Laufbahnstelle gem. § 99 Abs. 5 UG (Tenure-Track) im Fachgebiet Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht

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Laufbahnstelle gem. § 99 Abs. 5 UG (Tenure-Track) im Fachgebiet Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht

Die Universität für Bodenkultur Wien besetzt am Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Institut für Rechtswissenschaften, eine Laufbahnstelle gem. § 99 Abs. 5 UG im Fachgebiet Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht.

Beschäftigungsausmaß: 40 Wochenstunden. Beginn: ab 01.03.2027. Dauer: befristet für 6 Jahre. Ziel ist die Entwicklung von der Postdoc-Stelle über eine Assistenzprofessur zur Assoziierten Professur.

Aufgaben

  • Forschung im Fachgebiet Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutzrecht
  • Bearbeitung von Anlagenrecht mit Fokus Energieinfrastrukturrecht, Recht der Energieraumplanung, UVP-Recht und Recht der Öffentlichkeitsbeteiligung, jeweils auch in verfassungs- und europarechtlichen Bezügen
  • Publikationstätigkeit in kompetitiven Journalen im Fachbereich
  • Einwerbung und Leitung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten
  • Lehre und Betreuung bzw. Mitbetreuung von Abschlussarbeiten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten
  • Wissenstransfer sowie Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Übernahme von Verwaltungstätigkeiten im Rahmen der universitären Selbstverwaltung

Anforderungen

  • Abgeschlossenes facheinschlägiges Doktorat
  • Fundierte universitäre und/oder außeruniversitäre Berufserfahrung
  • Hervorragende Publikationsleistungen
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Führung einer eigenen Forschungsgruppe
  • Begeisterung für exzellente Lehre
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie gute Deutschkenntnisse oder Bereitschaft, in den ersten beiden Jahren Deutsch zu lernen

Erwünschte Qualifikationen

  • Auslands-, Lehr- und Führungserfahrung an Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • Management- und Personalführungskompetenz inklusive Kompetenzen im Bereich Gender- und Diversitätsmanagement, Inklusion sowie Barrierefreiheit in der Kommunikation

Benefits und Gehalt

Geboten werden ein attraktives Personalentwicklungsprogramm und umfassende Sozialleistungen. Das Bruttomonatsgehalt beträgt mindestens 5.014,30 Euro, abhängig von anrechenbarer Vorerfahrung, 14-mal jährlich.

Bei Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch werden Reisekosten gegen Vorlage von Rechnungen und Zahlungsnachweisen refundiert: innerhalb Europas bis maximal 300 Euro, außerhalb Europas bis maximal 1.200 Euro.

Bewerbung

Die Bewerbung ist in englischer Sprache unter Angabe der Kennzahl 149 bis spätestens 01.09.2026 an recruiting@boku.ac.at zu richten.

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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