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Licht für die Welt hat aktuell 1 offenen Job in Wien: Compliance & Governance Assistant.
Über 116.000 Kinder in der äthiopischen Region Tigray erhielten 2024 ein Antibiotikum gegen Trachom, eine Augenentzündung, die unbehandelt blind macht. Organisiert hat diese Aktion Licht für die Welt, gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort. Die Fachorganisation für Augengesundheit und inklusive Entwicklungszusammenarbeit sitzt in Wien-Meidling und arbeitet in sechs afrikanischen Programmländern. Gegründet wurde sie 1988.
Die Arbeit hat zwei Schwerpunkte: Augenlicht retten und Menschen mit Behinderungen stärken. Das heißt in der Praxis Augenoperationen und Medikamente, Schulungen für lokales Gesundheitspersonal, aber auch Bildung und Zugang zum Arbeitsmarkt. In einem Programm zur Kinderaugengesundheit wurden 2024 rund eine halbe Million Kinder untersucht. Mehr als 500 junge Menschen mit Behinderungen absolvierten im selben Jahr die We Can Work Academy, die Licht für die Welt in Uganda, Kenia, Äthiopien, Ruanda und drei weiteren Ländern betreibt. Programmländer sind Äthiopien, Burkina Faso, Kenia, Mosambik, der Südsudan und Uganda.
Begonnen hat alles 1988 als Christoffel-Blindenmission Österreich, seit 2004 trägt die Organisation den heutigen Namen. Sie ist ein eigenständiger, gemeinnütziger Verein und gehört zum internationalen Verbund Light for the World, der unter anderem in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Belgien, Großbritannien und den USA vertreten ist. Geführt wird der Verein von Geschäftsführer Alex Buchinger, dazu kommt ein ehrenamtlicher Vorstand aus acht Personen, darunter eine Augenärztin, eine Physiotherapeutin, ein Universitätsprofessor für Informations- und Kommunikationstechnik und der Schwimmer und Moderator Andreas Onea. Grant Thornton Austria prüft jährlich, wie die Spenden verwendet werden. Das Österreichische Spendengütesiegel trägt die Organisation durchgängig seit 2001.
Wer hier arbeitet, sitzt entweder in der Wiener Programmabteilung, im Team Augengesundheit oder in einem der Länderbüros, die sechs Länderdirektor*innen leiten. In Wien kommen Fundraising, Kommunikation und Online-Redaktion dazu. Neben festen Anstellungen gibt es befristete Praktika und Freiwilligenarbeit. Gearbeitet wird in Gleitzeit ohne Kernzeiten, Homeoffice ist mit Firmenlaptop möglich. Eine Gesamtzahl der Beschäftigten veröffentlicht die Organisation nicht; das eigene Arbeitgeberprofil auf karriere.at nennt eine Bandbreite von 101 bis 500 Mitarbeitenden und 11 bis 20 Neueinstellungen pro Jahr. Inklusion gilt auch im Haus: Das Wiener Büro hat Rampen und automatische Großtüren.
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Teilzeitstelle in Wien für Governance, Compliance und Corporate Administration in einer internationalen Organisation.
