Wagramer Straße 19
1220 Wien
Österreich

Ein Firmenkauf, eine Umstrukturierung, eine offene Frage zum Datenschutz: An solchen Punkten kommen Unternehmen zu einer Wirtschaftskanzlei wie EY Law – Pelzmann Gall Größ Rechtsanwälte. Die Kanzlei berät in nahezu allen Feldern des Wirtschaftsrechts und gehört zum weltweiten Rechtsnetzwerk von EY. Gegründet wurde sie 2012 in Wien. Heute arbeitet das Team an vier Standorten in Österreich.
Kauft ein Konzern ein anderes Unternehmen, prüfen die Anwältinnen und Anwälte Verträge, Risiken und behördliche Genehmigungen. Stellt ein Betrieb seine Abläufe auf neue digitale Systeme um, klären sie Fragen zu Datenschutz und IT-Recht. Dazwischen liegt das übliche Geschäft einer Wirtschaftskanzlei: Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Immobilien, öffentliches Recht. Die Mandanten sind überwiegend Unternehmen, die rechtliche Beratung bei konkreten Geschäftsentscheidungen brauchen.
Die Kanzlei ist rechtlich eigenständig und zugleich Teil des globalen EY-Law-Netzwerks, das nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Juristinnen und Juristen in über 80 Ländern verbindet (eylaw.at). Für die tägliche Arbeit zählt vor allem zweierlei. Bei einer grenzüberschreitenden Frage lässt sich auf Kolleginnen und Kollegen im Ausland zugreifen. Und im Haus arbeiten die Anwältinnen eng mit den Steuer-, Transaktions- und IT-Beraterinnen von EY zusammen, sodass eine Transaktion nicht nur rechtlich, sondern auch steuerlich und betriebswirtschaftlich aus einer Hand begleitet werden kann.
Seit der Gründung 2012 ist die Kanzlei auf zwischen 51 und 100 Mitarbeitende gewachsen (karriere.at, abgerufen Juni 2026). Den Hauptsitz hat sie im Wiener IZD-Tower an der Wagramer Straße, dazu kommen Büros in Salzburg, Linz und Klagenfurt. Wie viele der Beschäftigten zugelassene Anwältinnen und Anwälte sind, weist die Kanzlei öffentlich nicht aus.
Für Berufseinsteiger ist EY Law vor allem als Einstieg ins Wirtschaftsrecht interessant. Eingestellt werden Rechtsanwaltsanwärterinnen und -anwärter, die hier ihre Ausbildung zur Anwältin oder zum Anwalt absolvieren, dazu fertige Anwältinnen, Juristinnen und Juristen, Teamassistenz und Legal Assistants. Jedes Jahr kommen 21 bis 30 neue Leute dazu (karriere.at). Wer noch studiert, kann sich für ein einmonatiges Sommerpraktikum an den Standorten Wien, Salzburg oder Linz bewerben. Die Jahreskarte der Wiener Linien beziehungsweise das Klimaticket übernimmt die Kanzlei. Die Ausbildung läuft dabei nicht im Seminarraum, sondern in laufenden Mandaten – von der ersten Vertragsprüfung bis zur abgeschlossenen Transaktion.
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