Guglgasse 7-9
1030 Wien
Österreich
Wer in Wien pflegebedürftig wird, seine Wohnung verliert oder mit Schulden nicht mehr weiterweiß, trifft früher oder später auf den Fonds Soziales Wien. Der FSW organisiert und finanziert einen großen Teil der sozialen Hilfe in der Stadt. 2023 nutzten mehr als 145.000 Menschen seine Angebote.
Gegründet wurde der Fonds im Jahr 2000, auf Basis des Wiener Landesrechts. Seither trägt er einen guten Teil des sozialen Netzes der Stadt. Er kümmert sich um Menschen, die Pflege brauchen, die auf der Straße landen oder mit ihren Schulden nicht mehr zurechtkommen. Auch geflüchtete Menschen in der Grundversorgung gehören dazu, und sogar die Gesundheitsnummer 1450 läuft über den FSW. 2023 flossen rund 2,4 Milliarden Euro in diese Leistungen.
Vieles davon erbringt der Fonds nicht selbst. Rund 170 Partnerorganisationen arbeiten direkt mit den Menschen, der FSW plant, beauftragt, finanziert und prüft die Qualität. Dazu kommen fünf eigene Tochterfirmen. Eine betreibt Pflegewohnhäuser, eine andere die Schuldenberatung, wieder eine ein Bildungszentrum für Sozial- und Gesundheitsberufe.
Über 2.700 Menschen arbeiten beim FSW, in mehr als 90 Berufen. In der Pflege stehen Diplomierte und Heimhelferinnen am Bett, in der Beratung sitzen Sozialarbeiterinnen ihren Klientinnen und Klienten gegenüber, dazu kommen Leute aus IT und Verwaltung. Das Durchschnittsalter liegt bei 41,5 Jahren, gut ein Drittel arbeitet Teilzeit. Knapp zwei Drittel der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt.
Wer hier anfängt, bleibt selten stehen. Der FSW führt ein eigenes Bildungszentrum und stellt rund 520 interne Weiterbildungen zur Wahl. 28 Lehrlinge lernen gerade im Haus. Und die Arbeit ist krisenfest: Solange Wien Menschen in schwierigen Lebenslagen hat, wird diese Aufgabe gebraucht. Sie liegt seit dem Jahr 2000 beim Fonds.
Mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen der Fonds Soziales Wien (FSW) und seine Tochterunternehmen dafür, dass jährlich rund 112.300 Menschen in Wien die Unterstützung bekommen, die sie brauchen:
• Wir informieren und beraten Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf sowie mit Behinderung, wohnungslose Menschen, Flüchtlinge und jene, die Hilfe bei der Bewältigung ihrer Schulden benötigen.
• Wir planen, vermitteln und fördern bedarfsgerechte Angebote und Leistungen, die in der jeweiligen Situation am besten unterstützen.
In der IT arbeiten wir an der modernsten Software des Wiener Sozialwesens. Auch du kannst die Arbeit der KollegInnen im KundInnenkontakt unterstützen. Wenn du einen Job mit Sinn suchst und mit uns die soziale Zukunft in Wien gestalten möchtest, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
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