Verwaltungspraktikant:in im Bundesministerium für Landesverteidigung

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
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Verwaltungspraktikant:in im Bundesministerium für Landesverteidigung

Bundesministerium für Landesverteidigung | 1020 Wien

Im Bundesministerium für Landesverteidigung gelangt die Position einer Verwaltungspraktikantin beziehungsweise eines Verwaltungspraktikanten zur Besetzung. Zur Unterstützung bei der Wahrnehmung der Aufgaben im Amt für Rüstung und Wehrtechnik werden Absolvent:innen mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Rechtswissenschaften beziehungsweise entsprechendem Fachhochschulabschluss gesucht.

Die erwünschte Dauer des Praktikums beträgt zwölf Monate. Die Rechtsgrundlage für das Verwaltungspraktikum sind die §§ 36a bis 36d des Vertragsbedienstetengesetzes 1948.

Eckdaten

  • Dienststelle: Bundesministerium für Landesverteidigung.
  • Dienstort: 1020 Wien, Vorgartenstraße 225.
  • Vertragsart: befristet.
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit.
  • Referenzcode: BMLV-26-1991.
  • Ende der Bewerbungsfrist: 21.07.2026.

Aufgaben

  • Unterstützung bei der Durchführung disziplinarrechtlicher Verfahren sowie Bearbeitung juristischer Fragestellungen im Zusammenhang mit der militärischen Sicherheit.
  • Vorbereitung und Bearbeitung vertraglicher Grundlagen für den privatrechtlichen Geschäftsverkehr mit Dritten.
  • Vorbereitung und Bearbeitung vertraglicher Grundlagen im Rahmen von Unterstützungsleistungen und Kooperationen.
  • Mitwirkung bei der Erstellung juristischer Beiträge im Zusammenhang mit wehrtechnischen Fragestellungen.
  • Zuarbeit bei der Erstellung rechtlicher Expertisen.

Anforderungen

  • Österreichische Staatsbürgerschaft.
  • Bereitschaft zur Bekanntgabe persönlicher Daten zur Prüfung der Verlässlichkeit; das positiv abgeschlossene Prüfverfahren ist Voraussetzung für die Einteilung in der angestrebten Funktion.
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechtswissenschaften gemäß Zi 1.12 der Anlage 1 zum BDG 1979 beziehungsweise entsprechender Fachhochschulabschluss gemäß Zi 1.12a.
  • Unbescholtenheit.
  • Präzision, Korrektheit und Sorgfältigkeit.
  • Mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit.
  • Erwünscht sind Kenntnisse in Vertragsrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Dienst- und Besoldungsrecht, Wehrrecht, Disziplinarrecht und Haushaltsrecht.
  • Erwünscht sind außerdem Kenntnisse im Qualitätsmanagement, fachspezifische IT-Kenntnisse und der Funktion entsprechende Fremdsprachenkenntnisse.

Wir bieten

  • Interessante Tätigkeiten in einem interessanten Wirkungsbereich.
  • Gute Arbeitsatmosphäre in einem kleinen, engagierten Team.
  • Sportmöglichkeit im Rahmen der Dienstzeit.
  • Gleitzeit-Arbeitsmodell.
  • Möglichkeit zur vergünstigten Essenseinnahme innerhalb der Liegenschaft.
  • Öffentlich sehr gute Erreichbarkeit sowie vergünstigte Parkmöglichkeit.

Das Monatsentgelt beträgt EUR 3.519,10 brutto.

Für Rückfragen steht Herr Mag. (FH) Mag. Peter Resch, Oberstleutnant des Intendanzdienstes, unter 050201 10 30040 oder 0664 622 5673 zur Verfügung.

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Wien

Beim österreichischen Bundesheer stehen derzeit 451 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler unter Vertrag. Sie trainieren in elf Leistungszentren im ganzen Land, die meisten in Innsbruck und Linz, und treten in mehr als 50 Disziplinen an, vom Skisport bis zum Judo. Geführt wird das Heer vom Bundesministerium für Landesverteidigung in Wien, dem Ressort, das die Sicherheit der Republik Österreich verantwortet.

Dessen Auftrag reicht weiter, als viele vermuten. Das Heer sichert die Souveränität des Landes und stellt Soldatinnen und Soldaten für Auslandseinsätze, etwa bei internationalen Friedensmissionen. Für die meisten Menschen wird die Arbeit aber an anderer Stelle sichtbar. Wenn Hochwasser, Lawinen oder Schneemassen die zivilen Kräfte überfordern, rückt das Bundesheer aus. Die Katastrophenhilfe gehört zu den Aufgaben, mit denen es im Inland regelmäßig gefragt ist.

Die Größenordnung dahinter ist beträchtlich. Rund 14.000 Berufssoldatinnen und -soldaten und etwa 8.600 Zivilbedienstete halten den laufenden Betrieb aufrecht, dazu kommen die Milizsoldaten und jährlich etwa 10.000 Grundwehrdiener. Das Budget für die militärischen Angelegenheiten liegt 2026 bei rund 4,76 Milliarden Euro und hat sich seit 2020 mehr als verdoppelt; für 2027 sind über fünf Milliarden vorgesehen. Wer hier einsteigt, kommt also in ein Ressort, das investiert und aufstockt.

Entsprechend breit ist das Spektrum an Berufen. Neben der militärischen Laufbahn braucht das Heer Pilotinnen und Techniker für seine Luftfahrzeuge, Ärztinnen und Sanitäter für die eigene medizinische Versorgung, dazu Fachkräfte für IT, Logistik und Verwaltung. Die Ausbildung findet großteils im eigenen Haus statt. Offiziere etwa absolvieren ihr Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.

Eine Besonderheit ist die Sportförderung. Bis 2018 trug das Ministerium den Sport sogar im Namen, und geblieben ist eines der größten Spitzensport-Programme des Landes. Über die Heeresleistungssportzentren erhalten Athletinnen und Athleten eine reguläre Anstellung, die Training und Einkommen absichert; davon profitiert ein großer Teil der österreichischen Olympia- und Weltcup-Kader. Geleitet wird das Ressort seit 2020 von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, der Amtssitz liegt an der Roßauer Lände in Wien.

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