie sich freuen:

  • Sinnstiftende Aufgaben mit spürbarem gesellschaftlichem Impact
  • Fundierte Grundausbildung in Linz
  • Teamorientierte Kultur mit Onboarding und Mentoring
  • Umfangreiche Weiterbildung und Entwicklung
  • Gleitzeit und Home-Office nach Vereinbarung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Gelebte Gleichstellung und Diversität
  • Betriebliche Gesundheitsförderung

Gehalt:

Das Einstiegsgehalt bei Vollzeit mit 37,5 Stunden richtet sich nach Ihrer anrechenbaren Berufserfahrung: brutto € 3.663,90 bis € 5.411,50. Während der Grundausbildung von maximal einem Jahr beziehen Sie 90 % Ihres zustehenden Gehalts.

Das zeichnet Sie aus:

  • Hochschulabschluss Rechtswissenschaften, Berufserfahrung von Vorteil
  • Sicherer Umgang im Vertragsrecht bzw. mit Vertragsstörungen
  • Kenntnisse oder Erfahrungen mit dem Bundesvergabegesetz bzw. Datenschutzrecht erwünscht
  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwünscht
  • Kenntnisse im Bereich Projektmanagement erwünscht
  • Kenntnis über den steirischen Arbeits- und Bildungsmarkt wünschenswert
  • Offenheit für Neues und Persönlichkeitsentwicklung
  • Gender- und Diversity-Bewusstsein
  • Kommunikation, Team- und Kund_innenorientierung
  • Anerkennung von Regeln und Strukturen
  • Identifikation mit dem AMS und dem Leitbild
  • Loyalität und Teamfähigkeit
  • Problemlösungsorientierung
  • Umsetzungsstärke und Praxisorientierung
  • Dienstleistungsorientierung
  • Belastbarkeit und Misserfolgstoleranz
  • Freier Zugang zum Arbeitsmarkt

Ihr Aufgabenbereich:

  • Entwicklung, Beschaffung, Projektbetreuung und Abrechnung von arbeitsmarktpolitischen Angeboten
  • Abwicklung des gesamten Vergabeprozesses
  • Juristisches Fachcoaching für die Sachbearbeiter_innen
  • Unterstützung der regionalen Geschäftsstellen bei der Planung von Angeboten als Beiträge zur Zielerreichung
  • Controlling, Evaluierung und Qualitätsmanagement
  • Erstellen von allgemeinen oder individuellen Anweisungen
  • Ordnungsgemäße Abrechnung komplexer Verträge

Das macht uns besonders:

Wir vom AMS verbinden Mensch und Arbeit auf vielfältige Weise. Wir suchen Mitarbeiter_innen, die ihren Antrieb darin sehen, Menschen und Unternehmen neue Perspektiven am Arbeitsmarkt zu geben und damit unsere Gesellschaft, aber auch sich ganz persönlich weiterzuentwickeln.

Bereit für diese Herausforderung? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung. Bewerbungsfrist: 31.08.2026.

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Beim AMS Österreich dreht sich der Arbeitsalltag um eine Frage: Wie bringt man Menschen ohne Job und Betriebe mit offenen Stellen zusammen? Wer hier arbeitet, berät Arbeitsuchende, gewinnt Stellen bei Unternehmen und entscheidet über Förderungen und finanzielle Leistungen. Das Arbeitsmarktservice ist die zentrale Anlaufstelle des österreichischen Arbeitsmarkts. Seit 1994 ist es ein eigenständiges Dienstleistungsunternehmen öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien.

Das AMS ist über ganz Österreich verteilt. Eine Bundesgeschäftsstelle in Wien, neun Landesgeschäftsstellen und 99 regionale Geschäftsstellen sorgen dafür, dass es in fast jedem Bezirk eine Anlaufstelle gibt, dazu kommen rund 70 BerufsInformationsZentren für die Berufsorientierung. Rund 6.500 Menschen arbeiten hier (Wikipedia, Stand 2023). Die meisten von ihnen sitzen in der Beratung: Sie sprechen täglich mit Kundinnen und Kunden und akquirieren Jobs bei Arbeitgebern. Eine Organisation dieser Größe braucht aber auch eigene Fachleute. In der IT, im Recht, in den Finanzen und im Personalbereich entstehen Aufgaben, die mit dem Bild des klassischen Schalterbeamten wenig zu tun haben.

Wer einsteigt, lernt das Handwerk im Haus. Das AMS bildet sein Personal über die eigene Günther Steinbach Akademie aus und setzt auf laufende Weiterbildung, die neben dem Fachwissen auch Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung mitdenkt. Wer eine Lehre sucht, kann den Beruf Personaldienstleister/in direkt im Betrieb erlernen. Gehalt und Arbeitszeit regelt ein eigener Kollektivvertrag mit veröffentlichten Gehaltstabellen, die Arbeitszeit lässt sich über mehrere Modelle flexibel einteilen. Eigene Programme fördern gezielt Frauen auf dem Weg in Führungsfunktionen.

Stabilität gehört zu den nüchternen Argumenten für diesen Arbeitgeber. Das AMS ist gesetzlich verankert und in jedem Bundesland präsent. Sein Auftrag verschwindet nicht mit der nächsten Konjunkturdelle, im Gegenteil. Jahr für Jahr melden sich in Österreich im Schnitt rund eine Million Menschen beim AMS arbeitslos, und etwa 7 Milliarden Euro an Leistungen fließen über das Haus (Wikipedia). An der Spitze steht ein zweiköpfiger Vorstand mit Johannes Kopf und Petra Draxl.

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