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Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

Wien

Über das Unternehmen

Beim österreichischen Bundesheer stehen derzeit 451 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler unter Vertrag. Sie trainieren in elf Leistungszentren im ganzen Land, die meisten in Innsbruck und Linz, und treten in mehr als 50 Disziplinen an, vom Skisport bis zum Judo. Geführt wird das Heer vom Bundesministerium für Landesverteidigung in Wien, dem Ressort, das die Sicherheit der Republik Österreich verantwortet.

Dessen Auftrag reicht weiter, als viele vermuten. Das Heer sichert die Souveränität des Landes und stellt Soldatinnen und Soldaten für Auslandseinsätze, etwa bei internationalen Friedensmissionen. Für die meisten Menschen wird die Arbeit aber an anderer Stelle sichtbar. Wenn Hochwasser, Lawinen oder Schneemassen die zivilen Kräfte überfordern, rückt das Bundesheer aus. Die Katastrophenhilfe gehört zu den Aufgaben, mit denen es im Inland regelmäßig gefragt ist.

Die Größenordnung dahinter ist beträchtlich. Rund 14.000 Berufssoldatinnen und -soldaten und etwa 8.600 Zivilbedienstete halten den laufenden Betrieb aufrecht, dazu kommen die Milizsoldaten und jährlich etwa 10.000 Grundwehrdiener. Das Budget für die militärischen Angelegenheiten liegt 2026 bei rund 4,76 Milliarden Euro und hat sich seit 2020 mehr als verdoppelt; für 2027 sind über fünf Milliarden vorgesehen. Wer hier einsteigt, kommt also in ein Ressort, das investiert und aufstockt.

Entsprechend breit ist das Spektrum an Berufen. Neben der militärischen Laufbahn braucht das Heer Pilotinnen und Techniker für seine Luftfahrzeuge, Ärztinnen und Sanitäter für die eigene medizinische Versorgung, dazu Fachkräfte für IT, Logistik und Verwaltung. Die Ausbildung findet großteils im eigenen Haus statt. Offiziere etwa absolvieren ihr Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.

Eine Besonderheit ist die Sportförderung. Bis 2018 trug das Ministerium den Sport sogar im Namen, und geblieben ist eines der größten Spitzensport-Programme des Landes. Über die Heeresleistungssportzentren erhalten Athletinnen und Athleten eine reguläre Anstellung, die Training und Einkommen absichert; davon profitiert ein großer Teil der österreichischen Olympia- und Weltcup-Kader. Geleitet wird das Ressort seit 2020 von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, der Amtssitz liegt an der Roßauer Lände in Wien.

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Hauptstandort

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

Roßauer Lände 1
1090 Wien
Österreich