Lange Gasse 50
1080 Wien
Österreich

Rund 27 Juristinnen und Juristen arbeiten bei FSM Rechtsanwälte, fast die Hälfte davon sind Frauen. Die Kanzlei berät bei öffentlichen Ausschreibungen, begleitet Immobilienprojekte und betreut Firmenkäufe. Gegründet wurde sie 2017 in Wien. Heute gibt es ein zweites Büro in Klagenfurt.
Der Schwerpunkt liegt im Vergaberecht. Wenn der Staat baut oder etwas beschafft – eine neue Bahnstrecke, ein Krankenhaus, ein Energieprojekt oder ein IT-System –, muss er die Aufträge nach strengen Regeln ausschreiben. Genau hier setzt FSM an, mal auf der Seite der öffentlichen Auftraggeber, mal auf der Seite der Unternehmen, die sich um solche Aufträge bewerben. Dazu kommen das Immobilienrecht und das Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, also der Kauf und Verkauf von Firmen ebenso wie die rechtliche Begleitung von Bauvorhaben. Ein internationales Netzwerk hat die Kanzlei nicht. Die Mandate liegen in Österreich, und darauf ist FSM bewusst ausgerichtet.
Angefangen haben Sebastian Feuchtmüller und Benedikt Stockert. 2020 kamen weitere Partner dazu, seither trägt die Kanzlei den Namen FSM. Geführt wird das Haus heute von einem fünfköpfigen Partnerteam. Rund 50 Menschen arbeiten inzwischen hier, im Jahr 2024/25 lag der Umsatz bei 5,7 Millionen Euro (JUVE). In Kärnten ist FSM seit 2022 präsent, und im April 2025 eröffnete an der Hans-Sachs-Straße in Klagenfurt ein eigenes Büro, geleitet von der gebürtigen Kärntnerin Sophie Reiter-Werzin. Im Arbeitgeber-Ranking von JUVE wird FSM unter Österreichs Kanzleien geführt.
Für Berufseinsteiger ist die Ausbildung greifbar organisiert. Rechtsanwaltsanwärterinnen und -anwärter sitzen alle zwei Monate in hausinternen Seminaren zu Prüfungsstoff, bekommen persönliches Coaching und trainieren Auftreten und Verhandlung. Sie arbeiten früh an eigenen Akten mit, betreut, aber mit echtem Spielraum. Wer bleiben will, hat gute Aussichten: Der Weg zur Partnerschaft ist offen, und laut JUVE werden regelmäßig neue Partner ernannt. Praktikantinnen und Praktikanten finden hier einen ersten Einstieg, dazu kommt das Team im Sekretariat und in der Verwaltung, das den Betrieb trägt. Trainees loben das Betriebsklima und die breite Ausbildung; auch bei Vereinbarkeit von Beruf und Familie schneidet die Kanzlei gut ab. Die Kammerbeiträge und einen Beitrag zur Pensionsvorsorge übernimmt der Arbeitgeber.
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