Verwaltungspraktikum Juristischer Fachdienst

Bundesministerium für Justiz
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Verwaltungspraktikum Juristischer Fachdienst

Die Datenschutzbehörde beabsichtigt, eine Stelle zur Absolvierung eines Verwaltungspraktikums im juristischen Fachdienst, befristet auf die Dauer von sechs Monaten mit der Option auf Verlängerung um weitere sechs Monate und mit einem Beschäftigungsausmaß von 40 Wochenstunden, zu besetzen.

Durch das Eingehen dieses befristeten Ausbildungsverhältnisses wird kein Dienstverhältnis zum Bund begründet bzw. besteht darauf auch kein Rechtsanspruch.

Eckdaten

  • Dienststelle: Datenschutzbehörde
  • Dienstort: Wien
  • Vertragsart: Befristet
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
  • Monatsentgelt brutto: mindestens EUR 3.635,20
  • Referenzcode: BMJ-26-1546
  • Ende der Bewerbungsfrist: 2026-08-13

Aufgaben

  • Durchführung von datenschutzrechtlichen Verfahren als Behörde I. Instanz

Anforderungen

  • Österreichische Staatsbürgerschaft
  • Erfüllung der Aufnahmekriterien des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86/1948
  • Abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften
  • Kenntnisse der Organisationsstruktur des Bundes und der Datenschutzbehörde
  • Gute Kenntnisse im Datenschutzrecht, insbesondere DSGVO und DSG, universitäre Spezialisierung erwünscht
  • Gute Kenntnisse im Verwaltungsverfahrensrecht
  • Englischkenntnisse in Wort und Schrift, verhandlungssicher
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen
  • IT-Kenntnisse

Kontakt

Fragen von Interessentinnen und Interessenten werden unter der Rufnummer +43 1 52152, Durchwahl 2566 oder 2593, gerne beantwortet.

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Bundesministerium für Justiz

Wien

Das Bundesministerium für Justiz sorgt dafür, dass der Rechtsstaat in Österreich im Alltag funktioniert. Von Wien aus steuert es die Gerichte, die Staatsanwaltschaften und den gesamten Strafvollzug. Über 7.000 Menschen arbeiten allein in den Justizbehörden der Länder. Damit gehört das Ressort zu den größten Arbeitgebern im öffentlichen Dienst.

Die Aufgaben sind so breit wie die Rechtsfragen, die das Leben mit sich bringt. Eine Richterin entscheidet über das Sorgerecht für ein Kind. Ein Staatsanwalt führt ein Ermittlungsverfahren. In den Grundbuch- und Firmenbuchabteilungen halten Rechtspflegerinnen den Rechtsverkehr in Gang, auf dem Wirtschaft und Eigentum aufbauen. Die Zentralstelle in Wien koordiniert diese Arbeit und bereitet die Gesetze vor.

Die Zahlen geben eine Vorstellung von der Dimension. In den Gerichten und Staatsanwaltschaften der Länder sind rund 7.174 Personen tätig, darunter etwa 1.735 Richterinnen und Richter sowie rund 462 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (Stand 1. Jänner 2026). Der Strafvollzug ist ein eigener großer Bereich. Zu ihm gehören 29 Justizanstalten samt Außenstellen, betreut von knapp 3.900 Bediensteten, viele davon bei der Justizwache. Für 2025 stand dem Ressort ein Budget von rund 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung.

Was den Arbeitgeber ausmacht, zeigt sich an den Berufswegen. Wer Richterin oder Staatsanwalt werden will, durchläuft nach dem Jusstudium eine mehrjährige Ausbildung als Richteramtsanwärterin oder Richteramtsanwärter; rund 246 von ihnen lernen derzeit. Die Justizwache bildet ihren Nachwuchs an einer eigenen Strafvollzugsakademie aus. Daneben braucht die Justiz Rechtspflegerinnen, Kanzlei- und Verwaltungskräfte sowie IT- und Fachleute. Die Anstellungen liegen im öffentlichen Dienst. Das heißt geregelte Laufbahnen, planbare Bedingungen und häufig eine langfristige Beschäftigung.

Geleitet wird das Haus von Bundesministerin Anna Sporrer, die das Amt im März 2025 übernommen hat. Sie war davor jahrelang Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtshofs. Eine einzige Gesamtzahl über alle Bereiche hinweg veröffentlicht das Ressort nicht; die genannten Werte stammen aus dem amtlichen Personalstand der Justiz. Der Sitz der Zentralstelle ist Wien.

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