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Über 3.000 Menschen haben ihre Ansprüche bereits der JUNO Finanz AG anvertraut. Das Wiener Unternehmen, am Markt als Jufina bekannt, finanziert Rechtsstreitigkeiten für Privatleute und übernimmt dabei das volle Kostenrisiko. Wer den Prozess verliert, zahlt nichts. Im Erfolgsfall wird das erstrittene Geld nach einem vorher vereinbarten Schlüssel geteilt.
Prozessfinanzierung klingt sperrig, der Gedanke dahinter ist einfach. Viele Menschen haben berechtigte Ansprüche, scheuen aber die Kosten und das Risiko eines Verfahrens. Genau das nimmt Jufina ihnen ab. Das Unternehmen prüft den Fall, finanziert ihn und setzt die Forderung notfalls vor Gericht durch. Am bekanntesten ist Jufina dafür, verlorene Einsätze aus Online-Casinos zurückzuholen. Daneben geht es um überhöhte Mieten und um Schadenersatz im Dieselskandal. Auch zu Unrecht einbehaltene Beträge aus Lebensversicherungen holt das Team zurück.
Gegründet wurde die Aktiengesellschaft erst Ende 2022, gewachsen ist sie rasch. Auf der eigenen Website stellt sich ein Team von 19 Personen namentlich vor. Dort arbeiten Juristinnen eng mit Analysten und dem Vertrieb zusammen, dahinter stehen Marketing, IT und Buchhaltung. An der Spitze stehen die beiden Vorstände Stefan Schleicher und Armin Gfrerer. In einem Haus dieser Größe ist der Weg von der Sachbearbeitung bis zum Vorstand kurz. Und jeder Akte steht ein echter Mensch gegenüber, der auf sein Geld wartet.
Wie gut das funktioniert, zeigen die Mandanten selbst. Mehr als 3.000 Kundinnen und Kunden haben nach Angaben des Unternehmens mit Jufina gearbeitet, bei über 574 Google-Bewertungen liegt der Schnitt bei 4,9 von 5 Sternen. Wie viele Menschen über das vorgestellte Team hinaus beschäftigt sind, sagt die Firma nicht. Ihr Sitz liegt mitten in Wien, in der Auerspergstraße unweit des Rathauses.
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