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Banken, Versicherer und internationale Konzerne klopfen bei Völkl an, wenn ein Streit vor Gericht geht oder ein heikles Geschäft rechtlich wasserdicht werden muss. Die Kanzlei sitzt mitten in der Wiener Innenstadt, in der Neutorgasse, wenige Schritte vom Schottenring. Rund ein Dutzend Juristinnen und Juristen arbeiten hier. Überschaubar genug, dass man die Partner nicht nur vom Türschild kennt.
Der Schwerpunkt liegt im Wirtschaftsrecht, und ein gutes Stück davon spielt im Gerichtssaal. Völkl gilt in Österreich als ausgesprochen prozessstark. Das internationale Ranking Benchmark Litigation führt die Kanzlei wiederholt unter den Top-Adressen für Litigation, auch Legal500 und IFLR1000 nennen sie regelmäßig. Eine Besonderheit zeigt sich in der Arbeitsweise: Es gibt keine reinen Prozessanwälte. Wer berät, führt auch die Verfahren, und umgekehrt.
Beraten wird breit. Für eine Bank klären die Anwältinnen aufsichtsrechtliche Fragen, für einen Versicherer wehren sie eine Haftungsklage ab, und im Apotheken- und Life-Sciences-Recht ist das Haus seit Langem zu Hause. Bau- und Immobilienprojekte gehören ebenso dazu wie Gesellschaftsrecht und Wirtschaftsstrafrecht. Auch Datenschutz, Cyber Security und Nachhaltigkeit sind hier keine Fremdwörter. Die Mandanten sind häufig große österreichische und internationale Konzerne sowie Finanzinstitute.
Geführt wird die Kanzlei von zwei Partnern, Clemens Völkl und Philipp Frenzl. Völkl lehrt nebenbei an der WU Wien und an der Donau-Universität Krems. Dieser akademische Draht zieht sich durchs Haus: Mehrere der Anwältinnen und Anwälte tragen einen LL.M. oder ein Doktorat im Namen.
Für den Nachwuchs heißt klein vor allem Nähe. Rechtsanwaltsanwärterinnen und -anwärter arbeiten direkt mit den Partnern statt in einer von vielen Abteilungen und bekommen früh eigene Akten auf den Tisch. Zuletzt suchte die Kanzlei Verstärkung im Zivilverfahrensrecht.
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