

Rund 2.300 Menschen halten in Vorarlberg den Verwaltungsbetrieb am Laufen. Sie genehmigen Gewerbeanlagen, zahlen die Mindestsicherung aus und arbeiten an der Wirtschaftsförderung des Landes. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung ist die Verwaltung des Bundeslandes und zählt zu den größten Arbeitgebern in der Region. Die Aufgaben reichen vom Naturschutz bis zum Straßenbau.
Das Amt setzt Landes- und Bundesgesetze um und erledigt daneben viele Aufgaben in der sogenannten Privatwirtschaftsverwaltung, etwa Förderungen oder Beteiligungen. Konkret heißt das: In der einen Abteilung wird über eine gewerberechtliche Genehmigung entschieden, in der anderen an Lösungen für gesellschaftliche Fragen gearbeitet. Über 500 verschiedene Berufe stecken dahinter. Juristinnen prüfen Bescheide, Bautechniker betreuen Landesstraßen, Sozialarbeiter begleiten Familien, dazu kommen Fachleute aus Gesundheit, Bildung und Kultur.
Geleitet wird die innere Verwaltung vom Landesamtsdirektor, seit 2020 Mag. Philipp Abbrederis. Sitz ist das Landhaus an der Römerstraße in Bregenz. Dazu kommen die vier Bezirkshauptmannschaften in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz sowie zahlreiche weitere Dienststellen im ganzen Land. Der Arbeitsplatz liegt also selten weit vom Wohnort entfernt.
Wer jung einsteigen will, kann eine Lehre im Landesdienst machen; angeboten werden zwölf Lehrberufe. Aus- und Weiterbildung versteht das Land dabei als Grundlage moderner Verwaltung, nicht als Zusatz. Ein öffentlicher Arbeitgeber dieser Größe bietet außerdem etwas, das in der Privatwirtschaft nicht selbstverständlich ist: einen sicheren Arbeitsplatz und Aufgaben, die unmittelbar das Leben in Vorarlberg betreffen. Eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Land nicht; die Größenordnung von rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nennt es selbst.
Hochwasserschutz am Rhein, die Genehmigung einer neuen Schule, die Sicherung historischer Bestände im Landesarchiv: Hinter solchen Aufgaben steht das Amt der Vorarlberger Landesregierung. Es ist der Verwaltungsapparat des Landes, mit Dienstsitz im Landhaus in Bregenz. Rund 1.600 Menschen arbeiten hier in der allgemeinen Landesverwaltung, in über 500 Berufen.
Das Amt setzt um, was Landtag und Landesregierung beschließen, und hält den laufenden Betrieb des Landes am Laufen. Die Bandbreite ist groß. In der Wasserwirtschaft kümmern sich Technikerinnen und Techniker um Schutzbauten und beraten Gemeinden, im Landesarchiv sichern Fachleute alte Bestände, in der Bauverwaltung prüfen Sachbearbeiter Förderungen für den Wohnbau. Geleitet wird die Behörde von Landesamtsdirektor Mag. Philipp Abbrederis; die einzelnen Fachbereiche reichen von Bildung über Gesundheit bis zu Umwelt und Verkehr.
Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das Vielfalt an einem Ort. Juristen und IT-Fachleute sitzen hier ebenso wie Forstwirte und Verwaltungsangestellte, dazu Lehrlinge in zwölf Lehrberufen. Das Land bildet seinen Nachwuchs selbst aus und finanziert Weiterbildung, etwa einen eigenen Verwaltungslehrgang für Juristinnen und Juristen. Stellen werden nach einem ersten befristeten Jahr in der Regel unbefristet. Dazu kommen Gleitzeit und Homeoffice, Jobticket und Jobbike sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Mit rund 1.600 Beschäftigten allein in der allgemeinen Verwaltung zählt das Land zu den größten Arbeitgebern der Region. Der zusätzliche Urlaub wächst mit dem Alter: ab 45 sind es sechs Wochen plus zwei Tage.
Römerstraße 15
6900 Bregenz
Österreich