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Mehr als 900 Millionen Mal stiegen Fahrgäste im Jahr 2025 in eine U-Bahn, eine Straßenbahn oder einen Bus der Wiener Linien. So viele Wege legt kaum ein anderes Unternehmen in Österreich zurück. Rund 9.500 Menschen aus 70 Nationen sorgen dafür, dass dieser Verkehr Tag und Nacht funktioniert.
Die Wiener Linien betreiben das öffentliche Verkehrsnetz der österreichischen Hauptstadt: fünf U-Bahn-Linien, ein dichtes Straßenbahnnetz und Dutzende Buslinien. Das Straßenbahnnetz misst rund 171 Kilometer und zählt damit zu den sechs größten der Welt. Gemeinsam mit den U-Bahn- und Buslinien reicht es bis in jeden Bezirk. Für viele Wienerinnen und Wiener beginnt und endet der Tag auf einem dieser Bahnsteige.
Das Unternehmen gehört zu den Wiener Stadtwerken, dem kommunalen Konzern der Stadt Wien, und steht damit fest in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Geführt wird es von drei Geschäftsführerinnen, die Zentrale liegt in der Erdbergstraße im dritten Bezirk. Die Bandbreite der Berufe ist groß. An den Fahrhebeln sitzen Lenkerinnen und Lenker, in den Werkstätten bringen Technikerinnen und Techniker die Garnituren wieder auf die Schiene, und in der Planung entstehen neue Strecken am Computer. 2025 gingen die Linien 12 und 27 in Betrieb, zusammen 4,6 Kilometer neues Gleis.
Vieles davon lernt man im Haus. Allein 2025 bildeten die Wiener Linien Hunderte neue Fahrerinnen und Fahrer für U-Bahn, Bus und Bim aus, dazu kamen 368 Lehrlinge in elf Berufen. Wer hier einsteigt, landet in einem Betrieb, der selten stillsteht und kaum von der Konjunktur abhängt. Die Stammkundschaft erreichte zuletzt einen Rekord: rund 1,34 Millionen Menschen besaßen 2025 eine Jahreskarte oder einen anderen Dauerausweis.
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