Leitung der Abteilung III 7 (Personalentwicklung, Diversity Management, Gesundheitsmanagement)

Bundesministerium für Justiz
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Leitung der Abteilung III 7 (Personalentwicklung, Diversity Management, Gesundheitsmanagement)

Gemäß § 177 Abs. 1 in Verbindung mit § 205 Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz (RStDG) wird im Bundesministerium für Justiz die mit der Funktion der Leitung der Abteilung III 7 (Personalentwicklung, Diversity Management, Gesundheitsmanagement) verbundene Planstelle einer Leitenden Staatsanwältin:eines Leitenden Staatsanwaltes nach § 192 Z 3 oder nach § 199 Abs. 2 Z 2 RStDG (§ 205 Abs. 1 Z 2 RStDG) zur Besetzung ausgeschrieben.

Eckdaten

  • Dienststelle: Bundesministerium für Justiz
  • Dienstort: Wien
  • Vertragsart: Unbefristet
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
  • Monatsentgelt (brutto): 11.827,00 Euro
  • Referenzcode: BMJ-26-1349
  • Ende der Bewerbungsfrist: 2026-07-24

Aufgaben

Hinsichtlich der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Aufgabenbereiche wird auf die aktuelle Geschäfts- und Personaleinteilung des Bundesministeriums für Justiz-Zentralleitung hingewiesen.

Anforderungen

Die Ernennungserfordernisse ergeben sich aus § 174 RStDG.

Zusätzlich werden neben dem sich aus dem Aufgabengebiet für die ausgeschriebene Planstelle ergebenden fachlich-inhaltlichen Anforderungsprofil für Führungsfunktionen in der Zentralstelle des Bundesministeriums für Justiz hinaus noch folgende besondere Fähigkeiten und Kenntnisse erwartet:

  • Umfassende Kenntnisse der Gerichtsorganisation sowie der Abläufe bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften.
  • Genaue Kenntnisse der Verfahrensabläufe bei Gericht und der Verfahrensführung.
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des Straf- und Zivilrechtes, des Dienstrechtes und des Bundeshaushaltsrechts.
  • Breiter Überblick über die Aufgabenfelder der Justiz und laufende Verfolgung der wesentlichen Legislativvorhaben des Ressorts.
  • Erfahrung im Veränderungsmanagement und in der Projektleitung.
  • Umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet von Didaktik und Methodik.
  • Kommunikations- und Integrationsfähigkeit, Motivationskraft, Durchsetzungs- und Umsetzungsfähigkeit sowie Leadership-Kompetenzen.
  • Fähigkeit zum vernetzten Denken, Bereitschaft zur Auseinandersetzung, Menschenführung und Interessensausgleich.
  • Erfahrung auf dem Gebiet des Verhandelns in internationalen Organisationen.
  • Persönliche Eignung zur Wahrnehmung des Ressortstandpunktes im In- und Ausland und zur Vertretung Österreichs im Ausland.
  • Gute Vernetzung in der Justiz und mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in den EU-Mitgliedstaaten und weiteren externen Institutionen.
  • Sehr gute Englischkenntnisse und weitere Fremdsprachenkenntnisse.
  • Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika im Gesamtausmaß von mindestens sechs Monaten in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Zentralstelle des Bundesministeriums für Justiz.
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Das Bundesministerium für Justiz sorgt dafür, dass der Rechtsstaat in Österreich im Alltag funktioniert. Von Wien aus steuert es die Gerichte, die Staatsanwaltschaften und den gesamten Strafvollzug. Über 7.000 Menschen arbeiten allein in den Justizbehörden der Länder. Damit gehört das Ressort zu den größten Arbeitgebern im öffentlichen Dienst.

Die Aufgaben sind so breit wie die Rechtsfragen, die das Leben mit sich bringt. Eine Richterin entscheidet über das Sorgerecht für ein Kind. Ein Staatsanwalt führt ein Ermittlungsverfahren. In den Grundbuch- und Firmenbuchabteilungen halten Rechtspflegerinnen den Rechtsverkehr in Gang, auf dem Wirtschaft und Eigentum aufbauen. Die Zentralstelle in Wien koordiniert diese Arbeit und bereitet die Gesetze vor.

Die Zahlen geben eine Vorstellung von der Dimension. In den Gerichten und Staatsanwaltschaften der Länder sind rund 7.174 Personen tätig, darunter etwa 1.735 Richterinnen und Richter sowie rund 462 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (Stand 1. Jänner 2026). Der Strafvollzug ist ein eigener großer Bereich. Zu ihm gehören 29 Justizanstalten samt Außenstellen, betreut von knapp 3.900 Bediensteten, viele davon bei der Justizwache. Für 2025 stand dem Ressort ein Budget von rund 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung.

Was den Arbeitgeber ausmacht, zeigt sich an den Berufswegen. Wer Richterin oder Staatsanwalt werden will, durchläuft nach dem Jusstudium eine mehrjährige Ausbildung als Richteramtsanwärterin oder Richteramtsanwärter; rund 246 von ihnen lernen derzeit. Die Justizwache bildet ihren Nachwuchs an einer eigenen Strafvollzugsakademie aus. Daneben braucht die Justiz Rechtspflegerinnen, Kanzlei- und Verwaltungskräfte sowie IT- und Fachleute. Die Anstellungen liegen im öffentlichen Dienst. Das heißt geregelte Laufbahnen, planbare Bedingungen und häufig eine langfristige Beschäftigung.

Geleitet wird das Haus von Bundesministerin Anna Sporrer, die das Amt im März 2025 übernommen hat. Sie war davor jahrelang Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtshofs. Eine einzige Gesamtzahl über alle Bereiche hinweg veröffentlicht das Ressort nicht; die genannten Werte stammen aus dem amtlichen Personalstand der Justiz. Der Sitz der Zentralstelle ist Wien.

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