

TÜV Österreich
Über das Unternehmen
TÜV AUSTRIA prüft, was sicher funktionieren muss. Den Aufzug im Wohnhaus genauso wie den Druckkessel in der Fabrik oder die Windkraftanlage am Hang. Begonnen hat das 1872 mit der Kontrolle von Dampfkesseln. Heute arbeiten über 4.000 Menschen für die Gruppe.
Der Wert einer TÜV-Prüfung steht und fällt mit ihrer Unabhängigkeit. Schon deshalb gehört das Unternehmen keinem privaten Investor: Eigentümer ist der gemeinnützige Verein TÜV Österreich, das operative Geschäft führt die TÜV AUSTRIA Holding AG im Raum Wien. Wer hier prüft, soll am Ergebnis kein eigenes wirtschaftliches Interesse haben.
Gewachsen ist die Organisation über 150 Jahre. 1872 fing sie mit der Kontrolle von Dampfkesseln an, 2022 feierte sie ihr Jubiläum. Längst ist daraus eine internationale Gruppe geworden, mit mehr als 60 Unternehmen in rund 40 Ländern, von Europa über den Nahen Osten bis nach Asien. Den österreichischen Kern bilden der Campus in Brunn am Gebirge südlich von Wien und das Prüfzentrum in Wien-Inzersdorf.
Das Arbeitsfeld reicht weit über das klassische Pickerl hinaus. Ein Teil der Belegschaft ist ständig unterwegs und nimmt vor Ort Aufzüge, Kräne oder Druckgeräte ab. Andere sitzen über Themen, die mit Stahl wenig gemein haben: Cyber Security, Datenschutz, die Zertifizierung von Managementsystemen. Die hauseigene Akademie schult obendrein selbst, von der Sicherheitsfachkraft bis zur Schweißaufsicht. So treffen Ingenieurinnen, Sachverständige, IT-Fachleute und Trainer unter einem Dach aufeinander, und die Auslandsgesellschaften eröffnen Wege über Österreich hinaus.
Eine exakte Beschäftigtenzahl gibt das Unternehmen je nach Stichtag etwas unterschiedlich an. Auf seiner eigenen Unternehmensseite spricht es von mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
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