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Österreichische Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H.

Wien

Über das Unternehmen

337 Förderungen hat die Österreichische Hotel- und Tourismusbank im Jahr 2025 bewilligt. Dahinter stehen 539 Millionen Euro an Investitionen in heimische Hotels, Gasthäuser und Freizeitbetriebe, nach 499 Millionen im Jahr davor. Kein Massengeschäft also, sondern Vorhaben, die einzeln geprüft, gerechnet und begleitet werden. Gearbeitet wird dafür von einem einzigen Standort aus, der Strauchgasse in der Wiener Innenstadt.

Das Geschäft klingt speziell, ist im Kern aber einfach. Ein Hotelier will anbauen, ein junges Paar ein Gasthaus übernehmen, ein Freizeitbetrieb seine Heizung tauschen. Die OeHT prüft solche Vorhaben, vergibt zinsgünstige Kredite, übernimmt Haftungen und wickelt Zuschüsse des Bundes ab. Förderstelle und Bank unter einem Dach, eine Kombination, die das Haus selbst als einzigartig in Österreich beschreibt. Seit 1996 führt es die gewerbliche Tourismusförderung des Bundes im Auftrag des Wirtschaftsministeriums.

Die Wurzeln reichen bis 1947 zurück. Eigentümer sind die Oesterreichische Kontrollbank und die Raiffeisen-Seite, womit die OeHT zur OeKB Gruppe zählt, in der auch die Oesterreichische Entwicklungsbank und die Wertpapiersammelbank angesiedelt sind. Eine eigene Tochter gibt es ebenfalls, die Tourism Investment Services GmbH. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: ein spezialisiertes Haus mit kurzen Wegen, getragen von einem der stabilsten Eigentümerkreise der österreichischen Bankenlandschaft.

Das Team ist klein. Rund 29 Beschäftigte weist das Firmen A-Z der Wirtschaftskammer aus, andere Quellen nennen leicht abweichende Zahlen. Diese knapp 30 Menschen haben 2025 Investitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro mit auf den Weg gebracht. Die Aufgabenfelder spiegeln sich in der Doppelspitze. Matthias Matzer verantwortet die Marktseite mit Förderung, Kundenkontakt und ESG-Themen. Andrea Sassen-Abfalter, seit Oktober 2025 in der Geschäftsführung, führt die Marktfolge, wo Risikomanagement, Recht und IT sitzen. Bankkaufleute und Kreditanalystinnen arbeiten hier also neben Juristinnen, Controllern und IT-Fachkräften.

Analytische Arbeit gehört dazu. Für den jährlichen Fitness-Check wertet die OeHT Bilanzkennzahlen österreichischer Hotels und Gastronomiebetriebe aus und veröffentlicht sie als Maßstab für die Branche.

Der Blick reicht über Wien hinaus. Im Februar 2026 startete die Bank gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank ein Kreditprogramm über 100 Millionen Euro, je zur Hälfte von der EIB und der OeHT getragen. 30 Prozent der Mittel sind für Energieeffizienz und Klimamaßnahmen reserviert.

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Hauptstandort

Österreichische Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H.

Parkring 12a
1010 Wien
Österreich